Test
Toshiba Portégé R400
Mobilität: Im Office-Betrieb schaffte das Portégé R400 keine besonders lange Akkulaufzeit – trotz des stromsparenden Ultra-Low-Voltage-Prozessors verbrauchte es im Akkubetrieb über 13 Watt. Mit 1,74 Kilogramm ist das Sub-Notebook recht leicht, allerdings fehlt ihm auch ein integriertes optisches Laufwerk.
Handhabung: Als Arbeitsrechner eignet sich das Portégé R400 sehr gut – die Tastatur ist stabil eingebaut und sehr leise beim Schreiben. Dreht man den Displaydeckel und klappt ihn auf die Tastatur lässt sich der Mobilrechner bequem im Tablet-PC-Modus nutzen. Dabei überzeugte der Stift, der sehr angenehm in der Hand liegt und durch den leichten Widerstand der Displayoberfläche ein sehr realistisches und papiernahes Schreibgefühl vermittelt. Weniger bequem geht dagegen das Einsetzen der SIM-Karte für das UMTS-/HSDPA-Modem vor sich: Man muss dazu zunächst die Plastikabdeckung oberhalb der Tastatur heraushebeln und anschließend die Tastatur mit zwei Schrauben lösen, bevor man an den Kartensteckplatz gelangt.
Ergonomie: Das Sub-Notebook bringt ein sehr hochwertiges Display mit – mit hohem Kontrast, sehr gleichmäßig verteilter Helligkeit und kräftigen Farben. Die durchschnittliche Leuchtdichte ist recht gut, liegt aber für den Einsatz draußen zu niedrig, da das Display spiegelt. Auch unter Last bleibt der Lüfter im Portégé R400 noch sehr leise.
Tempo: Bei prozessorintensiven Programmen rechnet der Core Duo U2500 (1,2 GHz) im Portégé R400 nur rund halb so schnell wie aktuelle Core-2-Notebooks. Insgesamt liegt die Rechenleistung des Sub-Notebooks rund 30 bis 40 Prozent hinter Standard-Laptops, auch weil die kleine Festplatte relativ behäbig arbeitet.
Verarbeitung: Im Design des Portégé R400 wechseln sich Schwarz und Weiß ab – Gehäuse, Deckel und Tastatur strahlen in Weiß, damit kontrastiert der schwarze Displayrahmen. Das Gehäuse ist stabil verarbeitet, bei unserem Testgerät war allerdings der Displayrahmen auf der rechten Seite nicht exakt in den Deckel eingepasst – schon bei leichtem Druck auf den Deckel sprang der Rahmen etwas hervor.








