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Zehn 3D-Fernseher im großen Vergleichstest

04.02.2011 | 12:15 Uhr |

Wer jetzt einen großen Fernseher kauft, sollte auf die zukunftsträchtige 3D-Technik nicht verzichten. Wir haben zehn aktuelle Top-Fernseher ausführlich getestet.

Auspacken, einschalten, geht – das war einmal. Bei allen Modellen musste zuerst der Gerätefuß angeschraubt werden. Die Fernseher sind nicht nur groß, sondern wiegen bis zu 30 Kilogramm. Gut, wenn man einen Händler hat, der beim Aufbau hilft.

Installationsprobleme hielten sich bis auf wenige Ausnahmen in Grenzen: Wurde der Sharp LC-46LE925E am Satellitenanschluss betrieben, ließen sich die Einstellungen nur nach einem Blick ins Handbuch korrekt wählen. Die beiden Sonys starteten erst nach Eingabe einer Jugendschutz-PIN zum Sendersuchlauf. Und wer die gefundenen Programme in der gleichen Reihenfolge wie in seiner Fernsehzeitung sortieren wollte, musste bei den Samsungs ein bisschen länger in die Anleitung schauen. Die beiden Philips-Geräte zeigten Bildsignale von einem Blu-ray-Spieler erst an, nachdem der per Bildschirmmenü angemeldet war.

HDTV-Empfänger für Satellit und Kabel sind Standard
Bis auf eins sind alle Modelle für alle verfügbaren Empfangsarten gerüstet. Satelliten-TV empfängt der LG Electronics 47LX9500 nicht, aber HDTV per Kabel zeigt auch er. Einen Einschub für Module zum Entschlüsseln von Bezahlprogrammen haben alle.

Anschlüsse gibt es auch genug – aber nur für HDMI-Geräte. Auf der Rückseite des LG- und des Sharp-Modells ist nur noch ein voll beschalteter Scart-Eingang zu finden (beim Sharp nur über Adapter erreichbar), bei den anderen Modellen sind es zwei.

Der 46PFL9705K und der 40PFL9705K von Philips verfügen über eine Hintergrundbeleuchtung in den gleichen Farben, die der Bildschirm gerade zeigt (Ambilight). Das Bildschirmmenü des LG lässt sich über eine zweite Fernbedienung mit Gesten und Bewegungen steuern (Magic Motion).

Alle Geräte bieten einen USB-Anschluss, über den man Musik, Fotos und teilweise Filme abspielen kann. Die Panasonic- und Samsung-TVs können auf angeschlossene Festplatten auch Digital-TV aufnehmen. Im Sharp stecken 8 GB Speicher, die zeitversetzes Fernsehen ermöglichen.

Per Netzwerk Zugriff aufs Internet und den Computer
Der Internetzugriff über einen Kabel-Netzwerkanschluss ist in dieser Geräteklasse Standard. Der LG, die beiden Samsungs und der Sony KDL-46HX905 lassen sich zusätzlich auf WLAN hochrüsten. Den zwei Panasonics und dem Sharp wird ein entsprechender USB-Adapter beigepackt, und die beiden Philips-Modelle und der Sony KDL-40LX905 haben das Funknetzwerk schon fest eingebaut.

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