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Test der Woche: Die effizientesten Notebooks

08.12.2006 | 13:11 Uhr |

Länger ist nicht immer besser. Das gilt auch bei der Akkulaufzeit von Notebooks: Viel entscheidender ist, wie effizient der Mobilrechner seine Leistung im Akkubetrieb einsetzt.

Geiz ist geil – auch bei Notebooks: Mobilrechner, die sich beim Energieverbrauch zurückhalten, sind besser für unterwegs geeignet - klar. Doch wie viele Super-Schnäppchen aus dem blauen Elektronik-Supermarkt hat auch dieses Motto einen Haken: Das sparsamste Notebook bringt Ihnen nämlich im Alltag wenig, wenn es zum Beispiel für das Umwandeln eines Bildes fünf Minuten braucht, während der stromfressende Kollege die gleiche Aufgabe in einer Minute bewältigt. Ein effizienter Mobilrechner findet also die ideale Balance zwischen Stromsparen und Rechenleistung.

Diese Balance lässt sich am besten in Leistung pro Watt ausdrücken. Je mehr Arbeit das Notebook pro Watt verbrauchten Akkustroms wegschafft, desto besser. Bei unseren Notebook-Tests messen wir deshalb nicht nur die absolute Laufzeit im Akkubetrieb. Unser Benchmark Mobile Mark 2005 gibt für jeden Testlauf auch ein „Performance Rating“ aus. Damit misst er die Rechenleistung des Notebooks. Setzt man dieses Performance Rating ins Verhältnis zum Stromverbrauch, erhält man einen Richtwert für die Effizienz des Notebooks.

Ein Beispiel: Das Samsung M70-2130 Bemus hält im Akkubetrieb gute 3,5 Stunden durch und verbraucht dabei rund 21 Watt. Sein Performance Rating beträgt 180, was einen Effizienzquotienten von 8,5 ergibt.

Das Dell Latitude D620 schafft dagegen im Akkubetrieb nur 2:44 Stunden bei einem Verbrauch von knapp über 19 Watt. Als Performance Rating ermittelt der Mobile Mark 2005 allerdings 261 Punkte: Die Leistung pro Watt beträgt beim Dell-Notebook also rund 13,5. Im Akkubetrieb können Sie mit dem Latitude D620 also trotz der kürzeren Laufzeit mehr erledigen als mit dem M70-2130.

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