20.04.2009, 18:10

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Test Multimedia-Handy

Sony Ericsson W715 (Vodafone)

Vodafone adaptiert das Sony Ericsson W705 und veröffentlicht das W715. Beide sind fast baugleich. Fast. Denn das W715 besitzt zusätzlich GPS und den Vodafone Navigator. Und der ist wirklich praktisch.

Design und Verarbeitung

Das W705 von Sony Ericsson und die Variante W715 von Vodafone ähneln sich fast wie Zwillinge. Fast, denn: Das W715 von Vodafone ist zwar baugleich zum Walkman-Handy W705 von Sony Ericsson. Zusätzlich besitzt es allerdings einen GPS-Chip und den Vodafone Navigator.

Daneben gibt es noch ein paar weitere, eher unauffällige Unterschiede: So trägt das W715 neben dem Sony Ericsson-Logo auch das Firmenemblem des Düsseldorfer Netzbetreibers. Gut sichtbar, aber nicht aufdringlich, da in silber statt in Vodafones Firmenfarbe rot gehalten. Größe und Gewicht des W715 sind identisch mit dem des W705.

Gleiche Qualität - das gilt auch für die Haptik: Die Tasten sind gummiert und fassen sich sehr sympathisch an. Allerdings ist eine Taste kaum von der anderen abgesetzt. Wer blind tippt, tut sich also relativ schwer. Immerhin sind die Tasten schön groß. Und den Druckpunkt hat Sony Ericsson optimal getroffen.
Der feine Unterschied
Zweiter Unterschied: Vodafone hat an prominenter Stelle den Zugang zum Vodafone-Live-Portal hinterlegt. Der Knopf rechts unter dem Display, der in den tieferen Ebenen des Menüs als "Zurück-Button" dient, lockt in der obersten Ebene direkt in das Internetportal von Vodafone. So kommt es doch häufiger vor, dass sich der Nutzer auf dem Weg ins Internet befindet, ohne dies eigentlich zu wollen.
Die Bedienung des W715 ist für Hektiker geeignet. Der Nutzer kann vier Schnellzugriffe definieren, zusätzlich bekommt er über ein Taste unten links jede Menge Verknüpfungen angeboten. Damit dürften sich die meisten Funktionen mit einem einzigen oder ganz wenigen Klicks öffnen lassen. Wer doch ins Menü abtaucht, wird auch dort keine Schwierigkeiten haben: Es ist logisch und stringent aufgebaut.
Am linken Gehäuserand befindet sich eine Kamerataste, die die 3,2-Megapixelkamera aktiviert. Die Linse ist selbst nicht geschützt und läuft Gefahr, den ein oder anderen Fingertapser abzubekommen. Die Bilder sehen dann aus wie mit Weichzeichner fotografiert. Am rechten Gehäuserand ist der Steckplatz für das mitgelieferte Stereo-Headset. Zwar hat Sony Ericsson einen proprietären Steckplatz verbaut. Ein Adapter für 3,5-Millimeter-Standard-Kopfhörer erlaubt aber doch den leichten Wechsel des Headsets, beispielsweise wenn ein Wackelkontakt besteht.
Die nächste Seite verrät, wie sich Kamera, MP3-Player und UKW-Radio schlagen.
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