25.01.2012, 12:12

Michael Schmelzle

Desktop-Prozessor

Test: CPU Intel Core i7-2700K

Desktop-Prozessor im Test: Intel Core i7-2700K

Der Intel Core i7-2700K dreht im Turbomodus auf fast 4 GHz hoch. Der Test klärt, ob die taktstärkste CPU von Intel dem hauseignen 900-Euro-Flaggschiff 3960X gefährlich wird.
Der Intel Core i7-2700K vereint vier Prozessorkerne, eine Grafikeinheit, 16 PCI-Express-Kanäle und einem Zweikanal-Speichercontroller für DDR3-1333-Module in einem Siliziumplättchen. Intels Spitzenmodell für den CPU-Sockel LGA1155 läuft mit einem Werkstakt von 3,5 GHz. Im Turbo-Modus kann der Core i7-2700K aber auf bis zu 3,9 GHz beschleunigen. Die Taktfrequenz kennt aber auch die andere Richtung: Im Leerlauf regelt der Intel Core i7-2700K auf 1,6 GHz herunter.
Als K-Version erlaubt der Vierkern-Prozessor zudem einen variablen Multiplikator, so dass sich die maximale Taktfrequenz noch weiter erhöhen lässt - sofern Sie für eine adäquate Ableitung der zusätzlichen Abwärme sorgen. Spezifiziert ist das 2700K-Modell für eine Thermal Design Power von 95 Watt.
Dank Hyper-Threading arbeitet der Quad-Core auf Wunsch auch als virtueller Achtkern-Prozessor. Der dreistufige Pufferspeicher des Core i7-2700K hält pro physischem CPU-Kern 64 KB L1- sowie 256 KB L2-Cache bereit. Über die dritte 8 MB große Pufferstufe - auch Last Level Cache (LLC) genannt - teilen und tauschen die CPU-Kerne untereinander und mit der Grafiklogik dynamisch Daten aus.
Zur weiteren Ausstattung des Intel Core i7-2700K gehören die Hardware-Virtualisierung (VT-x), EM64T für die Unterstützung von 32- und 64-Bit-Betriebssystemen, sowie der Schutz vor Angriffen durch einen Puffer-Überlauf (XD-Bit). Hinzu kommen zusätzliche Befehlssätze wie SSE 4.2, AES-NI (Advanced Encryption Standard New Instructions) und AVX (Advanced Vector Extensions).

Test-Feld: Duell der Turbo-Takt-Könige

Für vergleichsweise günstige 300 Euro ist Intels LGA1155-Spitzenmodell schon zu haben. Im Test tritt der Core i7-2700K mit einem Turbotakt von 3,9 GHz gegen das AMD-Flaggschiff FX-8150 an. Das FX-Modell ist mit einem Straßenpreis von gut 230 Euro deutlich preisgünstiger zu haben und hat mit 4,2 GHz auch einen höheren Turbo-Takt. Zudem muss der Core i7-2700K zeigen, ob sich die Mehrkosten von rund 30 Euro gegenüber seinem Vorgänger 2600K bezahlt machen.
Außer Konkurrenz ins Rennen geht der amtierende Rechen-Champion Intel Core i7-3960X Extreme Edition mit einem Straßenpreis von rund 900 Euro. Interessant dabei: Wie hoch ist das Tempoplus gegenüber dem Core i7-2700K, der nur ein Drittel kostet? Wie die Tempo-Tests auf der folgenden Seite zeigen: erschreckend oft verschwindend gering! 
Lesen Sie auf der nächsten Seite:
Vorherige Seite
Seite 1 von 3
Kommentare zu diesem Artikel (2)
PC-WELT Hacks
PC-WELT Hacks Logo
Technik zum Selbermachen

3D-Drucker selbst bauen, nützliche Life-Hacks für den PC-Alltag und exotische Projekte rund um den Raspberry Pi. mehr

- Anzeige -
PC-WELT Specials
Angebote für PC-WELT-Leser
PC-WELT Onlinevideothek

PC-WELT Online-Videothek
Keine Abogebühren oder unnötige Vertragsbindungen. Filme und Games bequem von zu Hause aus leihen.

Tarifrechner
Der PC-WELT Preisvergleich für DSL, Strom und Gas. Hier können Sie Tarife vergleichen und bequem viel Geld sparen.

PC-WELT Sparberater
Das Addon unterstützt Sie beim Geld sparen, indem es die besten Angebote automatisch während des Surfens sucht.

Telekom Browser 7.0

Telekom Browser 7.0
Jetzt die aktuelle Version 7 mit neuem Design und optimierter Benutzerführung herunterladen!

- Anzeige -
Marktplatz
Amazon

Amazon Preishits
jetzt die Schnäpchen bei den Elektronikartikel ansehen! > mehr

UseNext

10 Jahre UseNeXT
Jetzt zur Geburtstagsaktion anmelden und 100 GB abstauben! > mehr

1291500
Content Management by InterRed