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TV-Riesen: Die kostengünstige Alternative

14.09.2005 | 17:08 Uhr |

Zu klobig, veraltet - von wegen! Dieser Vergleichstests zeigt, dass die aktuellen Rückprojektionsfernseher zu Unrecht einen derart schlechten Ruf genießen. Unser Fazit: deutlich günstiger als die LCD- und Plasma-Konkurrenz bei vergleichbarer Bildgröße und toller Bildqualität.

Zugegeben, die Rückprojektions-TVs der letzten Generationen erinnern mit ihren gewaltigen Abmessungen eher an unansehnliche Kommoden als an schicke Fernseher. Bei den aktuellen Modellen ist das anders! Denn viele Hersteller haben an der Rückprojektionstechnik gefeilt und können die Geräte nun deutlich flacher bauen – Thomsons schlanker 61-Zöller lässt sich sogar an der Wand montieren. Der Schlüssel zum Erfolg: ein komplett überarbeitetes Spiegelsystem, welches das Bild des eingebauten Projektors umlenkt und von hinten auf den Fernsehbildschirm wirft. Digital.World will wissen, wie sich die Modifikationen auf die Bildqualität auswirken und lässt in diesem Vergleichstest neun moderne Rückpros gegeneinander antreten.

Unsere Testkandidaten bieten riesige Bildschirmdiagonalen von 114 bis 165 Zentimetern (45 bis 65 Zoll) und erfüllen mit nur einer Ausnahme alle Voraussetzungen für die Wiedergabe von High-Definition-Filmen. Damit hört die Weitsicht jedoch schon wieder auf, denn beim TV-Empfangsteil setzen die Hersteller noch immer einhellig auf Analogkabel - schade! Grundsätzlich gibt es zwei relevante Varianten der Rückprojektion: Stark vertreten ist die DLP-Technik (Digital Light Processing), bei der unzählige mikroskopisch kleine, bewegliche Spiegel für den Bildaufbau verantwortlich sind. Nur zwei unserer Testgeräte arbeiten mit der Alternative LCD, bei der Flüssigkristalle die entscheidende Rolle spielen.

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