Test: Platz 1 bis 4

Donnerstag den 28.07.2011 um 10:25 Uhr

von Eugen Schmitz

Philips 26PFL3405H/12
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© Philips
Platz 4: Philips 26PFL3405H/12
Dem Philips 26PFL3405H fehlt eine Installationsautomatik. Um den Sendersuchlauf zu starten und Zuspielgeräte im Bedienmenü anzumelden, muss man selbst Hand anlegen. Über die USB-Buchse lassen sich nur Fotos und Musik abspielen. Die Bildfläche glänzt zwar, reflektiert aber kaum. Die Farbdarstellung des Geräts war etwas warm und dunkel. Bei schnellen Bildwechseln von dunkel nach hell übersteuerte das Bild kurzzeitig trotz abgeschalteter Kontrastverbesserer. Das Analog-TV-Bild war stark verrauscht, die DVB-T-Bilder waren deutlich klarer und detailreicher. DVD-Videos wirkten grob und leicht überschärft. Blu-ray-Filme ließen feinste Details vermissen, die Bewegungsschärfe war aber gut. Der 26PFL3405H konnte laut und verständlich aufspielen, Bässe und Höhen fehlten aber.
Positiv: Gute Bildqualität bei Tageslicht, Hohe Bildhelligkeit, 2 HDMI-Eingänge
Negativ: Unscharfes Bild bei Analog-TV, Fernsehton dünn und bassarm
Testnote:  befriedigend     3,18
Preisurteil:  noch preiswert
Preis: (unverb.Preisempfehlung des Herstellers)   600 Euro
BenQ E24-5500
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© BenQ

Platz 3: BenQ E24-5500
Der BenQ E24-5500 bietet die gleiche Ausstattung wie sein großer Bruder – etwa zeitversetztes Fernsehen, aber auch ähnliche Schwächen: Es gibt keine Installationsautomatik, den Sendersuchlauf muss man vielmehr von Hand starten. Zum Umschalten der Empfangswege, etwa vom analogen Kabelprogramm zu DVB-C oder DVB-T, reicht kein Knopfdruck auf der Fernbedienung, sondern erfordert den Umweg übers Bildmenü. Der E24-5500 bietet im Gegensatz zum größeren E26-5500 auf Platz 2 die volle HD-Auflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten. Bei TV-Programmen zeigten beide ein orentliches Bild. Bei Blu-ray-Filmen lieferte der E24-5500 mehr Details. Dafür gab es bisweilen leichte Bildruckler. Beide BenQ-Geräte klangen etwas dünn, Sprache war aber gut verständlich.
Positiv: Empfangsteile für Analog-TV, DVB-C und DVB-T eingebaut, Zeitversetzte Wiedergabe von Digital-TV über USB möglich, Spielt über den USB-Anschluss Multimedia-Dateien ab
Negativ: -
Testnote:  befriedigend     3,12
Preisurteil:  günstig
Preis: (unverb.Preisempfehlung des Herstellers)   299 Euro

Test: Blu-Ray-Player bis 800 Euro

BenQ E26-5500
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© BenQ

Platz 2: BenQ E26-5500
Der BenQ E26-5500 muss, wie fast alle anderen Testteilnehmer auch, erst zusammengeschraubt werden. Aufgrund einer schmalen „Nase“ im Fuß gestaltet sich das etwas fummelig. Die Ausstattung ist wie bei seinem Bruder auf Platz 3 recht ordentlich: Beide BenQ-Geräte empfangen Analog- und Digital-TV via Kabel sowie DVB-T. Per USB-Stift lassen sich Digitalprogramme zwar nicht aufzeichnen, aber zeitversetzt abspielen. Die Bildqualität wurde besser, wenn man die Schärfe etwas reduzierte und die Farbtemperatur auf „Warm“ stellte. Das Analog-TV-Bild war etwas grob. Digital-fernsehen zeigte das Gerät vergleichsweise rauscharm und detailreich mit natürlichen Farben. DVD-Videos über HDMI waren fein gezeichnet ab. Bei Blu-ray-Filmen fehlte das letzte Quentchen Auflösung.
Positiv: Empfangsteile für Analog-TV, DVB-C und DVB-T eingebaut, Zeitversetzte Wiedergabe von Digital-TV über USB möglich, Spielt über den USB-Anschluss Multimedia-Dateien ab
Negativ: -
Testnote:  befriedigend     2,89
Preisurteil:  günstig
Preis: (unverb.Preisempfehlung des Herstellers)   349 Euro

Technisat Technivision 26 HD
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© Technisat

Platz 1: Technisat Technivision 26 HD
Der Technisat Technivison 26 HD kostet mit 900 Euro so viel wie ein Großfernseher, ist aber auch genauso gut ausgestattet: Empfangsteile für analoges und digitales Kabel-TV, für DVB-T und DVB-S/S2 (Satellit) und entsprechende Entschlüsselungsmöglichkeiten für Bezahlsender sind vorhanden. Digitale Fernsehprogramme lassen sich auf eine angeschlossene USB-Festplatte aufzeichnen oder zeitversetzt wiedergeben. Selbst die Installation ist einfach, denn der Technivison wird zusammengeschraubt ausgeliefert. Bis auf das leicht körnige Analog-TV-Bild war die Wiedergabe scharf und detailreich. Auch feine Schriften waren gut lesbar. Keine Bildsäume, keine Doppelkonturen: Bis auf leichtes Verwischen gab es nur wenig auszusetzen. Der TV-Ton war mittenbetont, aber gut verständlich.
Positiv: Empfangsteile für Analog-TV, DVB-C, DVB-S, DVB-T eingebaut, Aufnahme von Digital-TV auf externe Festplatte möglich, Spielt über den USB-Anschluss Multimedia-Dateien ab
Negativ: -
Testnote:  befriedigend     2,73
Preisurteil:  zu teuer
Preis: (unverb.Preisempfehlung des Herstellers)   900 Euro

Zehn 3D-Fernseher im großen Vergleichstest

Donnerstag den 28.07.2011 um 10:25 Uhr

von Eugen Schmitz

Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (1)
  • andybramer 20:49 | 28.07.2011

    Preis!!!

    900€??????? ROFL ...
    Da kauf ich mir lieber ein ausgewachsenes 42" LG650s TV darum.

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