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Samsung X65 Pro T7500

28.09.2007 | 12:00 Uhr |

Perfektes Äußeres – und mächtig Power unter der Haube: Das Samsung X65 Pro soll stilbewusste Geschäftsanwender begeistern.

Verarbeitung: Gehäuse aus gebürsteter Magnesium-Aluminium-Legierung, Displaydeckel im edlen matt-silber Look – schon auf den ersten Blick unterscheidet sich das schlanke (vorne 2,6, hinten 3,7 Zentimeter hoch) Samsung X65 Pro von klassischen Büro-Notebooks. Noch dazu ist das schöne Gehäuse sehr stabil verarbeitet.

Geschwindigkeit: Das Samsung X65 Pro ist eines der seltenen Business-Notebooks, mit denen man auch spielen kann: Die Nvidia Geforce 8600M GS bringt ordentliche 3D-Leistung – auch in aktuellen Spielen, wenn auch nicht in der maximalen Displayauflösung (1680 x 1050). Auch in den System-Leistungstests sicherte sich das X65 Pro einen Platz im Spitzenfeld. Seltsam: Die Übertaktungstechnik Intel Dynamic Acceleration funktionierte beim Samsung-Notebook nur im Akkubetrieb – es war dann bei Einzelkernanwendungen um sieben Prozent schneller als an der Steckdose. Bei Mehrkern-Programmen gab es keinen Unterschied zwischen Akku- und Netzstromleistung. Trotz der Namensgebung war unser Testmodell übrigens mit einem Core 2 Duo T7300 (2 GHz) bestückt.

Ausstattung: Alle Kommunikationsmöglichkeiten hat das Samsung X65 Pro mit an Bord – Gigabit-Ethernet, 11n-WLAN und Bluetooth. Sehr lobenswert: Das Notebook bietet einen HDMI-Ausgang für einen externen digitalen Monitor, analoge Displays lassen sich an den VGA-Ausgang anschließen. Allerdings sind die Monitorbuchsen seitlich am Gehäuse platziert - nicht ganz ideal für den Kabelverlauf auf dem Schreibtisch. Der Mobilrechner ist docking-fähig (passende Docking-Station: rund 230 Euro) und besitzt einen Fingerprint-Scanner. Inzwischen verkauft Samsung das von uns getestete Modell übrigens mit einer 200 GB großer Festplatte.

Mobilität: Nur 2,54 Kilogramm wiegt das Samsung X65 Pro – es ist damit eines der leichtesten Notebooks mit 15,4-Zoll-Display. Allerdings hält die Freude an der Leichtigkeit nicht lange an: Mit dem mitgelieferten Standardakku hält es nur rund zwei Stunden durch. Erst mit dem optionalen Hochleistungs-Akku (rund 200 Euro) schaffte es geschäftstaugliche vier Stunden.

Ergonomie: Die durchschnittliche Leuchtdichte reicht höchstens für eine gut beleuchtete Büroumgebung. Besonders in den oberen Ecken ist das Display außerdem deutlicher dunkler als in der Mitte. Farb- und Graustufendarstellung waren mittelmäßig, einzig beim Kontrast maßen wir sehr hohe Werte. Der Lüfter im Samsung X65 Pro springt schon bei geringer Belastung an, bei längerer Voll-Last erreicht er maximal 1,3 Sone. Wem das zuviel ist, kann das Notebook per Tastenkombination in den „Silent Mode“ befördern.

Handhabung: Die Tastatur ist sehr stabil eingebaut – das Tippen macht dank des deutlichen Druckpunktes Spaß. Die Tasten des präzisen Touchpad waren uns etwas zu laut.

Fazit: Ein spieletaugliches Notebook, das nicht nach LAN-Party, sondern edlem Konferenzraum aussieht – diese Verbindung von Leistung und Design könnte das Samsung X65 Pro für viele Anwender interessant machen. Ein besseres Display und eine längere Akkulaufzeit sollte man bei diesem Preis allerdings erwarten dürfen.

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