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Android 3.0: Stärken und Schwächen

25.05.2011 | 10:00 Uhr |

Google will mit dem neuen Tablet-Betriebssystem Honeycomb endlich Apple überholen. Wir stellen die Stärken und Schwächen von Android 3.0 vor.

Das erste Tablet mit Android 3.0: Motorola Xoom
Vergrößern Das erste Tablet mit Android 3.0: Motorola Xoom

Zähneknirschend muss die Android-Fraktion ansehen, wie Apple ein iPad nach dem anderen verkauft. Als Gegenwehr konnte man nur Android 2.2 oder noch ältere Versionen aufbieten. Die Schwachpunkte des Smartphone-Betriebssystems waren offensichtlich: Die Bedienung und Menüstruktur waren an kleine Handy-Displays, nicht die großen Tablet-Bildschirme angepasst.

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Jetzt kann Google endlich zurückschlagen: Die ersten Geräte mit Android 3.0 (Codename Honeycomb) werden nun verkauft – zum Beispiel das Motorola Xoom . Zeit für ein erstes Fazit.

  Die Stärken von Android 3.0

Das neue Betriebssystem nutzt das größere Display und die höhere Auflösung gut aus. Die Apps lassen sich übersichtlicher auf den Homescreens anordnen, alles wirkt luftiger und weniger gedrängt. Sinnvoll für die Bedienung eines Tablets: Durch Honeycomb steuert man ohne mechanische Tasten: Die drei grundlegenden Bedienelemente sind als virtuelle Tasten unten links angeordnet: Mit ihnen kommt man einen Schritt zurück, zum Startbildschirm und zeigt die zuletzt gestarteten Apps an.

Alle Infos im Blick: Statusleiste von Android 3.0
Vergrößern Alle Infos im Blick: Statusleiste von Android 3.0

Die Homescreens kann man unter Android 3.0 besser als Infozentrale nutzen: Auf die Startbildschirme lassen sich über das Plus-Icon oben rechts Widgets platzieren, zum Beispiel der Eingangsordner der E-Mail-App oder Lesezeichen des Browser. Das erleichtert den Zugriff auf häufig benötigte Apps ohne dass man diese starten muss. Schnell verschafft man sich auch einen Überblick über WLAN und Akkustand oder regelt die Displayhelligkeit: Dazu tippt man auf die Statusleiste unten rechts.

3D-Karusselleffekt beim Blättern durch die Startbildschirme
Vergrößern 3D-Karusselleffekt beim Blättern durch die Startbildschirme

Apps, die für Honeycomb angepasst wurden, zeigen oben eine Aktionsleiste: Dort finden Sie die Menüoptionen wie beispielsweise von Windows-Programmen gewohnt.
Die übersichtlichere Bedienung unterstreicht Honeycomb mit witzigen Effekten: Durch die Startbildschirme und die YouTube-App blättert man in einem 3D-Karusselleffekt. Sind auf dem Tablet so viele Apps installiert, dass das Programm-Menü mehrere Seiten umfasst, sieht man am Rand die Schattenumrisse der Apps auf der nächsten Seite. Hat man in den Einstellungen bis ans Ende einer Liste gescrollt, zeigt ein bläuliches Leuchten an, dass es nicht mehr weiter geht.

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