SSD ab 90 Euro
Test: SSD-Festplatten bis 128 GB im Vergleich
SSD-Festplatten der 120-GB-Klasse bieten derzeit den günstigsten Gigabyte-Preis. Bereits ab 90 Euro bekommen Sie eine flotte Solid State Drive, umgerechnet sind das nur 80 Cent pro GB. PC-WELT hat 14 Flashspeicher-Festplatten mit schnellem SATA-3-Anschluss im Vergleichs-Test.
Die Preise für Flashspeicher-Festplatten sind im freien Fall: SSDs wie die Sandisk Extreme 120GB gibt es bereits ab 90 Euro. Das Gigabyte formatierte Kapazität bekommen Sie bei der aktuelle SATA-3-Generation also schon für 80 Cent! Besonders interessant bei den aktuellen Solid State Drives ist die Kapazitätsklasse mit rund 120 Gigabyte, der derzeit beste Kompromiss aus günstigem Preis und genügend Speicherplatz.
Ob Desktop-PC oder Notebook: Auf eine 120-GB-Festplatte bekommen Sie problemlos die Betriebsystem-Installation mitsamt Ihren häufig genutzten Programmen - und trotzdem ist noch genügend Platz für Ihre Daten. Für eine gut sortierte MP3- oder Video-Sammlung ist eine 120-GB-SSD natürlich zu klein. Aber dafür gibt es ja schließlich externe Festplatten. Und im PC nutzen Sie einfach ein herkömmliches Laufwerk mit viel Speicherkapazität - die Bestenliste der 3,5-Zoll-Festplatten verrät, welche Modelle ihr Geld wert sind.
Test: SSD-Festplatten bis 128 GB
Platz 13: Mach Extreme MX DS Turbo 120GB
Die Stärken der Mach Xtreme Technology D-S Turbo 120GB liegen eindeutig beim Lesen. Hier erreicht die Flashspeicher-Festplatte meist exzellente Datenraten. Die Schreibleistung kann jedoch nicht überzeugen.
Die Stärken der Mach Xtreme Technology D-S Turbo 120GB liegen eindeutig beim Lesen. Hier erreicht die Flashspeicher-Festplatte meist exzellente Datenraten. Die Schreibleistung kann jedoch nicht überzeugen.
Platz 12: Corsair Force 3 120GB
Die Corsair Force 3 120GB bietet ein sehr hohes Lesetempo und blitzschnelle Zugriffszeiten. Zudem ist die Force 3 die derzeit sparsamste Solid State Drive im Test. Schwächen offenbart die SSD in den Praxistests beim Schreiben und Kopieren. Und auch beim Lieferumfang kann die Flashspeicher-Festplatte nicht punkten.
Die Corsair Force 3 120GB bietet ein sehr hohes Lesetempo und blitzschnelle Zugriffszeiten. Zudem ist die Force 3 die derzeit sparsamste Solid State Drive im Test. Schwächen offenbart die SSD in den Praxistests beim Schreiben und Kopieren. Und auch beim Lieferumfang kann die Flashspeicher-Festplatte nicht punkten.
Platz 11: Patriot Pyro 120GB
Die Patriot Pyro 120GB bietet ein ausgezeichnetes Lesetempo und blitzschnelle Zugriffszeiten. Zudem ist die SSD im Betrieb sparsam im Stromverbrauch. Schwächen offenbart die SSD in den Praxistests beim Schreiben und Kopieren. Und auch bei der Ausstattung hat die Flashspeicher-Festplatte wenig zu bieten.
Die Patriot Pyro 120GB bietet ein ausgezeichnetes Lesetempo und blitzschnelle Zugriffszeiten. Zudem ist die SSD im Betrieb sparsam im Stromverbrauch. Schwächen offenbart die SSD in den Praxistests beim Schreiben und Kopieren. Und auch bei der Ausstattung hat die Flashspeicher-Festplatte wenig zu bieten.
Platz 10: Adata S510 Series 120GB
Die Adata S510 Series 120GB (AS510S3-120GM-C) überzeugte in den Tempotests bei den sequenziellen Datenraten und einem sehr guten Befehlsdurchsatz beim Lesen. Auf der Habenseite kann die Flashspeicher-Festplatte auch eine niedrige Leistungsaufnahme verbuchen. Zu den Kritikpunkten der SATA-3-SSD zählen die nur befriedigenden Praxisdatenraten und die schwache IOPS-Leistung beim zufälligen Lesen. Dank des attraktiven Gigabyte-Preises, der lediglich 1,15 Euro beträgt, fällt das Preis-Leistungs-Verhältnis der Adata S510 120GB aber günstig aus.
Die Adata S510 Series 120GB (AS510S3-120GM-C) überzeugte in den Tempotests bei den sequenziellen Datenraten und einem sehr guten Befehlsdurchsatz beim Lesen. Auf der Habenseite kann die Flashspeicher-Festplatte auch eine niedrige Leistungsaufnahme verbuchen. Zu den Kritikpunkten der SATA-3-SSD zählen die nur befriedigenden Praxisdatenraten und die schwache IOPS-Leistung beim zufälligen Lesen. Dank des attraktiven Gigabyte-Preises, der lediglich 1,15 Euro beträgt, fällt das Preis-Leistungs-Verhältnis der Adata S510 120GB aber günstig aus.
Platz 9: Solidata X8 120GB
Die Solidata X8 120GB besticht durch die sehr gute Leseleistung sowie dem bis dato niedrigsten Last-Stromverbrauch aller Solid State Drives im Test. Meist noch gut sind die Schreibraten der 120-GB-SSD. Negativ zu Buche schlagen die vergleichsweise schwache IOPS-Leistung sowie die viel zu hohe Leistungsaufnahme im Leerlauf. Hinzu kommt die ungenügende Ausstattung. Dafür kostet die 120-GB-SSD von Solidata nicht die Welt.
Die Solidata X8 120GB besticht durch die sehr gute Leseleistung sowie dem bis dato niedrigsten Last-Stromverbrauch aller Solid State Drives im Test. Meist noch gut sind die Schreibraten der 120-GB-SSD. Negativ zu Buche schlagen die vergleichsweise schwache IOPS-Leistung sowie die viel zu hohe Leistungsaufnahme im Leerlauf. Hinzu kommt die ungenügende Ausstattung. Dafür kostet die 120-GB-SSD von Solidata nicht die Welt.
Platz 8: Silicon Power SSD V30 120GB
Die Silicon Power Velox V30 120GB bietet über alle Tempotests gesehen eine sehr gute Lese- und noch gute Schreib-Datenraten. Das zeigt sich in den Praxistests, aber auch im PC Mark Vantage. Die Leistung beim zufälligen Lesen und Schreiben ist hingegen nur ausreichend. Negativ zu Buche schlagen auch die viel zu hohe Leistungsaufnahme im Leerlauf und der schottische Lieferumfang. Auch beim Download-Angebot muss Silicon Power nachbessern. Ein SSD-Hersteller, der ernst genommen werden will, muss kontinuierlich Firmware-Updates anbieten.
Die Silicon Power Velox V30 120GB bietet über alle Tempotests gesehen eine sehr gute Lese- und noch gute Schreib-Datenraten. Das zeigt sich in den Praxistests, aber auch im PC Mark Vantage. Die Leistung beim zufälligen Lesen und Schreiben ist hingegen nur ausreichend. Negativ zu Buche schlagen auch die viel zu hohe Leistungsaufnahme im Leerlauf und der schottische Lieferumfang. Auch beim Download-Angebot muss Silicon Power nachbessern. Ein SSD-Hersteller, der ernst genommen werden will, muss kontinuierlich Firmware-Updates anbieten.
Platz 7: PNY Professional SSD 120GB
Die PNY Professional SSD 120GB erreicht über alle Benchmarks gemittelt eine gute Tempoleistung. Insbesondere das neue Rekordergebnis beim Schreibbefehlsdurchsatz und die bärenstarken sequenziellen Datenraten wissen zu gefallen. Damit empfiehlt sich die SSD für den Einsatz in Workstations, wo viele Schreibbefehle gleichzeitig anfallen und bearbeitet werden müssen. Für die PNY-SSD spricht auch der niedrige Energieverbrauch unter Last. Der Lieferumfang der Flashspeicher-Festplatte enttäuscht hingegen auf ganzer Linie.
Die PNY Professional SSD 120GB erreicht über alle Benchmarks gemittelt eine gute Tempoleistung. Insbesondere das neue Rekordergebnis beim Schreibbefehlsdurchsatz und die bärenstarken sequenziellen Datenraten wissen zu gefallen. Damit empfiehlt sich die SSD für den Einsatz in Workstations, wo viele Schreibbefehle gleichzeitig anfallen und bearbeitet werden müssen. Für die PNY-SSD spricht auch der niedrige Energieverbrauch unter Last. Der Lieferumfang der Flashspeicher-Festplatte enttäuscht hingegen auf ganzer Linie.
Platz 6: Sandisk Extreme 120GB
Die Sandisk Extreme 120GB überzeugt durch wieselflinke Zugriffszeiten und unterem Strich flotten Datenraten. Hinzu kommt die sehr niedrige Leistungsaufnahme unter Last. Zu den Kritikpunkten gehören der vergleichsweise schwache Befehlsdurchsatz beim zufälligen Lesen und der schottische Lieferumfang. Dafür ist die Solid State Drive sensationell günstig:
Die 120-GB-Festplatte ist mittlerweile für einen Straßenpreis von 90 Euro erhältlich.
Die Sandisk Extreme 120GB überzeugt durch wieselflinke Zugriffszeiten und unterem Strich flotten Datenraten. Hinzu kommt die sehr niedrige Leistungsaufnahme unter Last. Zu den Kritikpunkten gehören der vergleichsweise schwache Befehlsdurchsatz beim zufälligen Lesen und der schottische Lieferumfang. Dafür ist die Solid State Drive sensationell günstig:
Die 120-GB-Festplatte ist mittlerweile für einen Straßenpreis von 90 Euro erhältlich.
Platz 5: Corsair Force GT 120GB
Die Corsair Force GT 120GB stellt beim sequenziellen Lesen und den Zugriffszeiten neue Rekorde auf. Das reicht aber nicht, um sich mit dem Titel "schnellste SSD im Test" zu schmücken. Denn das Force-GT-Modell zeigt Schreibschwächen im Praxistest und erreicht bei den IOPS-Messungen nicht das überragende Niveau der Konkurrenzmodelle von Kingston und Patriot. Trotzdem ist die Corsair Force GT 120GB eine gute Flashspeicher-Festplatte. Denn das Force-GT-Modell ist flott unterwegs und trotzdem sparsam im Stromverbrauch. Hinzu kommt das günstige Preis-Leistungs-Verhältnis der Corsair-SSD.
Die Corsair Force GT 120GB stellt beim sequenziellen Lesen und den Zugriffszeiten neue Rekorde auf. Das reicht aber nicht, um sich mit dem Titel "schnellste SSD im Test" zu schmücken. Denn das Force-GT-Modell zeigt Schreibschwächen im Praxistest und erreicht bei den IOPS-Messungen nicht das überragende Niveau der Konkurrenzmodelle von Kingston und Patriot. Trotzdem ist die Corsair Force GT 120GB eine gute Flashspeicher-Festplatte. Denn das Force-GT-Modell ist flott unterwegs und trotzdem sparsam im Stromverbrauch. Hinzu kommt das günstige Preis-Leistungs-Verhältnis der Corsair-SSD.
Platz 4: Extrememory XLR8 Express 120GB
Die Extrememory XLR8 Express 120GB bietet sehr hohe Transferraten und kurze Zugriffszeiten. Vor allem der ausgezeichnete Befehlsdurchsatz beim zufälligen Schreiben von über 61.000 IOPS ragt bei den Tempomessungen heraus. Nicht punkten kann die Solid State Drive beim recht dürftigen Lieferumfang. Negativ zu Buche schlägt die viel zu hohe Leistungsaufnahme der Flashspeicher-Festplatte.
Die Extrememory XLR8 Express 120GB bietet sehr hohe Transferraten und kurze Zugriffszeiten. Vor allem der ausgezeichnete Befehlsdurchsatz beim zufälligen Schreiben von über 61.000 IOPS ragt bei den Tempomessungen heraus. Nicht punkten kann die Solid State Drive beim recht dürftigen Lieferumfang. Negativ zu Buche schlägt die viel zu hohe Leistungsaufnahme der Flashspeicher-Festplatte.
Platz 3: Transcend SSD720 128GB
Die Transcend SSD720 128GB bietet meist eine gute bis sehr gute Leistung, insbesondere der Befehlsdurchsatz beim Schreiben weiß zu gefallen. Das macht die SSD interessant für den Einsatz in Workstations, die viele Schreibbefehle gleichzeitig bearbeiten müssen. Für die Transcend-SSD spricht auch der niedrige Energieverbrauch unter Last. Der Lieferumfang der Flashspeicher-Festplatte enttäuscht hingegen.
Die Transcend SSD720 128GB bietet meist eine gute bis sehr gute Leistung, insbesondere der Befehlsdurchsatz beim Schreiben weiß zu gefallen. Das macht die SSD interessant für den Einsatz in Workstations, die viele Schreibbefehle gleichzeitig bearbeiten müssen. Für die Transcend-SSD spricht auch der niedrige Energieverbrauch unter Last. Der Lieferumfang der Flashspeicher-Festplatte enttäuscht hingegen.
Platz 2: Adata S511 Series 120GB
Die Adata S511 Series 120GB besticht durch die ausgezeichnete Leseleistung, die sehr niedrige Leistungsaufnahme und den überdurchschnittlich guten Lieferumfang. Zu den Kritikpunkten der SATA-3-Festplatte gehören die vergleichsweise schwache Schreibleistung und die müden Zugriffszeiten.
Die Adata S511 Series 120GB besticht durch die ausgezeichnete Leseleistung, die sehr niedrige Leistungsaufnahme und den überdurchschnittlich guten Lieferumfang. Zu den Kritikpunkten der SATA-3-Festplatte gehören die vergleichsweise schwache Schreibleistung und die müden Zugriffszeiten.
Platz 1: Patriot Wildfire 120GB
Die Patriot Wildfire 120GB bietet die derzeit höchste IOPS-Leistung im Test. Damit eignet Sie sich insbesondere für Anwendungen, die eine hohe Festplatten-Aktivität erzeugen. Das Tempo der SSD ist über alle Tests gemittelt sehr gut, reicht aber nicht ganz an die Leistung des Spitzenreiters von Kingston heran. Nur Standardkost bietet Patriot bei der Ausstattung. Mangelhaft ist hingegen die Leistungsaufnahme des Wildfire-Modells.
Die Patriot Wildfire 120GB bietet die derzeit höchste IOPS-Leistung im Test. Damit eignet Sie sich insbesondere für Anwendungen, die eine hohe Festplatten-Aktivität erzeugen. Das Tempo der SSD ist über alle Tests gemittelt sehr gut, reicht aber nicht ganz an die Leistung des Spitzenreiters von Kingston heran. Nur Standardkost bietet Patriot bei der Ausstattung. Mangelhaft ist hingegen die Leistungsaufnahme des Wildfire-Modells.
Eine noch größere Flashspeicher-Festplatte empfiehlt sich bei Notebooks, wenn Sie häufig hoch aufgelöste Videos schneiden oder den Laptop überwiegend für PC-Spiele nutzen. Im Test der besten SSD-Festplatten ab 240 GB finden Sie auch Tipps, auf was Sie beim SSD-Kauf unbedingt achten sollten.
Flashspeicher: Tempo erhöht, aber Lebenszeit verkürzt
Stand der Technik beim Flashspeicher ist die Datenübertragung via Double Date Rate (DDR), die sich bereits beim Arbeitsspeicher bewährt hat. Dabei lassen sich sowohl bei steigender als auch fallender Flanke eines Taktsignals Daten transportieren. Im Vergleich zur Vorgängertechnik verdoppelt das die Übertragungsrate. Allerdings steckt in einigen aktuellen SSD-Modellen aus Kostengründen noch der langsame Flashspeicher-Typ. Achten Sie daher auf Schlüsselwörter wie "ONIF 2.x", "synchron" und "Toggle DDR", die alle für schnellen Flashspeicher stehen.
Stand der Technik beim Flashspeicher ist die Datenübertragung via Double Date Rate (DDR), die sich bereits beim Arbeitsspeicher bewährt hat. Dabei lassen sich sowohl bei steigender als auch fallender Flanke eines Taktsignals Daten transportieren. Im Vergleich zur Vorgängertechnik verdoppelt das die Übertragungsrate. Allerdings steckt in einigen aktuellen SSD-Modellen aus Kostengründen noch der langsame Flashspeicher-Typ. Achten Sie daher auf Schlüsselwörter wie "ONIF 2.x", "synchron" und "Toggle DDR", die alle für schnellen Flashspeicher stehen.
Eine zweite Neuerung beim Flashspeicher, ist die Reduzierung der Chip-Strukturbreite auf 27, 25 oder gar 24 Nanometer. Dadurch lassen sich pro Fläche mehr Flashspeicher-Zellen unterbringen, was den Stromverbrauch der SSD senkt. Bestes Beispiel dafür ist die Plextor M3, die dank 24-Nanometer-Flash zu den energieeffizientesten Solid State Drives im Test zählt.
Allerdings verschlechtert sich mit der Zellschrumpfung auch die Lebensdauer. Je nach Strukturbreite und Hersteller ist der Flashspeicher der aktuellen SSD-Generation nur noch für 3000 bis 5000 Löschzyklen ausgelegt. Das können die immer effizienter arbeitenden SSD-Controller nur zum Teil ausgleichen. Ein gutes Zeichen für langlebige Modelle sind deshalb lange Garantiezeiten von drei oder sogar fünf Jahren.
Ausstattung: Trim, Firmware, Tools und Zubehör
Alle modernen Flashspeicher-Festplatte beherrschen inzwischen die automatische Speicherbereinigung über die „Garbage Collection“ und den „Trim“-Befehl. Das beugt Leistungsverlusten vor. Mindestens genauso wichtig ist aber auch die Möglichkeit, Firmware-Updates vornehmen zu können. Denn die Controller-Hersteller verbessern kontinuierlich die Effizienz und beheben Fehler. Dadurch bekommen Sie mehr Leistung und erhöhen die Datensicherheit. Wie Sie bei den getesteten SSDs Firmware-Updates aufspielen, verrät der Ratgeber SSD-Festplatten optimal einrichten und nutzen.
Allerdings verschlechtert sich mit der Zellschrumpfung auch die Lebensdauer. Je nach Strukturbreite und Hersteller ist der Flashspeicher der aktuellen SSD-Generation nur noch für 3000 bis 5000 Löschzyklen ausgelegt. Das können die immer effizienter arbeitenden SSD-Controller nur zum Teil ausgleichen. Ein gutes Zeichen für langlebige Modelle sind deshalb lange Garantiezeiten von drei oder sogar fünf Jahren.
Ausstattung: Trim, Firmware, Tools und Zubehör
Alle modernen Flashspeicher-Festplatte beherrschen inzwischen die automatische Speicherbereinigung über die „Garbage Collection“ und den „Trim“-Befehl. Das beugt Leistungsverlusten vor. Mindestens genauso wichtig ist aber auch die Möglichkeit, Firmware-Updates vornehmen zu können. Denn die Controller-Hersteller verbessern kontinuierlich die Effizienz und beheben Fehler. Dadurch bekommen Sie mehr Leistung und erhöhen die Datensicherheit. Wie Sie bei den getesteten SSDs Firmware-Updates aufspielen, verrät der Ratgeber SSD-Festplatten optimal einrichten und nutzen.
Wichtig beim Lieferumfang ist das Zubehör. Wenn die SSD für den PC gedacht ist, sollte zumindest ein 2,5-auf-3,5-Zoll-Einbaurahmen und Schrauben dabei sein. Wollen Sie mit Ihrer Betriebssystem-Installation auf die SSD umziehen, sollte auch eine Cloning-Software beiliegen. Als besonders nützlich erweisen sich die SSD-Tools von Intel, Memoright, OCZ und Samsung, die automatische Funktionen zur Wartung und Leistungssteigerung der Flashspeicher-Festplatte bieten.
Übersicht: Die besten SSD-Festplatten bis 128 GB
| Rang | Hersteller | Produktbezeichnung | Testnote | Straßenpreis (Stand:22.06.2012) | Gigabyte-Preis (Euro) | Preisurteil |
|---|---|---|---|---|---|---|
1 |
Patriot |
Wildfire 120GB |
2,35 |
200 Euro |
1,79 |
teuer |
2 |
Adata |
S511 Series 120GB |
2,40 |
120 Euro |
1,08 |
sehr günstig |
3 |
Transcend |
SSD720 128GB |
2,41 |
115 Euro |
0,95 |
sehr günstig |
4 |
Extrememory |
XLR8 Express SSD 120GB |
2,41 |
170 Euro |
1,62 |
teuer |
5 |
Corsair |
Force GT 120GB |
2,55 |
110 Euro |
0,98 |
günstig |
6 |
Sandisk |
Extreme 120GB |
2,61 |
90 Euro |
0,80 |
sehr günstig |
7 |
PNY |
Professional SSD 120GB |
2,73 |
110 Euro |
0,98 |
preiswert |
8 |
Runcore |
Pro V 120GB mSATA III |
2,74 |
200 Euro |
1,79 |
teuer |
9 |
Silicon Power |
Velox V30 120GB |
2,76 |
110 Euro |
0,98 |
preiswert |
10 |
Solidata |
X8 120GB |
2,81 |
90 Euro |
0,80 |
günstig |
11 |
Adata |
S510 Series 120GB |
2,85 |
90 Euro |
0,80 |
günstig |
12 |
Patriot |
Pyro 120GB |
2,88 |
100 Euro |
0,89 |
preiswert |
13 |
Corsair |
Force 3 120GB |
2,88 |
90 Euro |
0,80 |
günstig |
14 |
Mach Xtreme |
D-S Turbo 120GB |
3,13 |
105 Euro |
0,94 |
noch preiswert |
Test-Fazit: Maximale Leistung zum attraktiven Preis
Eine moderne SSD bietet meist einen höheren Leistungszuwachs als ein schnellerer Prozessor oder doppelt so viel Arbeitsspeicher. Und das Tempoplus ist unmittelbar spürbar: Starten Sie ein Programm, ist es sofort einsatzbereit. Die rasanten Zugriffszeiten beschleunigen Suchfunktionen. Dank extrem hoher Transferraten übertragen und sichern Sie Daten in viel kürzerer Zeit. Höchstes Tempo garantieren SATA-600-SSDs mit Samsung-MAX- und Sandforce-2218-Controller in Kombination mit DDR-Flashspeicher.
Selbst am SATA-300-Anschluss sind diese Flashspeicher-Festplatten noch schneller als SATA-300-SSDs. Trotz des neuen Rekordtempos sind die Preise gesunken. Das Gigabyte bekommen Sie in der Kapazitätsklasse bis 128 GB schon ab 0,81 Euro. In vielen Fällen lohnt es sich aber, für eine gehobene Ausstattung und eine längere Garantiezeit etwas mehr auszugeben.
Wenn Sie Ihr Notebook mit einer SSD aufrüsten wollen, kommen noch weitere Vorteile hinzu: Da SSDs keine beweglichen Teile haben, arbeiten sie vollkommen geräuschlos und sind auch viel robuster als herkömmliche Festplatten. Keine gute Entwicklung nimmt hingegen die Leistungsaufnehme der aktuellen SSD-Generation: Mit Werten von bis zu 6,5 Watt verbrauchen SSDs im ungünstigsten Fall doppelt so viel Strom wie herkömmliche 2,5-Zoll-Laufwerke.
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12.01.12
Hat man Samsung SSD830 und Crucial M4 absichtlich vergessen?
Oder habe ich sie übersehen?
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12.01.12
Das ist keine Absicht, sondern hängt allein von den Testmustern ab, die uns die Hersteller zur Verfügung stellen.
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12.01.12
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12.01.12
Worauf Sie wahrscheinlich anspielen ist das Phänomen, dass innerhalb einer SSD-Baureihe mit der Kapazität die Leistung steigt. Das belegen auch unsere Messergebnisse, beispielsweise bei den Baureihen Adata S511 und Solidata X8, wo Sie den direkten Vergleich zwischen einem 120- und einem 240-GB-Modell ziehen können.
Aus diesem Grund bewertet PC-WELT Flashspeicher-Festplatten abhängig von der Kapazitätsklasse - alles andere würde bedeuten, Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Das heißt im Umkehrschluss: Wer kein 120/128-GB-Modell in den Test schickt, kann dort auch keinen Test-Award gewinnen und überlässt anderen Herstellern das Feld.
Hinzu kommt: Wir wollen möglichst vielen Herstellern die Möglichkeit zum Test einräumen, um die Vielfalt des Marktes abzubilden. Deswegen finden Sie bei uns beispielsweise auch SSD-Tests von eher unbekannten Herstellern wie Mach Xtreme oder Silicon Power.
Aus diesem Grund sind wir per se schon voll und ganz mit den Testmustern der Hersteller ausgelastet und sehen keine zwingende Notwendigkeit, noch zusätzlich Testmuster einzukaufen. Dies würden wir nur dann tun, wenn wir Hinweise erhalten, dass ungewöhnlich große Leistungsunterschiede zwischen den Kapazitätsklassen auftreten.
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12.01.12
Nööö, logisch - allerdings könnte man dann als "Leser" davon ausgehen, daß selbst gekaufte "Testmuster" auch kritischer beurteilt werden können: ist man dann doch keinem Hersteller "verpflichtet"... :PatPat:
LG
Ramses
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12.01.12
Ich finde nur Links zu den beiden "baugleichen" Siegern.
Oder muß ich da in die Zeitung schauen?
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12.01.12
LG
Ramses
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13.01.12
Edit: aaah, unter den dummerweise geblockten Bildern finden sich Links zu den Einzeltests.
Ja schön, aber der Vergleich fehlt mir nach wie vor.
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13.01.12
Die Frage ist allerdings: lohnt sich das wirklich???
Ich denke mal, wenn man sich die Tests so anschaut - und die Preise der Platten, hat man ja schon selber zwei oder drei Favoriten... Von denen würde ich mir die Tests einfach ausdrucken und dann selber entscheiden, welche SSD-Festplatte ich haben möchte.
LG
Uli
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13.01.12
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22.06.12
Ich weiß beim besten Willen nicht, was ich mit einem "Vergleichstest" anfangen soll, wo die führenden Marken Intel, Samsung, Kingston, OCZ, ... nicht mit getestet wurden. Und dann haben diese getesteten Dinger auch noch so hohe Preise!
Für eine Kaufentscheidung ist dieser Test nicht zu gebrauchen!
Und der Testsieger scheint mir hier auf nicht redliche Art und Weise entstanden zu sein...
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