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6 aktuelle Fernseher im Vergleichstest

24.01.2011 | 09:35 Uhr |

94-cm-Fernseher sind ein Kompromiss zwischen großer Bildfläche und geringem Platzbedarf. PC-WELT prüft, ob bei 6 aktuellen Modellen auch die Bildqualität stimmt.

Wer sich für einen 94-cm-Fernseher entscheidet, legt Wert auf ein kleines Quäntchen Luxus. Doch die meisten Hersteller fordern erst einmal Heimwerker-Qualitäten vom Käufer: Die Fernseher von LG, Panasonic, Philips und Sony mussten vor der Installation zuerst zusammengebaut werden. Nur der Hauslieferant der Aldi-Märkte bewies Volksnähe: Beim Medion Life P16005 war der Standfuß schon angeschraubt. Bei keinem Modell gehörte eine Wandhalterung zum Lieferumfang.

Weitere Installationsprobleme: Bevor der Philips 37PFL7605H/12 Bildsignale vom Blu-ray-Spieler akzeptierte, musste der erst ins Einstellmenü eingetragen werden. Der Sony KDL-37EX505 startete erst nach Eingabe einer PIN („9999“) zu einem langwierigen Sendersuchlauf. Ein Blick in die Handbücher war nicht nötig. Beim Sony-Gerät müsste man dafür ins Bedienmenü, denn die gedruckte Anleitung ist nur ein besserer Beipackzettel. Die Anleitung zum LG 37LE5500 war fehlerhaft übersetzt und unübersichtlich.

Das Medion-Gerät ist für analoges Kabel- TV und DVB-T ausgelegt. Alle anderen Geräte empfangen zudem Digital-(HD)TV via Kabel, die Modelle von Panasonic und Sony auch über Satellit. Einen Einschub für Entschlüsselungsmodule für Bezahl-TV haben alle. Bis auf Medion setzen die Hersteller auf CI+, die derzeit einzige legale Möglichkeit für den Empfang privater HD-Sender.

Auf der Rückseite des Phillips 37PFL7605H/12 sitzen Leuchtdioden (rot umrandet), die ein Umgebungslicht abstrahlen. Das TV-Bild wirkt dadurch größer.
Vergrößern Auf der Rückseite des Phillips 37PFL7605H/12 sitzen Leuchtdioden (rot umrandet), die ein Umgebungslicht abstrahlen. Das TV-Bild wirkt dadurch größer.
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Nun zum kleinen Quäntchen Luxus: beeindruckend, was die Hersteller in ihre Geräte einbauen. Auf der Rückseite des Philips 37PFL7605H/12 stecken Leuchtdioden, die eine Hintergrundbeleuchtung in den gleichen Farben erzeugen, die der Bildschirm gerade zeigt. Sehr eindrucksvoll, wenn das Gerät im dunklen Raum vor einer weißen Wand steht.

Alle Geräte haben einen USB-Anschluss, über den sich im Test Musik, Fotos und teilweise Filme abspielen ließen. Die beiden Panasonic-Geräte konnten auf angeschlossenen Festplatten auch Digital-TV aufnehmen. Bis auf das Medion-Gerät waren alle Testkandidaten außerdem DLNA- und netzwerktauglich, entweder per Netzwerkkabel oder (gegen Aufpreis) per WLAN-Adapter. Selbst der Fernseher von Medion wartet mit einem Extra auf: Seine programmierbare Fernbedienung kann auch andere Geräte steuern – etwa einen Digital-TV-Empfänger.

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