Test
Nexoc Osiris E705 II
Ausstattung: Das Nexoc Osiris E705 II ist als Desktop-Ersatz gedacht und dementsprechend üppig ausgestattet – vor allem mit Schnittstellen. Am Gehäuse finden sich unter anderem ein DVI-I-Ausgang (ein Adapter für den Anschluss eines VGA-Monitors liegt bei), ein serieller Port, ein digitaler und drei analoge Audioanschlüsse sowie eine Anschlussmöglichkeit für eine TV-Antenne – die entsprechende interne TV-Karte lässt sich nachrüsten. Beim Arbeitsspeicher will Nexoc etwas zu viel des Guten: Denn die installierte 32-Bit-Version von Vista Home Premium erkennt nur rund 3 GB der installierten 4 GB RAM.
Ergonomie: Das spiegelnde 17-Zoll-Display mit der Full-HD-Auflösung von 1920 x 1200 bot ausreichend schnelle Schaltzeiten, war aber relativ leuchtschwach. Gute Werte ermittelten wir dagegen für Kontrast und Blickwinkel, die Farben waren leicht rotstichig und übertrieben leuchtend. Die Lüfter im Nexoc Osiris E705 II drehten unter Last deutlich hörbar auf, nervten aber auch in Ruhephasen des Notebooks öfters mit einem kurzzeitigen Aufheulen.
Mobilität: Erwartungsgemäß liegt hier nicht die Stärke des Osiris E705 II. Im Akkubetrieb lief es nur knapp über zwei Stunden, obwohl Nexoc den Prozessor standardmäßig bremst. Das Gewicht des Notebooks beträgt 4,12 Kilogramm, das Netzteil wiegt knapp ein Kilogramm.
Verarbeitung: Im Gegensatz zu anderen Spiele-Notebooks wirkt das Design des Nexoc Osiris E705 II zurückhaltend – nur eine orangefarbene Seitenleiste fällt am Gehäuse auf. Links knarzte das Gehäuse beim Anheben leicht, wirkt aber ansonsten solide verarbeitet.
Handhabung: Wenn man das Nexoc Osiris E705 II als PC-Ersatz nutzen will, sollte man zusätzlich in eine Tastatur und eine Maus investieren. Denn das Schreibbrett gibt beim Tippen besonders auf der linken Seite sehr deutlich nach und das griffige Touchpad-Feld bremst den Finger.





