iPad Air, Galaxy Tab S

Test: Das beste große Tablet

Montag den 03.11.2014 um 13:50 Uhr

von Thomas Rau

Apple iPad 4 mit Retina Display 9.7 32GB Wi-Fi schwarz
Apple iPad 4 mit Retina Display 9.7 32GB Wi-Fi schwarz
1 Angebote ab 660,00€ Preisentwicklung zum Produkt
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© Samsung
Ein Tablet mit großem Bildschirm ist das ideale Spaßgerät für zu Hause. Welches Tablet mit 10-Zoll- oder größerem Display das beste ist, klärt unser Vergleichstest.
iPad Air 2 gegen Galaxy Tab S 10.5 und Pro Note 12.2: Die aktuellen großen Tablets der Erzrivalen Apple und Samsung zeigen die derzeitigen Trends an. Zum einen werden große Tablets immer leichter und schmaler - das iPad Air 2 wiegt 446 Gramm und ist damit fast so leicht wie ein 8-Zoll-Tablet. Zum anderen werden große Tablets immer größer und ihre Auflösung immer höher: Das gilt für die beiden Galaxy Tabs mit einer Displaydiagonale von 10,5 und 12,2 Zoll ebenso wie für das Surface Pro 3 mit 12 Zoll.

Der Vorteil des großen Displays: Es zeigt mehr Bildinhalt als ein Smartphone oder ein Mini-Tablet. So haben Sie viel Sichtfläche, nicht nur zum Surfen, sondern vor allem Filme und Fotos. Und wenn der Bildschirm blickwinkelstabil ist, gilt das sogar für mehrere Personen. Auch Tablet-Spiele wirken auf einem großen Display mitreißender: Mehr Bildfläche bedeutet bei Touch-Spielen auch gleichzeitig mehr Platz für die Steuerung per Finger.

Beim Arbeiten mit Texten und Tabellen haben große Tablets ebenfalls Vorteile: Nur dort macht Multi-Tasking wirklich Sinn, weil Sie mehrere Apps neben- oder übereinander platzieren können. Bei den Samsung-Tablets können Sie mit der Funktion Multi-Window bis zu vier Apps gleichzeitig auf dem Display anzeigen - also beispielsweise eine Mail schreiben, während Sie per Browser im Internet recherchieren und in Maps suchen. Ebenfalls vier Apps dürfen Sie auf dem Surface Pro 3 per Windows Snap nebeneinander platzieren.

Multi-Window ermöglicht bis zu vier Apps gleichzeitig auf
dem Bildschirm
Vergrößern Multi-Window ermöglicht bis zu vier Apps gleichzeitig auf dem Bildschirm

Luxus-Klasse

Die Tablets über 500 Euro erfüllen alle Ausstattungswünsche: Sie bieten eine hohe Auflösung - so erscheinen selbst auf der großen Bildschirmfläche Schriften und Icons gestochen scharf. Außerdem besitzen sie hochwertige Panels, die mit hoher Helligkeit und starker Farbwiedergabe überzeugen. Ebenfalls an Bord: Viel Speicher für Filme, Fotos und Apps - in den meisten Fällen mindestens 32 GB, beim iPad Air 2 sind sogar 128 GB möglich. Und natürlich sind die teuersten Tablets auch die schnellsten: Windows-Tablets mit einem Core-Prozessor wie das Surface 2 Pro sind so schnell wie ein Ultrabook und können es ersetzen, wenn Sie eine Tastatur dazu kaufen. Hohes Tempo bieten aber auch Tablet-Prozessoren wie der A8X im aktuellen Air 2, das überdies noch mit einem sehr schnellen WLAN nach dem aktuellen Standard 11ac glänzt.

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Samsung Galaxy Note Pro 12.2: Riesen-Bildschirm bietet
Platz für viele Apps
Vergrößern Samsung Galaxy Note Pro 12.2: Riesen-Bildschirm bietet Platz für viele Apps
© Samsung

Samsung Galaxy Note Pro 12.2: Die LTE-Version des Riesen-Tablets von Samsung bietet Stiftbedienung und lässt sich als Fernbedienung sowie Telefon nutzen. Trotz des großen Bildschirms ist es mit 754 Gramm noch eingermaßen leicht, die Verarbeitung ist top, das Design aber nicht so beeindruckend wie beim iPad. Dem Apple-Tablet steht es aber bei Geschwindigkeit und Displayqualität nicht nach. Die Speicherausstattung ist mit 32 GB nur mäßig angesichts des Preises. Über einen Micro-SD-Kartenleser können Sie den Speicher aber aufrüsten.

Ausführlicher Test: Samsung Galaxy Note Pro 12.2

Samsung Galaxy Note Pro 12.2: Der günstigste Preis

Ein bisschen schneller, ein bisschen leichter: Das iPad
Air 2 verbessert das hohe Niveau des Vorgängers minimal
Vergrößern Ein bisschen schneller, ein bisschen leichter: Das iPad Air 2 verbessert das hohe Niveau des Vorgängers minimal
© Apple

Apple iPad Air 2 : Das große, neue iPad ist das schnellste, schönste und leichteste große Tablet. Es lässt sich absolut flüssig bedienen, liefert hohe Rechenleistung auch für anspruchsvolle Apps und Spiele und eignet sich dank des sehr schnellen WLANs ideal fürs Streaming. Das Maximal-Modell mit 128 GB Speicher und LTE lässt keine Ausstattungs-Wünsche offen. Das hochauflösende Display ist sehr farbstark, was Fotos und Filmen zugute kommt. 

Ausführlicher Test: Apple iPad Air 2

Apple iPad Air 2: Der günstigste Preis

Das Tablet als Ultrabook-Ersatz: Das Microsoft Surface Pro
3 ersetzt ein Notebook - kostet aber auch so viel
Vergrößern Das Tablet als Ultrabook-Ersatz: Das Microsoft Surface Pro 3 ersetzt ein Notebook - kostet aber auch so viel
© Microsoft

Microsoft Surface Pro 3: Wenn Sie für rund 100 Euro zusätzlich die passende Tastatur kaufen, ersetzt das Microsoft-Tablet problemlos ein Ultrabook. Denn es besitzt wie aktuelle Notebooks einen leistungsfähigen Core-Prozessor aus Intels Haswell-Familie, außerdem einen Standard-USB-3.0-Anschluss für Peripherie. Ein vollwertiges Windows 8 ermöglicht Ihnen, alle bekannten Windows-Programme zu verwenden. Das Surface ist top verarbeitet, hat einen hellen 12-Zoll-Bildschirm mit 2160 x 1440 Bildpunkten. Verglichen mit dem Air 2 ist es allerdings sehr schwer. Immerhin ist seine Akkulaufzeit im Gegensatz zu den Vorgängern inzwischen absolut konkurrenzfähig.

Ausführlicher Test: Microsoft Surface Pro 3

Microsoft Surface Pro 2: Der günstigste Preis

Mittelklasse

Große Tablets zwischen 300 und 500 Euro bieten einen fairen Kompromiß aus Preis, angemessener Ausstattung und Leistung. Im Gegensatz zur Luxus-Klasse bekommen Sie hier aber nicht alle Annehmlichkeiten auf einmal: Das Windows-Tablet HP Omni 10 hat zwar ein hochauflösendes Full-HD-Display, aber nur einen Atom-Prozessor, der deutlich langsamer arbeitet als der Core-Prozessor im Surface Pro 3. Wenn Sie beim Tablet-Kauf genau wissen, was Ihnen am wichtigsten ist, können Sie mit einem Mittelklasse-Tablet sparen, ohne auf wichtige Funktionen verzichten zu müssen.

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Die beste Bildqualität: Das Samsung Galaxy Tab S 10.5 ist
mit seinem AMOLED-Bildschirm die Referenz bei den
Tablet-Bildschirmen
Vergrößern Die beste Bildqualität: Das Samsung Galaxy Tab S 10.5 ist mit seinem AMOLED-Bildschirm die Referenz bei den Tablet-Bildschirmen
© Samsung

Samsung Galaxy Tab S 10.5: Im Vergleich zum iPad Air 2 fehlt es dem Samsung-Tablet an Speicher - es ist nur mit 16 GB erhältlich, Sie können aber per Micro-SD-Karte bis zu 128 GB zusätzlich nachrüsten. Bei Farbdarstellung und Kontrast ist das AMOLED-Display des Tab S dem Air 2 überlegen. Bei Gewicht und Prozessorleistung liegt es nur knapp hinter dem großen iPad. Dafür ist es auch mit LTE schon für unter 500 Euro zu haben.

Ausführlicher Test: Samsung Galaxy Tab S 10.5

Samsung Galaxy Tab S 10.5: Der beste Preis

Microsoft Surface 2: Tolle Hardware, mäßiges
App-Angebot
Vergrößern Microsoft Surface 2: Tolle Hardware, mäßiges App-Angebot
© Microsoft

Microsoft Surface 2: Eigentlich ist das Surface 2 ein hervorragendes Tablet - sehr gut verarbeitet, mit absoluter flüssiger Bedienung und flottem WLAN, gutem Bildschirm und langer Laufzeit bei der Video-Wiedergabe. Es ist für grundlegende Tablet-Aufgaben wie Filme schauen oder Surfen uneingeschränkt empfehlenswert. Seine Schwäche ist die Software: Auf seinem Betriebssystem Windows RT können Sie normale Windows-Programme nicht installieren und es gibt deutlich weniger passende Apps als bei Android oder iOS oder die Apps erscheinen deutlich später.

Ausführlicher Test: Microsoft Surface 2

Microsoft Surface 2: Der günstigste Preis

Windows-Tablet mit Full-HD-Display: HP Omni 10
Vergrößern Windows-Tablet mit Full-HD-Display: HP Omni 10
© HP

HP Omni 10: Im Windows-Tablet von HP sitzt ein aktueller Atom-Prozessor aus der Bay-Trail-Generation. Deshalb kommt das Omni 10 besser mit anspruchsvoller Windows-Software zurecht als beispielsweise das Dell Latitude 10. Angenehm schnell bedienen lässt es sich ohnehin. Das Display besitzt ein hohe Auflösung, ist aber nicht sehr hell. Da das Omni 10 nicht ausgesprochen leicht ist, eignet es sich sowieso eher für Käufer, die ein Couch-Tablet mit der gewohnten Windows-Umgebung suchen.

Ausführlicher Test: HP Omni 10

HP Omni 10: Der günstigste Preis

Schnäppchen-Klasse

Tablets unter 300 Euro sind für Kernaufgaben geeignet - wenn sie gut sind. Mit ihnen können Sie bequem und schnell surfen oder HD-Filme genießen, Mail und Facebook gehen sowieso. Wenn Sie ein Tablet als Spaßgerät suchen, und kein Arbeitstier oder Statussymbol, sind Sie hier gut aufgehoben. Top-Displays oder schnelle Prozessoren dürfen Sie allerdings nicht erwarten.

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Kostet auch mit 3G weniger als 300 Euro: Samsung Galaxy
Tab 3 10.1
Vergrößern Kostet auch mit 3G weniger als 300 Euro: Samsung Galaxy Tab 3 10.1
© Samsung

Samsung Galaxy Tab 3 10.1: Das Samsung-Tablet hat klares Schnäppchen-Potential entwickelt - Sie bekommen selbest die 3G-Version inzwischen für unter 300 Euro. Dieses Ausstattungs-Plus und sein farbstarkes und helles Display machen es zur Empfehlung - hinzu kommen die Samsung-typischen Extras wie Telefonfunktion und Fernbedienung. Außerdem ist es leicht und schmal.

Ausführlicher Test: Samsung Galaxy Tab 3 10.1

Samsung Galaxy Tab 3 10.1: Der günstigste Preis

Tastatur inklusive: Das Acer Aspire Switch 10 ist ein
günstiges 2in1 mit Windows 8
Vergrößern Tastatur inklusive: Das Acer Aspire Switch 10 ist ein günstiges 2in1 mit Windows 8
© Acer

Acer Aspire Switch 10: Das Windows-Tablet hat zu diesem Preis einen unschlagbaren Vorteil gegenüber der Tablet-Konkurrenz: Es bringt eine Docking-Tastatur mit und wird so zum Netbook. Als günstiger und kompatker Begleiter für unterwegs, genügt das Switch 10 auf jeden Fall für Arbeit an Texten, Präsentationen und Tabellen.

Ausführlicher Test: Acer Aspire Switch 10

Acer Aspire Switch 10: Der beste Preis

Hohe Auflösung, kleiner Preis: Das Lenovo Yoga Tablet 10
HD+ mit Full-HD-Display kostet unter 300 Euro
Vergrößern Hohe Auflösung, kleiner Preis: Das Lenovo Yoga Tablet 10 HD+ mit Full-HD-Display kostet unter 300 Euro
© Lenovo

Lenovo Yoga Tablet 10 HD+: Auf den ersten Blick wirkt das Design des Yoga-Tablets seltsam - durch den seitlichen Wulst lässt sich das Android-Tablet aber nicht nur bequemer halten, Sie können ihn auch als Standfuß ausklappen. Vor allem aber beherbergt er einen großen Akku, mit dem das Yoga 10 deutlich länger durchhält als ähnlich günstige Konkurrenten. Ein weiteres Plus ist der helle Bildschirm. Das Modell mit Full-HD-Bildschirm gibt es bei einigen Online-Anbietern schon für unter 300 Euro. Wenn Sie auf die hohe Auflösung verzichten können, bekommen Sie das Tablet 10 mit 1280 x 800 Pixel selbst mit 3G-Modul noch deutlich günstiger.

Ausführlicher Test: Lenovo Yoga Tablet 10 HD+

Lenovo Yoga Tablet 10 HD+: Der günstigste Preis

Montag den 03.11.2014 um 13:50 Uhr

von Thomas Rau

Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (35)
  • Spiritogre 18:51 | 27.04.2014

    Zitat: chipchap
    EOT = End Of Transmission.


    Dies sei dir unbenommen, heißt ja nicht, dass ich das auch so sehen muss.

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  • kalweit 18:13 | 27.04.2014

    Zitat: Silvester
    Warum wieder so halbherzig. Wo ist der UMTS/LTE Zugang ?


    Ich brauche so was in einem Tablet nicht. Ich zahle nicht für mehrere SIM-Karten.

    Antwort schreiben
  • chipchap 18:03 | 27.04.2014

    EOT = End Of Transmission.

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  • Spiritogre 15:47 | 27.04.2014

    Zitat: chipchap
    Und die Versionen sind alle gleich ...

    In der Regel nutzen sie unveränderte Android-Versionen, ja! Es sei denn, du wolltest darauf hinaus, dass einige Android 4.1 und andere Android 4.4 installieren ...

    Welches Modell verwendet denn Nvidia-GPUs?
    Welche CPUs stecken denn in den Schnäppchen-Tabs?

    Das war ein Beispiel. Die meisten benutzen eine ARM 9 oder ARM 15 CPU und einen Mali Grafikchip. Für alle gibt es Treiber vom Hersteller.

    Alle Tabs (das waren so einige Dutzend als Händler) ohne gravierende Performance-, Touchscreen-, Software-, Schnittstellen- oder Energiemanagementfehler, die ich bist jetzt in der Hand gehabt habe, kann man an einer Hand abzählen.
    Und die lagen dann auch im Preisbereich von Samsung, Asus und co. oder knapp darunter.

    Waren da auch welche von z.B. Cube dabei? Oder sprichst du eher von Medion, also die Lenovo-Ausschussware?

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  • chipchap 11:45 | 27.04.2014

    Zitat: Spiritogre
    Die von Google.
    Und die Versionen sind alle gleich ...
    Zitat: Spiritogre
    Genau wie bei Windows kommt der Treiber vom z.B. Nvidia oder Mali Chip selbstredend vom Hersteller des Chipsatzes.
    Welches Modell verwendet denn Nvidia-GPUs?
    Welche CPUs stecken denn in den Schnäppchen-Tabs?
    Zitat: Spiritogre
    Ich habe so das Gefühl, ihr kennt euch mit Android nicht sonderlich aus...
    Und Du bist also der große Dalvik-Guru.

    Alle Tabs (das waren so einige Dutzend als Händler) ohne gravierende Performance-, Touchscreen-, Software-, Schnittstellen- oder Energiemanagementfehler, die ich bist jetzt in der Hand gehabt habe, kann man an einer Hand abzählen.
    Und die lagen dann auch im Preisbereich von Samsung, Asus und co. oder knapp darunter.

    Die ganze Diskussion weicht wohl weit vom Ursprungsthema ab.
    Es ist wohl alles gesagt.

    EOT.

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