iPad, Galaxy Tab, Nexus

Test: Das beste große Tablet

Mittwoch, 07.05.2014 | 10:40 von Thomas Rau
Apple iPad 4 mit Retina Display 9.7 32GB Wi-Fi schwarz
Apple iPad 4 mit Retina Display 9.7 32GB Wi-Fi schwarz
4 Angebote ab 571,20€ Preisentwicklung zum Produkt
Fotostrecke Samsung Galaxy Tab 3 10.1
© Samsung
Ein Tablet mit großem Bildschirm ist das ideale Spaßgerät für zu Hause. Welches Tablet mit 10-Zoll- oder größerem Display das beste ist, klärt unser Vergleichstest.
Den PC oder das Notebook fürs Arbeiten zuhause, ein Smartphone für unterwegs: Genau dazwischen passt ein großes Tablet mit 10-Zoll- oder größerem Bildschirm. Der Vorteil des großen Displays: Es zeigt mehr Bildinhalt als ein Smartphone oder ein Mini-Tablet. So haben Sie viel Sichtfläche, nicht nur zum Surfen, sondern vor allem Filme und Fotos. Und wenn der Bildschirm blickwinkelstabil ist, gilt das sogar für mehrere Personen. Auch Tablet-Spiele wirken auf einem großen Display mitreißender: Mehr Bildfläche bedeutet bei Touch-Spielen auch gleichzeitig mehr Platz für die Steuerung per Finger.

Beim Arbeiten mit Texten und Tabellen haben große Tablets ebenfalls Vorteile: Nur dort macht Multi-Tasking wirklich Sinn, weil Sie mehrere Apps neben- oder übereinander platzieren können. Diesen Trend nehmen viele Tablet-Hersteller gerne auf - auch weil sich Geräte mit größerem Bildschirm zu höheren Preisen verkaufen lassen als Mini-Tablets. Das Note Pro 12.2 von Samsung beispielsweise besitzt eine Bildschirmdiagonale von 12,2 Zoll und zeigt 2560 x 1600 Bildpunkte. Mit der Funktion Multi-Window können Sie bis zu vier Apps gleichzeitig auf dem Display anzeigen - also beispielsweise eine Mail schreiben, während Sie per Browser im Internet recherchieren und in Maps suchen. Damit fordert erstmals ein Android-Tablet die Geräte mit Windows 8 heraus, die mit großen Displays mit 11,6 oder 13,3 Zoll bisher als die besten Arbeits-Tablets galten. Angeblich arbeitet auch Apple an einem großen Tablet - das iPad Pro kommt aber wohl erst 2015 auf den Markt.

Multi-Window ermöglicht bis zu vier Apps gleichzeitig auf
dem Bildschirm
Vergrößern Multi-Window ermöglicht bis zu vier Apps gleichzeitig auf dem Bildschirm

Luxus-Klasse

Die Tablets über 500 Euro erfüllen alle Ausstattungswünsche: Sie bieten eine hohe Auflösung - so erscheinen selbst auf der großen Bildschirmfläche Schriften und Icons gestochen scharf. Außerdem besitzen sie hochwertige Panels, die mit hoher Helligkeit und starker Farbwiedergabe überzeugen. Ebenfalls an Bord: Viel Speicher für Filme, Fotos und Apps - in den meisten Fällen mindestens 32 GB, beim iPad Air sind sogar 128 GB möglich. Und natürlich sind die teuersten Tablets auch die schnellsten: Windows-Tablets mit einem Core-Prozessor wie das Surface 2 Pro sind so schnell wie ein Ultrabook und können es ersetzen, wenn Sie eine Tastatur dazu kaufen.

PC-WELT-Empfehlungen

Tablet-Testsieger: Apple iPad Air
Vergrößern Tablet-Testsieger: Apple iPad Air
© Apple

Apple iPad Air : Das große iPad ist das schnellste und schönste große Tablet. Es lässt sich absolut flüssig bedienen, liefert hohe Rechenleistung auch für anspruchsvolle Apps und Spiele und eignet sich dank des sehr schnellen WLANs ideal fürs Streaming. Das Maximal-Modell mit 128 GB Speicher und LTE lässt keine Ausstattungs-Wünsche offen. Das hochauflösende Display ist sehr farbstark, was Fotos und Filmen zugute kommt, bei Helligkeit und Kontrast gibt es bessere Tablet-Bildschirme.

Ausführlicher Test: Apple iPad Air

Apple iPad Air: Der günstigste Preis

Samsung Galaxy Note Pro 12.2: Riesen-Bildschirm bietet
Platz für viele Apps
Vergrößern Samsung Galaxy Note Pro 12.2: Riesen-Bildschirm bietet Platz für viele Apps
© Samsung

Samsung Galaxy Note Pro 12.2: Die LTE-Version des Riesen-Tablets von Samsung bietet Stiftbedienung und lässt sich als Fernbedienung sowie Telefon nutzen. Trotz des großen Bildschirms ist es mit 754 Gramm noch eingermaßen leicht, die Verarbeitung ist top, das Design aber nicht so beeindruckend wie beim iPad. Dem Apple-Tablet steht es aber bei Geschwindigkeit und Displayqualität nicht nach. Die Speicherausstattung ist mit 32 GB nur mäßig angesichts des Preises. Über einen Micro-SD-Kartenleser können Sie den Speicher aber aufrüsten.

Ausführlicher Test: Samsung Galaxy Note Pro 12.2

Samsung Galaxy Note Pro 12.2: Der günstigste Preis

Microsoft Surface Pro 2: So schnell wie ein Ultrabook,
aber mit mäßiger Akkulaufzeit
Vergrößern Microsoft Surface Pro 2: So schnell wie ein Ultrabook, aber mit mäßiger Akkulaufzeit
© Microsoft

Microsoft Surface Pro 2: Kaufen Sie für rund 100 Euro die passende Tastatur, ersetzt das Microsoft-Tablet problemlos ein Ultrabook. Denn es besitzt wie aktuelle Notebooks einen leistungsfähigen Core-Prozessor aus Intels Haswell-Familie, außerdem einen Standard-USB-3.0-Anschluss für Peripherie. Ein vollwertiges Windows 8 ermöglicht Ihnen, alle bekannten Windows-Programme zu verwenden. Das Surface ist top verarbeitet, hat einen hellen Full-HD-Bildschirm, verglichen mit Tablets ist es allerdings schwer, dick und hat eine nur mäßige Akkulaufzeit.

Ausführlicher Test: Microsoft Surface Pro 2

Microsoft Surface Pro 2: Der günstigste Preis

Mittelklasse

Große Tablets zwischen 300 und 500 Euro bieten einen fairen Kompromiß aus Preis, angemessener Ausstattung und Leistung. Im Gegensatz zur Luxus-Klasse bekommen Sie hier aber nicht alle Annehmlichkeiten auf einmal - das Dell Latitude 10 beispielsweise hat zwar 3G an Bord, aber nur einen schwächeren Atom-Prozessor, ebenso wie das HP Omni 10, das dafür aber mit einem Full-HD-Display aufwart. Wenn Sie beim Tablet-Kauf genau wissen, was Ihnen am wichtigsten ist, können Sie mit einem Mittelklasse-Tablet sparen, ohne auf wichtige Funktionen verzichten zu müssen.

PC-WELT-Empfehlungen

Microsoft Surface 2: Tolle Hardware, mäßiges
App-Angebot
Vergrößern Microsoft Surface 2: Tolle Hardware, mäßiges App-Angebot
© Microsoft

Microsoft Surface 2: Eigentlich ist das Surface 2 ein hervorragendes Tablet - sehr gut verarbeitet, mit absoluter flüssiger Bedienung und flottem WLAN, gutem Bildschirm und langer Laufzeit bei der Video-Wiedergabe. Es ist für grundlegende Tablet-Aufgaben wie Filme schauen oder Surfen uneingeschränkt empfehlenswert. Seine Schwäche ist die Software: Auf seinem Betriebssystem Windows RT können Sie normale Windows-Programme nicht installieren und es gibt deutlich weniger passende Apps als bei Android oder iOS oder die Apps erscheinen deutlich später.

Ausführlicher Test: Microsoft Surface 2

Microsoft Surface 2: Der günstigste Preis

Windows-Tablet mit Full-HD-Display: HP Omni 10
Vergrößern Windows-Tablet mit Full-HD-Display: HP Omni 10
© HP

HP Omni 10: Im Windows-Tablet von HP sitzt ein aktueller Atom-Prozessor aus der Bay-Trail-Generation. Deshalb kommt das Omni 10 besser mit anspruchsvoller Windows-Software zurecht als beispielsweise das Dell Latitude 10. Angenehm schnell bedienen lässt es sich ohnehin. Das Display besitzt ein hohe Auflösung, ist aber nicht sehr hell. Da das Omni 10 nicht ausgesprochen leicht ist, eignet es sich sowieso eher für Käufer, die ein Couch-Tablet mit der gewohnten Windows-Umgebung suchen.

Ausführlicher Test: HP Omni 10

HP Omni 10: Der günstigste Preis

Asus Vivotab TF810C: Großes Atom-Tablet aus der ersten
Generation - inzwischen zum Schnäppchen-Preis
Vergrößern Asus Vivotab TF810C: Großes Atom-Tablet aus der ersten Generation - inzwischen zum Schnäppchen-Preis

Asus Vivotab TF810C: Stifteingabe, lange Akkulaufzeit und helles Display - und inzwischen ein günstiger Preis. Das Windows-8-Tablet kostete zum Verkaufsstart 800 Euro - jetzt bekommen Sie es schon für rund 440 Euro. Wenn Sie noch rund 100 Euro in die Docking-Tastatur investieren, haben Sie eine sinnvolle Tablet-Notebook-Kombination mit der Rechenleistung eines Netbooks.

Ausführlicher Test: Asus Vivotab TF810C

Asus Vivotab TF810C: Der günstigste Preis

Schnäppchen-Klasse

Tablets unter 300 Euro sind für Kernaufgaben geeignet - wenn sie gut sind. Mit ihnen können Sie bequem und schnell surfen oder HD-Filme genießen, Mail und Facebook gehen sowieso. Wenn Sie ein Tablet als Spaßgerät suchen, und kein Arbeitstier oder Statussymbol, sind Sie hier gut aufgehoben. Top-Displays oder schnelle Prozessoren dürfen Sie allerdings nicht erwarten.

PC-WELT-Empfehlungen

Kostet auch mit 3G weniger als 300 Euro: Samsung Galaxy
Tab 3 10.1
Vergrößern Kostet auch mit 3G weniger als 300 Euro: Samsung Galaxy Tab 3 10.1
© Samsung

Samsung Galaxy Tab 3 10.1: Das Samsung-Tablet hat inzwischen Schnäppchen-Potential entwickelt - Sie bekommen selbest die 3G-Version inzwischen für unter 300 Euro. Dieses Ausstattungs-Plus und sein farbstarkes und helles Display machen es zur Empfehlung - hinzu kommen die Samsung-typischen Extras wie Telefonfunktion und Fernbedienung. Außerdem ist es leicht und schmal.

Ausführlicher Test: Samsung Galaxy Tab 3 10.1

Samsung Galaxy Tab 3 10.1: Der günstigste Preis

Google Nexus 10: flüssige Bedienung, hochauflösendes
Display
Vergrößern Google Nexus 10: flüssige Bedienung, hochauflösendes Display
© Google

Google Nexus 10: Der Bildschirm des großen Nexus-Tablets ist deutlich besser als bei der Konkurrenz in dieser Preisklasse - er hat mit 2560 x 1600 eine deutlich höhere Auflösung, ist heller und farbstärker. Außerdem lässt sich das Google-Tablet, das von Samsung gebaut wird, sehr flüssig bedienen. Bei anderen Kriterien wie Akkulaufzeit und Verarbeitung liegt es dann aber wieder auf dem Niveau anderer 300-Euro-Tablets.

Ausführlicher Test: Google Nexus 10

Google Nexus 10: Der günstigste Preis

Lenovo Yoga Tablet 10: Lange Laufzeit dank großem
Akku
Vergrößern Lenovo Yoga Tablet 10: Lange Laufzeit dank großem Akku
© Lenovo

Lenovo Yoga Tablet 10: Auf den ersten Blick wirkt das Design des Yoga-Tablets seltsam - durch den seitlichen Wulst lässt sich das Android-Tablet aber nicht nur bequemer halten, Sie können ihn auch als Standfuß ausklappen. Vor allem aber beherbergt er einen großen Akku, mit dem das Yoga 10 deutlich länger durchhält als ähnlich günstige Konkurrenten. Ein weiteres Plus ist der helle Bildschirm.

Ausführlicher Test: Lenovo Yoga Tablet 10

Lenovo Yoga Tablet 10: Der günstigste Preis

Mittwoch, 07.05.2014 | 10:40 von Thomas Rau
Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (35)
  • Spiritogre 18:51 | 27.04.2014

    Zitat: chipchap
    EOT = End Of Transmission.
    Dies sei dir unbenommen, heißt ja nicht, dass ich das auch so sehen muss.

    Antwort schreiben
  • kalweit 18:13 | 27.04.2014

    Zitat: Silvester
    Warum wieder so halbherzig. Wo ist der UMTS/LTE Zugang ?
    Ich brauche so was in einem Tablet nicht. Ich zahle nicht für mehrere SIM-Karten.

    Antwort schreiben
  • chipchap 18:03 | 27.04.2014

    EOT = End Of Transmission.

    Antwort schreiben
  • Spiritogre 15:47 | 27.04.2014

    Zitat: chipchap
    Und die Versionen sind alle gleich ...
    In der Regel nutzen sie unveränderte Android-Versionen, ja! Es sei denn, du wolltest darauf hinaus, dass einige Android 4.1 und andere Android 4.4 installieren ...
    Welches Modell verwendet denn Nvidia-GPUs? Welche CPUs stecken denn in den Schnäppchen-Tabs?
    Das war ein Beispiel. Die meisten benutzen eine ARM 9 oder ARM 15 CPU und einen Mali Grafikchip. Für alle gibt es Treiber vom Hersteller.
    Alle Tabs (das waren so einige Dutzend als Händler) ohne gravierende Performance-, Touchscreen-, Software-, Schnittstellen- oder Energiemanagementfehler, die ich bist jetzt in der Hand gehabt habe, kann man an einer Hand abzählen. Und die lagen dann auch im Preisbereich von Samsung, Asus und co. oder knapp darunter.
    Waren da auch welche von z.B. Cube dabei? Oder sprichst du eher von Medion, also die Lenovo-Ausschussware?

    Antwort schreiben
  • chipchap 11:45 | 27.04.2014

    Zitat: Spiritogre
    Die von Google.
    Und die Versionen sind alle gleich ...
    Zitat: Spiritogre
    Genau wie bei Windows kommt der Treiber vom z.B. Nvidia oder Mali Chip selbstredend vom Hersteller des Chipsatzes.
    Welches Modell verwendet denn Nvidia-GPUs? Welche CPUs stecken denn in den Schnäppchen-Tabs?
    Zitat: Spiritogre
    Ich habe so das Gefühl, ihr kennt euch mit Android nicht sonderlich aus...
    Und Du bist also der große Dalvik-Guru. Alle Tabs (das waren so einige Dutzend als Händler) ohne gravierende Performance-, Touchscreen-, Software-, Schnittstellen- oder Energiemanagementfehler, die ich bist jetzt in der Hand gehabt habe, kann man an einer Hand abzählen. Und die lagen dann auch im Preisbereich von Samsung, Asus und co. oder knapp darunter. Die ganze Diskussion weicht wohl weit vom Ursprungsthema ab. Es ist wohl alles gesagt. EOT.

    Antwort schreiben
1840785