SSD ab 130 Euro
Test: SSD-Festplatten bis 128 GB im Vergleich
Die Stärken der Mach Xtreme Technology D-S Turbo 120GB liegen eindeutig beim Lesen. Hier erreicht die Flashspeicher-Festplatte meist exzellente Datenraten. Die Schreibleistung kann jedoch nicht überzeugen.
Die Corsair Force 3 120GB bietet ein sehr hohes Lesetempo und blitzschnelle Zugriffszeiten. Zudem ist die Force 3 die derzeit sparsamste Solid State Drive im Test. Schwächen offenbart die SSD in den Praxistests beim Schreiben und Kopieren. Und auch beim Lieferumfang kann die Flashspeicher-Festplatte nicht punkten.
Die Patriot Pyro 120GB bietet ein ausgezeichnetes Lesetempo und blitzschnelle Zugriffszeiten. Zudem ist die SSD im Betrieb sparsam im Stromverbrauch. Schwächen offenbart die SSD in den Praxistests beim Schreiben und Kopieren. Und auch bei der Ausstattung hat die Flashspeicher-Festplatte wenig zu bieten.
Die Adata S510 Series 120GB (AS510S3-120GM-C) überzeugte in den Tempotests bei den sequenziellen Datenraten und einem sehr guten Befehlsdurchsatz beim Lesen. Auf der Habenseite kann die Flashspeicher-Festplatte auch eine niedrige Leistungsaufnahme verbuchen. Zu den Kritikpunkten der SATA-3-SSD zählen die nur befriedigenden Praxisdatenraten und die schwache IOPS-Leistung beim zufälligen Lesen. Dank des attraktiven Gigabyte-Preises, der lediglich 1,15 Euro beträgt, fällt das Preis-Leistungs-Verhältnis der Adata S510 120GB aber günstig aus.
Die Solidata X8 120GB besticht durch die sehr gute Leseleistung sowie dem bis dato niedrigsten Last-Stromverbrauch aller Solid State Drives im Test. Meist noch gut sind die Schreibraten der 120-GB-SSD. Negativ zu Buche schlagen die vergleichsweise schwache IOPS-Leistung sowie die viel zu hohe Leistungsaufnahme im Leerlauf. Hinzu kommt die ungenügende Ausstattung. Dafür kostet die 120-GB-SSD von Solidata nicht die Welt.
Die Silicon Power Velox V30 120GB bietet über alle Tempotests gesehen eine sehr gute Lese- und noch gute Schreib-Datenraten. Das zeigt sich in den Praxistests, aber auch im PC Mark Vantage. Die Leistung beim zufälligen Lesen und Schreiben ist hingegen nur ausreichend. Negativ zu Buche schlagen auch die viel zu hohe Leistungsaufnahme im Leerlauf und der schottische Lieferumfang. Auch beim Download-Angebot muss Silicon Power nachbessern. Ein SSD-Hersteller, der ernst genommen werden will, muss kontinuierlich Firmware-Updates anbieten.
Die Corsair Force GT 120GB stellt beim sequenziellen Lesen und den Zugriffszeiten neue Rekorde auf. Das reicht aber nicht, um sich mit dem Titel "schnellste SSD im Test" zu schmücken. Denn das Force-GT-Modell zeigt Schreibschwächen im Praxistest und erreicht bei den IOPS-Messungen nicht das überragende Niveau der Konkurrenzmodelle von Kingston und Patriot. Trotzdem ist die Corsair Force GT 120GB eine gute Flashspeicher-Festplatte. Denn das Force-GT-Modell ist flott unterwegs und trotzdem sparsam im Stromverbrauch. Hinzu kommt das günstige Preis-Leistungs-Verhältnis der Corsair-SSD.
Die Extrememory XLR8 Express 120GB bietet sehr hohe Transferraten und kurze Zugriffszeiten. Vor allem der ausgezeichnete Befehlsdurchsatz beim zufälligen Schreiben von über 61.000 IOPS ragt bei den Tempomessungen heraus. Nicht punkten kann die Solid State Drive beim recht dürftigen Lieferumfang. Negativ zu Buche schlägt die viel zu hohe Leistungsaufnahme der Flashspeicher-Festplatte.
Die Adata S511 Series 120GB besticht durch die ausgezeichnete Leseleistung, die sehr niedrige Leistungsaufnahme und den überdurchschnittlich guten Lieferumfang. Zu den Kritikpunkten der SATA-3-Festplatte gehören die vergleichsweise schwache Schreibleistung und die müden Zugriffszeiten.
Die Patriot Wildfire 120GB bietet die derzeit höchste IOPS-Leistung im Test. Damit eignet Sie sich insbesondere für Anwendungen, die eine hohe Festplatten-Aktivität erzeugen. Das Tempo der SSD ist über alle Tests gemittelt sehr gut, reicht aber nicht ganz an die Leistung des Spitzenreiters von Kingston heran. Nur Standardkost bietet Patriot bei der Ausstattung. Mangelhaft ist hingegen die Leistungsaufnahme des Wildfire-Modells.
Stand der Technik beim Flashspeicher ist die Datenübertragung via Double Date Rate (DDR), die sich bereits beim Arbeitsspeicher bewährt hat. Dabei lassen sich sowohl bei steigender als auch fallender Flanke eines Taktsignals Daten transportieren. Im Vergleich zur Vorgängertechnik verdoppelt das die Übertragungsrate. Allerdings steckt in einigen aktuellen SSD-Modellen aus Kostengründen noch der langsame Flashspeicher-Typ. Achten Sie daher auf Schlüsselwörter wie "ONIF 2.x", "synchron" und "Toggle DDR", die alle für schnellen Flashspeicher stehen.
Ausstattung: Trim, Firmware, Tools und Zubehör
Alle modernen Flashspeicher-Festplatte beherrschen inzwischen die automatische Speicherbereinigung über die „Garbage Collection“ und den „Trim“-Befehl. Das beugt Leistungsverlusten vor. Mindestens genauso wichtig ist aber auch die Möglichkeit, Firmware-Updates vornehmen zu können. Denn die Controller-Hersteller verbessern kontinuierlich die Effizienz und beheben Fehler. Dadurch bekommen Sie mehr Leistung und erhöhen die Datensicherheit. Wie Sie bei den getesteten SSDs Firmware-Updates aufspielen, verrät der Ratgeber SSD-Festplatten optimal einrichten und nutzen.
Test-Fazit: Maximale Leistung zum attraktiven Preis
Eine moderne SSD bietet meist einen höheren Leistungszuwachs als ein schnellerer Prozessor oder doppelt so viel Arbeitsspeicher. Und das Tempoplus ist unmittelbar spürbar: Starten Sie ein Programm, ist es sofort einsatzbereit. Die rasanten Zugriffszeiten beschleunigen Suchfunktionen. Dank extrem hoher Transferraten übertragen und sichern Sie Daten in viel kürzerer Zeit. Höchstes Tempo garantieren SATA-600-SSDs mit Samsung-MAX- und Sandforce-2218-Controller in Kombination mit DDR-Flashspeicher.







12.01.12
Hat man Samsung SSD830 und Crucial M4 absichtlich vergessen?
Oder habe ich sie übersehen?
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12.01.12
Das ist keine Absicht, sondern hängt allein von den Testmustern ab, die uns die Hersteller zur Verfügung stellen.
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12.01.12
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12.01.12
Worauf Sie wahrscheinlich anspielen ist das Phänomen, dass innerhalb einer SSD-Baureihe mit der Kapazität die Leistung steigt. Das belegen auch unsere Messergebnisse, beispielsweise bei den Baureihen Adata S511 und Solidata X8, wo Sie den direkten Vergleich zwischen einem 120- und einem 240-GB-Modell ziehen können.
Aus diesem Grund bewertet PC-WELT Flashspeicher-Festplatten abhängig von der Kapazitätsklasse - alles andere würde bedeuten, Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Das heißt im Umkehrschluss: Wer kein 120/128-GB-Modell in den Test schickt, kann dort auch keinen Test-Award gewinnen und überlässt anderen Herstellern das Feld.
Hinzu kommt: Wir wollen möglichst vielen Herstellern die Möglichkeit zum Test einräumen, um die Vielfalt des Marktes abzubilden. Deswegen finden Sie bei uns beispielsweise auch SSD-Tests von eher unbekannten Herstellern wie Mach Xtreme oder Silicon Power.
Aus diesem Grund sind wir per se schon voll und ganz mit den Testmustern der Hersteller ausgelastet und sehen keine zwingende Notwendigkeit, noch zusätzlich Testmuster einzukaufen. Dies würden wir nur dann tun, wenn wir Hinweise erhalten, dass ungewöhnlich große Leistungsunterschiede zwischen den Kapazitätsklassen auftreten.
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12.01.12
Nööö, logisch - allerdings könnte man dann als "Leser" davon ausgehen, daß selbst gekaufte "Testmuster" auch kritischer beurteilt werden können: ist man dann doch keinem Hersteller "verpflichtet"... :PatPat:
LG
Ramses
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12.01.12
Ich finde nur Links zu den beiden "baugleichen" Siegern.
Oder muß ich da in die Zeitung schauen?
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12.01.12
LG
Ramses
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13.01.12
Edit: aaah, unter den dummerweise geblockten Bildern finden sich Links zu den Einzeltests.
Ja schön, aber der Vergleich fehlt mir nach wie vor.
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13.01.12
Die Frage ist allerdings: lohnt sich das wirklich???
Ich denke mal, wenn man sich die Tests so anschaut - und die Preise der Platten, hat man ja schon selber zwei oder drei Favoriten... Von denen würde ich mir die Tests einfach ausdrucken und dann selber entscheiden, welche SSD-Festplatte ich haben möchte.
LG
Uli
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13.01.12
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