Das Fernsehen der Zukunft
10 digitale Sat-Receiver im Vergleichstest
Moderne SAT-Receiver bieten zahlreiche nützliche Funktionen. Doch wie schlagen sie sich in der Praxis? ©Technotrend TT-micro S855 HbbTV
Im Technotrend TT-micro S855 HbbTV und im Vantage VT-610S werkeln gleich zwei Sat-Empfänger – in den anderen Modellen steckt jeweils nur ein Empfangsteil. Doch nur der Vantage-Receiver kann zwei Programme auf eine angeschlossene USB-Festplatte aufnehmen und eine dritte Sendung auf den Bildschirm bringen. Der TT-micro S855 schafft nur eine Aufnahme und nutzt den anderen Empfänger, um währenddessen ein anderes Programm zu zeigen. Beide Empfänger brauchen dafür getrennte Sat-Zugänge. Bei nur einer Leitung lässt sich das Sat-Signal des VT-610S vom Ausgang des einen Tuners zum Eingang des anderen durchschleifen. Die Anzahl der empfangbaren Programme ist dann aber stark eingeschränkt. Beim TT-micro S855 fehlen diese Ausgänge. Liegt nur ein Kabel, ist das zweite Empfangsteil nutzlos.
Im Gegensatz zu den öffentlich-rechtlichen Programmen (ARD, ZDF, Arte) strahlen die deutschen Privatsender (RTL, Sat1, Pro7) ihre HD-Programme verschlüsselt aus. Der Empfang ist nur über die pro Jahr 50 Euro teure HD+-Abo-Karte möglich. Beim Kathrein UFS 905, beim Technotrend TT-micro S855 HbbTV und beim Videoweb 600s gehört diese Karte bereits zum Lieferumfang. Doch die Privatsender erzwingen mit HD+ lästige Beschränkungen: Ist eine Aufnahme überhaupt möglich, lässt sie sich beim Anschauen nicht vorspulen, etwa um die Werbung zu überspringen. Mit den öffentlich-rechtlichen HD-Sendern gibt es dagegen keine Probleme, ebenso wenig wie bei Fernsehprogrammen in Standardauflösung.








