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Freecom mSSD im Test

11.12.2014 | 17:55 Uhr |

Kompakt, leicht und schnell ist die externe Festplatte Freecom mSSD, die Platz in jeder Hand-, Hemd- und Hosentasche findet.

Nicht viel größer als ein Feuerzeug ist das Mini-SSD-Laufwerk Freecom mSSD . Mit Abmessungen von 80 x 35 x 9 Millimetern passt die externe Festplatte in wirklich jede Hand-, Hemd- und Hosentasche. Die ultraflache mSSD ist mit 29 Gramm zudem auch ein echtes Leichtgewicht. Der Hersteller bietet die in einem Gehäuse aus gebürstetem Aluminium verpackte Solid State Drive mit Speicherkapazitäten von 128 sowie 256 Gigabyte an. Die Straßenpreisen liegen aktuell bei 95 beziehungsweise 180 Euro.

Im Lieferumfang der Mini-SSD ist neben einem USB-3.0-Anschlusskabel auch ein kostenloser, zeitlich unbeschränkter Helpdesk-Support enthalten. Auf der externen Festplatte befindet sich Verzeichnisse mit Mac- und PC-Software. Für beide Betriebssysteme gibt es ein Tool, um die mSSD zu formatieren und Daten sicher zu löschen. Für Windows-PC liefert Freecom noch zusätzlich die Back-Up-Lösung Nero BackItUp, einen Update-Assistenten und ein Info-Tool mit. Die MTBF beträgt 1,5 Millionen Stunden. Auf die externe Solid State Drive gewährt der Hersteller zwei Jahre Garantie.

Freecom mSSD 256GB: Die Software im Lieferumfang befindet sich direkt auf der Festplatte.
Vergrößern Freecom mSSD 256GB: Die Software im Lieferumfang befindet sich direkt auf der Festplatte.

Tempo und Zugriffszeiten der Freecom mSSD

Für den Test hat uns Freecom das 256-GB-Modell zur Verfügung gestellt. Alle Benchmarks erfolgen mit der Werk-Formatierung FAT32 an einem PC mit Intel Core i5 4690K, 8 GB RAM und einem Mainboard mit Z97-Chipsatz am Intel-USB-3.0-Root-Hub (Treiberversion: 3.0.0.16). Mit Hilfe von CrystalDiskInfo lässt sich die mSATA-SSD, die im Inneren des Freecom-Modells werkelt, als Toshiba THNSNH256GMCT identifizieren. Die nutzbare Kapazität beträgt 238 Gigabyte.

Trotz der kompakten Bauform erreicht das USB-3.0-Laufwerk Datenraten, die zwei bis dreimal so hoch sind wie bei herkömmlichen externen Festplatten. Die besten Datenraten erzielt die Freecom mSSD im CrystalDiskMark beim sequenziellen Schreiben mit maximal 332 MB/s, die Leserate liegt mit knapp 323 MB/s leicht darunter. Durchschnittlich sind es fast 240 MB/s beim Schreiben und fast 225 MB/s beim Lesen.

Neben den sequenziellen Datenraten interessant für alle, die die Freecom mSSD auch als tragbares Betriebssystem nutzen wollen: die Datenrate beim zufälligen Lesen und Schreiben. Mit dem Benchmark CrystalDiskMark messen wir zunächst in vier Tests mit den Blockgrößen von 512 Kilobyte ("512K") und 4 Kilobyte ("4K") die Transfergeschwindigkeit von kleinen und sehr kleinen Datenpaketen. Zudem liefert das Ergebnis im 4K-Test mit 32 parallelen Anfragen ("4K QD32" ganz unten) einen groben Anhaltspunkt, wie fix Programme direkt vom USB-Sticks starten. Insbesondere das Schreibtempo von fast 270 MB/s bei 512-KB-Blöcken sowie rund 80 MB/s bei 4-KB-Blöcken beindruckt im Test.    

Freecom mSSD 256GB: Datenraten beim sequenziellen (links) sowie zufälligen Lesen und Schreiben.
Vergrößern Freecom mSSD 256GB: Datenraten beim sequenziellen (links) sowie zufälligen Lesen und Schreiben.

Was die Zugriffszeiten betrifft, ist eine herkömmliche externe Festplatte der Freecom mSSD hoffnungslos unterlegen. Die SSD-Technik sorgt für eine mittlere respektive maximale Zugriffszeit von 0,11 sowie 0,24 Millisekunden. Zum Vergleich: Ein ferromagnetisches Laufwerk wie unser 2,5-Zoll-Testsieger Seagate Backup Plus Slim Portable 2 TB kommt hier auf Werte zwischen 8,8 und 18,2 Millisekunden. Die Freecom mSSD reagiert also circa 80mal so schnell.

Test-Fazit zur Freecom mSSD 256GB

Wenn Sie häufig große Datenmengen von A nach B transportieren,  häufig 4K-Material überspielen oder Ihre Betriebssystem-Installation in der Hosentasche griffbereit für unterschiedliche Client-Rechner haben müssen, ist die Freecom mSSD die ideale externe Festplatte für Sie. Die Zeitersparnis rechtfertigt in diesen Fällen auch den vergleichsweise hohen Anschaffungspreis von 180 Euro. Auch wenn Sie sich auf Reisen ein besonders leichtes und kompaktes - und gleichzeitig sehr schnelles - Laufwerk gönnen wollen, dürfen Sie zum Freecom-Modell greifen. Natürlich nur, wenn Sie bereit sind, rund 70 Cent pro Gigabyte zu berappen, denn bei einer herkömmlichen externen Festplatte kostet Sie das Gigabyte nur ein Zehntel.

Für die Freecom mSSD ist immer Platz.
Vergrößern Für die Freecom mSSD ist immer Platz.
© Freecom
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