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Test: Die Apple Watch im Alltag

22.05.2015 | 15:25 Uhr |

Die Apple Watch überzeugt durch innovative Bedienung und clevere Apps. Den vollen Funktionsumfang erreicht sie aber nur in Verbindung mit einem iPhone.

Das Warten auf die Apple Watch ist vielen Kunden schwergefal­len, schließlich hat Apple die smarte Uhr schon im September vergangenen Jahres angekündigt. Nun ist sie endlich da. Nachdem man sie zwei Wochen nur in den Apple Stores ausprobieren konnte, hat Apple inzwischen pünktlich mit der Auslieferung der Uhren begonnen.

Drei Modelle zur Wahl

Die Apple Watch ist in drei Basisversionen in jeweils in zwei Gehäusegrößen erhältlich. Den Einstieg markiert die Apple Watch Sport mit einem Preis von 399 oder 449 Euro, je nach Gehäusegröße. Sie besitzt ein modernes mattes Alugehäuse mit gehärtetem Glas und wird mit einem Elastomerarmband geliefert. Wer es etwas klassischer mag, greift zum Edelstahlmodell mit Saphirglas (ab 699 Euro). Weit mehr als das Zehnfache davon kostet die goldene Apple Watch Edition, die wir der Vollständigkeit halber auch erwähnen wollen. Eine Übersicht der Preise und verfügbaren Kombinationen aus Gehäuse und Armband finden Sie am Ende dieses Artikels.

Nicht ohne iPhone

Zu den Kosten für die Uhr kommen eventuell noch die für ein neues iPhone. Für die Apple Watch wird nämlich mindestens ein iPhone 5 oder 5c benötigt. Ältere Modelle werden von ihr nicht unterstützt. Das iPhone ist nicht nur für die Inbetriebnahme erforderlich, sondern sollte auch bei der täglichen Nutzung in Reichweite liegen. Die Apple Watch lässt sich zwar solo verwenden, ist aber eigentlich als Erweiterung zum iPhone konzipiert. Viele Funktionen greifen direkt auf das iPhone zu, sodass ohne nicht der volle Umfangsumfang zur Verfügung steht. Die Uhr besitzt zum Beispiel keinen eigenen Internet-Zugang oder GPS-Chip, und viele Apps zeigen Inhalte von ihren Gegenstücken auf dem iPhone. Doch dazu später mehr.

Video: Apple Watch im Langzeit-Test

Auspacken und loslegen

Die enge Bindung zum iPhone zeigt sich gleich nach dem Auspacken der Apple Watch. Die erste Aktion nach dem Einschalten und der Wahl der Sprache ist die Kopplung mit dem iPhone . Dafür muss das Handy über WLAN oder Mobilfunk mit dem Internet verbunden sein. Außerdem muss darauf mindestens iOS 8.2 installiert und Bluetooth aktiv sein. Zur Kopplung zeigt die Uhr einen Code in Form einer Pixelwolke, den man mit der iPhone-Kamera in der App Apple Watch erfasst. Für den Fall, dass es dabei Schwierigkeiten mit der Erkennung gibt, lässt sich die Watch manuell durch Eingabe eines fünfstelligen Zifferncodes koppeln.

Die App bestätigt die erfolgreiche Verbindung und bietet an, die Uhr zu konfigurieren. Dabei wählen Sie als Erstes, ob Sie sie am linken oder rechten Handgelenk tragen wollen. Im zweiten Fall wird der Bildschirminhalt umgedreht, damit die Schalter auf der Handseite bleiben, wo sie der Zeigefinger der linken Hand erreichen kann. Genau solche praktischen Details sind typisch für Apple.

Zur Kopplung tippt man auf der Apple Watch und in der gleichnamigen iPhone-App auf „Koppeln starten“. Dann hält man die Uhr so vor die Kamera, dass der Pixelcode den eingeblendeten Rahmen ausfüllt.
Vergrößern Zur Kopplung tippt man auf der Apple Watch und in der gleichnamigen iPhone-App auf „Koppeln starten“. Dann hält man die Uhr so vor die Kamera, dass der Pixelcode den eingeblendeten Rahmen ausfüllt.

Es folgen die Eingabe der Apple-ID und Infos zu Ortungsdiensten, Siri und die obligatorische Frage, ob Sie Diagnoseinfos an Apple senden lassen wollen. Zur Sicherheit können Sie nun noch einen Code zum Schutz der Uhr erstellen.

Damit ist die Basiskonfiguration der Apple Watch abgeschlossen und die Uhr betriebsbereit. Im nächsten Schritt bietet die App an, auch gleich noch Apps mit Apple-Watch-Unterstützung vom iPhone zu installieren. Wer sich erst einmal mit der Uhr im Originalzustand vertraut machen will, kann die Installation der zusätzlichen Apps auf später verschieben.

Apps für die Apple Watch

Es gibt momentan drei Arten von Apps für die Apple Watch. Da sind zunächst die von Apple mitgelieferten Apps, die derzeit die einzigen sind, die nativ für die Uhr entwickelt wurden und – zumindest teilweise – unabhängig vom iPhone funktionieren. Freie Entwickler können die Apple Watch momentan nur als Verlängerung des iPhone nutzen. Dafür erlaubt die aktuelle iOS-Entwicklungsumgebung die Entwicklung von Ergänzungen für iPhone-Apps. Hier bietet Apple im einfachsten Fall einen Mechanismus an, wie er auch für die Heute-Ansicht auf dem iPhone verwendet wird. iPhone-Apps können Informationen über ihre App-Extension auf der Apple Watch ausgeben.

Nach dem Koppeln legt man das Handgelenk fest und optional den Code. Wer will, kann die verfügbaren Apps vom iPhone installieren oder das später nachholen.
Vergrößern Nach dem Koppeln legt man das Handgelenk fest und optional den Code. Wer will, kann die verfügbaren Apps vom iPhone installieren oder das später nachholen.

Eine zweite Gruppe von Erweiterungen liefert auch Informationen zurück und kann die App auf dem iPhone fernsteuern. Das Zusammenspiel ist hier etwas komplexer und gut mit Apples Carplay-Lösung vergleichbar. In allen Fällen gilt aber, dass die App auf dem iPhone installiert sein muss, damit die zugehörige App-Erweiterung auf die Apple Watch übertragen und darauf genutzt werden kann.

Insider erwarten, dass Apple auch eine Entwicklungsumgebung für native Watch-Apps zur Verfügung stellen wird. Wann ein solches SDK und dazu dann vermutlich auch ein eigener Bereich im App Store erscheinen, ist derzeit aber noch nicht abzusehen.

Weitere Apps installieren

Zur manuellen Installation von Apps auf einer Apple Watch öffnen Sie auf dem mit Ihr gekoppelten iPhone die gleichnamige App. Darin tippen Sie auf „Meine Uhr“. Der Bereich ist ähnlich wie die iOS-Einstellungen aufgebaut. Oben stehen allgemeine Einstellungen, darunter folgen die für die mitgelieferten Apps. Scollen Sie noch weiter nach unten, sehen Sie eine Liste der auf dem iPhone installierten Apps, die über eine Extension für die Apple Watch verfügen. Um eine App auf der Watch zu installieren, tippen Sie auf den Namen. Auf dem nächs­ten Bildschirm finden Sie den Schalter für die Installation. Sobald Sie ihn aktivieren, wird die Uhr entsprechend aktualisiert. Einige Apps lassen sich hier zusätzlich noch in die „Checks“ aufnehmen. Das ist eine Art Favoritenliste, die sich durch Wischen über die Uhrzeitanzeige von unten nach oben aufrufen lässt. Apps, die Checks unterstützen, können dort eine Zusammenfassung wichtiger Informationen schnell zugänglich machen.

Zur Installation wählen Sie auf dem gekoppelten iPhone in „Meine Uhr“ die Apps aus. Unter „Meine Uhr > Checks“ können Sie Inhalt und Reihenfolge der Checks-Liste anpassen.
Vergrößern Zur Installation wählen Sie auf dem gekoppelten iPhone in „Meine Uhr“ die Apps aus. Unter „Meine Uhr > Checks“ können Sie Inhalt und Reihenfolge der Checks-Liste anpassen.

Die Zahl der verfügbaren Apps wächst quasi täglich. Apple hat im App Store eine Übersicht eingerichtet, die kompatible iPhone-Apps, nach Themen sortiert, sammelt. Sie erreichen sie über iTunes auf dem Rechner oder wenn Sie in der Watch-App des iPhone unten auf „Empfohlen“ tippen.

Anordnung der Apps

Auf der Apple Watch müssen Sie die Apps zum Start anhand des Icons auf dem relativ kleinen Bildschirm erkennen. Daher empfiehlt es sich zum einen, nur wirklich benötigte Apps zu installieren, und diese zum anderen so anzuordnen, dass die wichtigen in der Mitte liegen. Letzteres können Sie direkt auf der Watch machen, indem Sie wie bei iPhone oder iPad ein App-Icon lange gedrückt halten. Sobald die Icons anfangen zu zittern, können Sie sie bewegen. Das ist mit großen Händen auf dem kleinen Bildschirm allerdings ziemlich fummelig. Deutlich komfortabler lässt sich die Anordnung in der iPhone-App zur Uhr ändern. Hier finden Sie unter „Meine Uhr“ gleich als ersten Eintrag den Punkt „App-Layout“. Auch hier müssen Sie lange auf ein Icon tippen, um es zu bewegen. Auf dem größeren Bildschirm ist es aber wesentlich einfacher, die gewünschte Position zu treffen, vor allem, wenn viele Apps installiert sind.

Die Anordnung der Apps auf der Uhr lässt sich in „Meine Uhr > App-Layout“ ändern.
Vergrößern Die Anordnung der Apps auf der Uhr lässt sich in „Meine Uhr > App-Layout“ ändern.

Bedienelemente der Uhr

Zur Steuerung kommt die Apple Watch mit wenigen Bedienelementen aus. Es gibt die Krone, die Seitentaste und den Touchscreen. Letzterer ist zusätzlich noch druckempfindlich. In vielen Fällen wird starkes Drücken zur Konfiguration benutzt, zum Beispiel zum Verändern des Ziffernblatts. Die Krone lässt sich drücken und drehen. Das erste entspricht in etwa der Home-Taste von iPhone oder iPad. Man verlässt damit die aktuelle App beziehungsweise kehrt zur Uhr zurück. Sie dient auch zum Wechsel zwischen Uhr und App-Übersicht. Durch doppeltes Drücken kommt man zur vorher benutzten App zurück. Durch Drehen der Krone wechselt man die Einstellung eines aktivierten Elements oder blättert zum Beispiel Listen durch. Die Seitentaste dient zum Aufrufen der bevorzugten Kontakte und, wenn man sie gedrückt hält, zum An- und Ausschalten der Uhr.

Unsichtbare Funktionen

Die wohl wichtigste Bedienfunktionen sieht man nicht. Das ist der Lagesensor, der die Uhr automatisch aktiviert, wenn man den Arm hebt und dabei dreht. Das spart Strom und funktioniert in der Praxis sehr gut. Die Watch schaltet sich zwar ab und zu versehentlich ein, aber der umgekehrte Fall, dass der Bildschirm dunkel bleibt, wenn man draufschauen will, wäre viel lästiger. Und das passiert wirklich nur sehr selten. Man kann das Display auch durch Tippen aktivieren. Dann bleibt es eingeschaltet.

Eine weitere Eingabefunktion ist die Sprachsteuerung Siri, die man bei der Apple Watch schon fast automatisch benutzt. Ist das Display aktiv, hört die Uhr standardmäßig auf Anweisungen, die mit „Hey, Siri“ beginnen. Alternativ kann man die Krone lange drücken, um Siri manuell zu starten. Siri ist übrigens auch so eine Funktion, die iPhone und Internet benötigt.

Tippen Sie in der Befehlsleiste auf „Empfohlen“, um zur Watch kompatible Apps im Store zu sehen.
Vergrößern Tippen Sie in der Befehlsleiste auf „Empfohlen“, um zur Watch kompatible Apps im Store zu sehen.

Man muss sich an das Bedienkonzept der Uhr gewöhnen. Muss man die Krone lang oder kurz drücken? Oder doppelt? Muss man nach oben oder unten wischen, um eine Funktion zu erreichen? Außerdem haben wegen des kleinen Bildschirms fast alle Ansichten auch noch Unterseiten, die man durch seitliches Wischen wechselt. Man hat spontan das Gefühl, die Uhr hätte dreimal so viele Funktionen wie ein iPhone. Die erste Verwirrung legt sich aber schnell.

Motivationstrainer

Die Apple Watch besitzt Puls- und Bewegungssensoren. Damit überwacht sie auf Wunsch die Aktivitäten des Trägers. Die Uhr berechnet den Kalorienverbrauch und Trainingszeiten, also Phasen erhöhter Aktivität, und erinnert einmal die Stunde daran aufzustehen, wenn man sich nicht bewegt. Dazu kann man sich Ziele in den einzelnen Bereichen setzen, die die Uhr dann überwacht. Erreicht man ein Ziel oder ist auf einem guten Weg dahin, wird man gelobt. Dazu gibt es ab und zu freundliche Erinnerungen. Ob man das motivierend findet, ist sicher eine persönliche Frage. Wer genervt ist, kann die Funktion abschalten. Die Ergebnisse werden automatisch mit dem iPhone abgeglichen und finden sich dort in der ebenfalls neuen App Aktivitäten. Dort kann man sich die Daten noch einmal detailliert auf dem größeren Bildschirm ansehen.

Ich habe mich beim Test tatsächlich etwas mehr bewegt, aber vor allem darauf geachtet, dass die Uhr immer dabei ist und es merkt. Das ist übrigens auch ein wichtiger Punkt. Wenn man nicht nur einzelne Trainingseinheiten erfassen, sondern die regelmäßige Überwachung nutzen will, muss man die Uhr auch ständig tragen. Wer mehrere Uhren hat und gern mal wechselt, bekommt damit ein Problem.

Regelmäßig laden

Im Gehäuse der Apple Watch ist natürlich nicht sehr viel Platz für Akkus. Will man auf Nummer sicher gehen, muss die Uhr täglich geladen werden. In der Startphase, wenn man noch viel ausprobiert, verbraucht man auch viel Strom, später schafft man knapp zwei Tage mit einer Akkufüllung. Dann besteht allerdings die Gefahr, dass man bei einem längeren Abendspaziergang am zweiten Tag auf die Erfassung der Aktivitäten verzichten und auf die Gangreserve zurückschalten muss. In dem Fall zeigt die Apple Watch nur noch die Uhrzeit. Wer zwischen zwei Wohnungen pendelt, sollte sich auf jeden Fall für beide eine Lademöglichkeit zulegen, auch wenn das USB-Kabel mit dem induktiven Ladekopf bei Apple stattliche 35 Euro kostet.

Zum Schluss

Die Erfahrungen der ersten Wochen mit der Uhr waren teilweise erstaunlich. Statt Aktivitäten ge­nervt­ abzuschalten, haben wir es mit Interesse verfolgt, obwohl es nicht immer überzeugen konnte. Beim Radfahren hat der Pulsmesser zeitweise nicht funktioniert: 61 BPM bergauf? Schön wär’s. Auch die errechneten 2745 Ruhekalorien pro Tag sind nicht wirklich realistisch. Die zweite Überraschung ist Siri. Auch als überzeugter Gegner von Spracheingabe fängt man mit der Apple Watch schnell an, es zu nutzen. Es funktioniert einfach.

Als eines der Hauptargumente für die Apple Watch, aber auch dafür, dass sie eigentlich überflüssig ist, wird gern aufgeführt, dass sie (nur) dazu dient, das iPhone nicht mehr aus der Tasche holen zu müssen. Tatsächlich gewöhnt man sich schnell daran, dass eine neue Nachricht oder eine Erinnerung kurz am Handgelenk brummt. Viele Nachrichten lassen sich auch mit den vordefinierten Phrasen oder einem Smiley beantworten. Das geht sehr schnell und bequem – genau wie das Löschen unwichtiger E-Mails.

Die digitale Anzeige der Uhrzeit, die wir eigentlich sofort ändern wollten, ist geblieben, weil sie viele Infos liefert. Anstelle der zweiten Zeitzone zeigt sie nun jedoch den Akkustand. Der ist wichtiger. Was noch fehlt ist ein dezentes schwarzes Armband zum silbernen Sport-Gehäuse. Zum Glück lassen sich die Armbänder ja leicht wechseln.

Apple Watch: Preise und Konfiguration

Apple Watch Support

Apple Watch

Gehäuse

Aluminium, eloxiert

Edelstahl, poliert

Glas

Ion-x-Glas

Saphirglas

Maße, Gewicht

38,6 x 33,3 x 10,5 mm, 25 g42,0 x 35,9 x 10,5 mm, 30 g

38,6 x 33,3 x 10,5 mm, 40 g42,0 x 35,9 x 10,5 mm, 50 g

Armband, Gewicht

Sportarmband (Flourelastomer),47/51 g

Sportarmband, 47/51 gLeder, klassisch 16/19 gLeder, modern 24/– gLeder, Schlaufe –/33 gEdelstahl, Milanaise 33/41 gEdelstahl, Gliederarmband 65/75 g

Konfiguration, Preis (38 mm/42 mm)

Silber/Sportarmband, WeißSilber/Sportarmband, BlauSilber/Sportarmband, GrünSilber/Sportarmband, PinkSpace Gray/Sportarmband,Schwarz 399/449 Euro

Poliert/Sportarmband, WeißPoliert/Sportarmband, Schwarz649/699 EuroPoliert, Leder, klassisch, Schwarz749/799 EuroPoliert, Milanaise-Armband749/799 EuroPoliert/Leder, modern, SchwarzPoliert/Leder, modern, Midnight BluePoliert/Leder, modern, Soft PinkPoliert/Leder, modern, Braun849/– EuroPoliert/Leder, Schlaufe, SchwarzPoliert/Leder, Schlaufe, Bright BluePoliert/Leder, Schlaufe, StonePoliert/Leder, Schlaufe, Light Brown–/799 EuroPoliert/Gliederarmband1099/1149 EuroSpace Black/Gliederarmband1199/1249 Euro

Apple Watch Edition

Gehäuse

Gold 18k, gelb oder rosé

Glas

Saphirglas

Maße, Gewicht

38,6 x 33,3 x 10,5 mm, 55/54 g42,0 x 35,9 x 10,5 mm, 69/67 g

Armband, Gewicht

Sportarmband, 48/53 gLeder, klassisch –/59 gLeder, modern 41/– g

Konfiguration, Preis (38 mm/42 mm)

Gelbgold/Sportarmband, SchwarzRoségold/Sportarmband, Weiß11 000/13 000 EuroGelbgold/Leder, modern, Bright RedRoségold/Leder, modern, Rosé-Grau18 000/– EuroGelbgold/Leder, klassisch, SchwarzGelbgold/Leder, klassisch, Midnight Blue–/16 000 Euro

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