TV-Vergleichstest

8 Fernseher mit 101 bis 107cm Diagonale im Vergleich

Montag, 27.02.2012 | 11:27 von Eugen Schmitz
8 Fernseher im Vergleichstest
Vergrößern 8 Fernseher im Vergleichstest
© istockphoto.com/Lisa-Blue
Internet, 3D, Mediaplayer – in modernen Fernsehern stecken immer mehr Funktionen. PC-WELT wollte wissen, ob Bild und Ton dabei auf der Strecke bleiben, und schickte acht Alleskönner-TVs ins Labor.
Nur ein guter halber Quadratmeter – das klingt nach wenig und ist für einen Bildschirm doch recht viel, wenn dieser halbe Quadratmeter zwischen 10 und 20 kg wiegt und erst mal auf einen Fuß oder Ständer geschraubt werden muss – was kein Hersteller dem Käufer ersparte.

Der LG 42LW650S und der Sharp LC-40LE830E ließen sich bei der Sendersuche viel Zeit, die Sony-Modelle sortierten die Kabelsender unpraktisch, und das Bedienmenü des Philips 42PFL7606K reagierte recht träge. Bei den Fernsehern von Panasonic, Samsung und Toshiba gab es keine Probleme.



Drei Fernseher nehmen digitale TV-Programme auf
Alle Geräte sind für Antennen-, Kabel- und Satellitensignale sowie HDTV gerüstet und können dank CI+- bzw. CI-Einbauschacht auch Bezahlprogramme wie Sky oder private HD-Sender empfangen. Vier HDMI-Eingänge sind inzwischen Pflicht, ebenso USB-Anschlüsse, um Multimedia-Dateien abzuspielen. Die Fernseher von LG, Philips, Toshiba kommen mit besonders vielen unterschiedlichen Dateiformaten zurecht. Der Samsung UE40D6500, der Sony KDL-40EX725 und der Sony KDL-40NX725 können über eine dort angeschlossene Festplatte auch digitale TV-Programme aufnehmen. Der Philips 42PFL7606K und der Sharp LC-40LE830E ermöglichen so zumindest zeitversetztes Fernsehen.

Der Toshiba 42VL863G liefert über den Videotext-Nachfolger
HbbTV zahlreiche Zusatzinfos zu TV-Programmen.
Vergrößern Der Toshiba 42VL863G liefert über den Videotext-Nachfolger HbbTV zahlreiche Zusatzinfos zu TV-Programmen.
© Toshiba

Alle Testteilnehmer finden per Ethernet-Kabel Zugang zu Netzwerk und Internet. WLAN-Empfänger finden sich im Samsung UE40D6500 und im Sony KDL-40NX725. Sharp liefert einen WLAN-USB-Empfänger mit, die anderen Modelle lassen sich über USB-Sticks aufrüsten. Der Plasma-TV Panasonic TX-P42ST33E lieferte dunklere Bilder und verbraucht etwas mehr Strom als die Konkurrenz. Dafür konnte er als einziges Gerät schwarze Bildinhalte gleichmäßig darstellen und lieferte auch beim Blick von der Seite farb- und kontraststarke Bilder. Die LCD-LED-TVs spielten wiederum bei Tageslicht kräftig auf, zeigten aber Weltraum-Schwarz nur mit leichten, ungleichmäßigen Aufhellungen (Wölkchenbildung) und wirkten von der Seite blass.


Nur der Panasonic-Plasma und der Sony KDL-40NX725 lieferten sehenswerte Analog-Bilder aus dem Kabel. Die Konkurrenz blieb eher unscharf und verrauscht. Mit DVB-T war das Qualitätsniveau durchgängig höher: Bei guten Empfangsverhältnissen lieferten alle eine ordentliche, störungsfreie Bildqualität; nur die Modelle von Panasonic und Sharp konnten sich mit einem Hauch mehr Details leicht absetzen. Bei digitalen TV-Programmen über Kabel oder Satellit lieferte der Panasonic TX-P42ST33E etwas mehr Schärfe und Stabilität als die Konkurrenz, besonders dann, wenn Bewegung ins Bild kam. Bei HDTV spielten dann alle Fernseher auf ähnlich hohem Niveau wie der Panasonic-TV.

Montag, 27.02.2012 | 11:27 von Eugen Schmitz
Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (1)
  • chipchap 12:24 | 29.02.2012

    Seltsamer Test

    Er ist der einzige Plasma-Fernseher im Test
    Negativ: 3D-Bild sehr dunkel
    Einen Plasma TV mit LED/LCD-TVs zu vergleichen und sich dann über das dunklere Bild zu beklagen zeugt nicht gerade von viel Fachkompetenz.

    Antwort schreiben
1319864