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Die beliebtesten Gaming-Monitore im großen Vergleichs-Test

04.11.2016 | 15:01 Uhr |

Wir haben 8 der beliebtesten Gaming-Monitore ab 500 Euro im Praxis-Test und sagen Ihnen, auf was Sie beim Kauf achten sollten. Neu im Test dabei sind der Asus ROG Swift PG348Q, ein 34-Zöller, und das 27-Zoll-Modell Acer Predator Z271, beide mit Curved Bildschirmen.

Nirgendwo dreht sich das Rad der Innovation schneller als in der Gaming-Industrie. Was gestern gerade noch gut genug war, ist heute beinahe schon überholt. Das zeigt sich auch bei der Hardware - hier steht gerade ein Generationenwechsel bei den Gaming-Monitore an. Das Maß aller Dinge sind jetzt Curved-Modelle mit 34 Zoll und einer Auflösung von 3440 x 1440 Pixeln - allerdings müssen Sie hier knapp 1300 Euro blechen wie etwa für den neu getesteten Asus ROG Swift PG348Q.

Dafür sacken nun die Preise für Gaming-Displays mit 27 Zoll, die mit 2560 x 1440 (WQHD) Bildpunkten auflösen, in bezahlbare Regionen ab - schon ab 500 Euro sind die 144 Hertz schnellen Bildschirme zu haben. Eine neue Klasse bei den Gaming-Monitoren sind 27-Zoll-Modelle mit UHD-Auflösung, die deutlich günstiger zu haben sind als die 34-Zoll-Boliden. Der von uns getestete Viewsonic XG2700-4K kostet nur rund 700 Euro. Eine andere Variante von Gaming-Monitoren sind 27-Zöller mit Curved-Technik und Full-HD-Auflösung wie etwa der neu getestete Acer Predator Z271. Am oberen Ende der Preisskala rangiert der 34-Zöller Asus ROG Swift PG348Q mit gebogenem Panel für stattliche 1200 Euro.

Verschaffen Sie sich einen schnellen Überblick: In der folgenden Bildgalerie stellen wir Ihnen acht der beliebtesten Gaming-Monitore vor:

Was zeichnet einen guten Gaming-Monitor aus?

Neben all den wichtigen elektronischen Helferlein, die Gaming-Bildschirme auf Höchstleistung trimmen, ist vor allem das Panel die wichtigste Grundlage eines guten Gaming-Bildschirms. Hochwertige IPS-Panel liefern satte Farben und Kontraste, die auch bei einem stark seitlichen Blickwinkel erhalten bleiben und keine Veränderungen hinsichtlich Farbtreue und Kontrastverschiebung aufweisen. Zudem decken sie den sRGB-Farbraum meist komplett ab. Gegenüber den günstigeren TN-Bildschirmen haben IPS-Panel den Nachteil längerer Reaktionszeiten, allerdings hat sich dieser Unterschied bei aktuellen IPS-Panel stark reduziert.

Drei Key-Features: Input-Lag, Reaktionszeiten und hohe flexible Bildwiederholrate

Als eines der wichtigsten Leistungsmerkmale bei Gaming-Monitoren gilt der Input Lag oder die Eingabeverzögerung. Damit ist die Zeitverlust gemeint, der zwischen der Signaleingabe an und der Signalverarbeitung durch den Monitor liegt, also bis das Display den entsprechenden Bildinhalt ausgibt. Spitzenwerte aktueller Geräte liegen bei etwa einer Millisekunde.

Zukunftssicher: ein Display-Port-Anschluss. Praktisch: ein USB-Hub.
Vergrößern Zukunftssicher: ein Display-Port-Anschluss. Praktisch: ein USB-Hub.

Zweites wichtiges Kriterium ist die Bildwiederholrate, wobei es aktuell bei der WQHD-Auflösung mindestens 144 Hertz sein sollten. Bei 4K- und UHD-Monitoren ist aktuell bei 60 Hertz Schicht im Schacht, erst gegen Ende des Jahres kommen 4K-Varianten mit bis zu 144 Hertz auf den Markt.

Die beiden Techniken Freesync (von AMD) und G-Sync (von Nvidia) optimieren dabei zusätzlich die Darstellung, indem sie automatisch die Bildwiederholrate mit dem Grafikprozessor synchronisieren und damit Bildruckeln und Anzeigeverzögerungen minimieren.

Daneben spielen auch die Reaktionszeiten der Modelle noch ein Rolle, obwohl deren Wichtigkeit bei modernen Bildschirmen an Bedeutung verloren hat, da alle Geräte mittlerweile sehr schnelle Zeiten liefern.

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Ergonomische Einstellbarkeit als Zusatznutzen

Die Anpassung des Bildschirms an den Einsatzort ist sehr wichtig, gerade wenn Nutzer wie Gaming-Profis oft sehr lange vor dem Bildschirm sitzen. Dementsprechend bieten praktisch alle modernen Gaming-Monitore ergonomische Einstellmöglichkeiten. Dazu zählen die Höhenverstellbarkeit des Bildschirms um mindestens zehn Zentimeter sowie die Neig- und Drehbarkeit auf dem Monitorfuß.

Kein Luxus: Ein ergonomisch verstellbarer Standfuß erlaubt das flexible verstellen in Höhe und Winkel.
Vergrößern Kein Luxus: Ein ergonomisch verstellbarer Standfuß erlaubt das flexible verstellen in Höhe und Winkel.
© Asus

Für Gamer spielt der Stromverbrauch des Display meist eine untergeordnete Rolle - zumal die Leistungsaufnahme bei LCD-Panels mit maximal 50 Watt nicht besonders hoch ausfällt und die Unterschiede zwischen den getesteten Spiele-Bildschirmen gering sind. Trotzdem haben wir die Verbrauchswerte aller Testgeräte gemessen, sodass Ihnen hier ein zusätzliches Kriterium für Ihre Kaufentscheidung zur Verfügung steht.

Auf den folgenden acht Seiten stellen wir Ihnen die getesteten Gaming-Monitore im Detail vor. Sechs Modelle bieten einen guten Überblick über die derzeit angesagten 27-Zoll-Modelle mit WQHD-Auflösung zum Schnäppchenpreis ab 500 Euro. Zum Vergleich stellen wir einen 27-Zöller mit UHD-Auflösung vor, der für rund 700 Euro zu haben ist. Das Testfeld rundet das 34-Zoll-Curved-Modell von Asus ab, das mit 3440 x 1440 Pixeln auflöst.   Um das Inhaltsverzeichnis zu öffnen, klicken Sie auf den grauen v-Button rechts neben "Seite 1 von 9".

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