Test: Auffälliges Business-Notebook
Toshiba Portégé M800-11B
Design: Ungewöhnlich auffällig für die Business-Klasse
Auf den ersten Blick erinnert das Design des Portégé M800 eher an einen aufgeblasenen Eee PC: Display-Deckel und -Rahmen sowie die Handballenablage hält Toshiba in Weiß, verziert mit einem Linienmuster. Im Betrieb leuchten der Markenname vorne links, die Status-LEDs vorne rechts, ein Streifen über dem Touchpad sowie die Sensortasten zur CD/DVD-Steuerung in hellem Weiß. Der Deckel und die Handballenablage sind stabil verarbeitet, die schwarze Unterseite wirkt weniger solide.
Akkulaufzeit: Über 3,5 Stunden
Geschäftlicher wirkt dagegen der Formfaktor des Portégé: Mit dem 13,3 Zoll großen Display und knapp über zwei Kilogramm Gewicht ist es für unterwegs und den Schreibtisch gleichermaßen gut geeignet. Im Akkubetrieb hält das Notebook über 3,5 Stunden durch - ordentlich.
Tempo: Schnell in fast allen Disziplinen
Im Leistungstest Sysmark 2007 erreichte das Portégé M800-11B gute 119 Punkte. Toshiba baut zwar nur 3 GB Arbeitsspeicher ein: Trotzdem ist das Notebook auch in speicherintensiven Anwendungen wie Bild- und Videobearbeitung nicht langsamer als Laptops mit 4 GB - denn das installierte 32-Bit-Windows nutzt sowieso nur 3 GB. Der im Chipsatz integrierte 3D-Grafikchip eignet sich höchstens für ältere Spiele: Er ist ungefähr so schnell wie zwei Jahre alten Einsteiger-Grafikchips, zum Beispiel der Geforce 8400M GS.
Display und Tastatur sind nur Mittelmaß
Bei Akkulaufzeit und Rechentempo kann das Toshiba Portégé M800-11B auch mit teureren Notebooks noch ganz gut mithalten. Für Display und Tastatur gilt das nicht: Die Helligkeit liegt mit 173 cd/m2 zwar recht hoch - sie ist aber sehr unregelmäßig verteilt. In der Mitte leuchtet das Display deutlich heller als in den oberen Ecken. Farben gibt das Display kräftig, aber zu hell wieder. Die Tastatur federt beim schnellen Tippen vor allem in der Mitte spürbar, was zu einem undeutlichen Tastenanschlag und einem schwammigen Schreibgefühl führt. Mit einem Raster von 19 Millimeter sind die Tasten aber so groß wie bei einem Standard-Notebook.
Ausstattung: HDMI und e-SATA sind dabei
Aktuelle Schnittstellen wie HDMI und e-SATA - mit einem USB-Anschluss kombiniert - hat das M800 an Bord. Auch auf das langsam aus der Mode kommende Firewire muss man beim Toshiba-Notebook nicht verzichten. Beim WLAN ist es mit einem Draft-N-Modul auf dem neusten Stand, beim Kabel-Netzwerk gibt es nur Fast-Ethernet-Tempo statt des aktuelleren Gigabit-LAN.


