11.11.2011, 10:00

Eugen Schmitz

Kino im Wohnzimmer

8 AV-Receiver im Test - günstig oder billig?

Pioneer VSX-921

In der Preisklasse um 500 Euro gibt es bereits recht gut ausgestattete AV-Receiver. Welches Modell am besten klingt, klärt PC-WELT im aufwendigen Labortest.
Zu guten, alten Stereo-Zeiten zählten bei Verstärkern nur Klang und Leistung. Heutzutage darf es ruhig ein bisschen mehr an Ausstattung sein. Die Rückseite des Denon AVR-1912 zieren denn auch gleich sechs HDMI-Eingänge, die des Yamaha RX-V671 fünf. Dafür hat der noch einen HDMI-Anschluss an der Gerätefront. Der Panasonic SA-BX500 hat drei, alle anderen Receiver vier HDMI-Eingänge. Der Panasonic SA-BX500 und der Harman/Kardon AVR 165 können keine 3D-Signale verarbeiten, was dem Rest der Truppe problemlos gelingt.

AV-Receiver: Musik aus Netzwerk und Internet

Die Modelle von Denon, Marantz, Onkyo, Pioneer und Yamaha lassen sich per Kabel an ein Netzwerk anschließen, um beispielsweise Musik vom Computer oder von Internetradio-Stationen wiederzugeben. Der Sony STR-DN1010 lässt sich mit der Sony-eigenen Funknetztechnik S-Air aufrüsten. Mit ihr kann er beispielsweise die hinteren Heimkinoton-Lautsprecher oder eine Anlage im Nebenraum mit Musiksignalen versorgen. Ähnliches gibt’s auch von Panasonic: Der SA-BX500 kann zumindest die hinteren Lautsprecher per Funk ansteuern.
Beeindruckend: Über eine DSP (Digital Signal Processing) genannte Technik zaubert der Yamaha RX-V767 die Akustik eines Fußballstadions oder einer Konzerthalle ins heimische Wohnzimmer.
Der Panasonic SA-BX500 verzichtet ganz auf ein Bildschirmmenü. Für die Installation muss man sich vor das Gerät hocken und die Eingaben über das Anzeigenfeld auf der Gerätefront kontrollieren. Der Harman/Kardon AVR 165 und der Sony STR-DN1010 zeigen zwar ihre Bedienmenüs auf dem angeschlossenen Fernsehgerät an, aber nur in englischer Sprache. Bei den anderen Receivern lässt sich die Sprache Deutsch einstellen.
Durch eine Einmess-Prozedur ermitteln die Geräte automatisch alle zur optimalen Einstellung nötigen Daten, etwa die Entfernung der Boxen zur Hörposition. Das klappte in der Regel mit ausreichender Präzision. Ausnahme war der Harman-Receiver. Bei ihm stellte die Automatik für den Center-Lautsprecher eine zu niedrige Lautstärke ein.
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