63796

Die besten DVB-T-Sticks

Mobiles Fernsehen liegt voll im Trend. Wir haben für Sie eine Reihe von TV-Empfängern im USB-Stick-Format getestet.

Generell eignen sich alle kleinen DVB-T-Tuner mit USB-Schnittstelle für den stationären und den mobilen digitalen Fernsehempfang, wäre da nicht die oft schwache Empfangsleistung der eingebauten Tuner. Besonders in schwierigen Empfangslagen kommt so kein Bild zustande. Deshalb haben diverse Hersteller ihre Geräte mit einem zweiten Empfänger nebst Antennenanschluss ausgestattet. Im sogenannten Diversity-Modus arbeiten beide Tuner synchron und kombinieren das über die Antennen empfangene TV-Signal. Das so verstärkte Eingangssignal soll an problematischen Empfangsorten und sogar im fahrenden Auto für einwandfreien TV-Empfang sorgen.

Bei guter Signalqualität lassen sich die beiden Empfänger auch separat nutzen: Während Sie sich ein Programm ansehen, nimmt der zweite Tuner parallel eine andere Sendung auf. Außer der Empfangsqualität des Tuners bzw. der Tuner ist die mitgelieferte Software kaufentscheidend. Achten Sie außerdem darauf, dass Ihr Wunschgerät einen BDA-Treiber (Broadcast Driver Architecture) mitbringt. Dieser Universal-Treiber ermöglicht den Betrieb des Sticks mit der TV-Software eines Drittanbieters. Unter den Testkandidaten befinden sich nur Sticks mit universellem BDA-Treiber.

Testverfahren
Die Empfangsleistung der DVB-T-Sticks haben wir an zwei Orten geprüft: Während die erste Testreihe in der sendestarken Kernzone mit Sichtkontakt zum rund 2,5 Kilometer entfernten Sender erfolgte, entstand die zweite in einem Münchner Vorort am Rand der Kernzone. Erschwerend kam hinzu, dass sich das Testcenter an der Gebäuderückseite befand. Ferner minderten Metallfensterrahmen die Signalqualität des DVB-T-Signals. Alle Testkandidaten wurden ausschließlich mit den beiliegenden Antennen betrieben.

Dank der BDA-Treiber-Unterstützung wurde alle USB-Sticks mit der gleichen unabhängigen TV-Software getestet. Dadurch lässt sich die Empfangsleistung direkt vergleichen. Als Tool kam „DVB-Viewer Pro" (Link: http://www.dvbviewer.com/) zum Einsatz. Die Software kostet 15 Euro und wartet mit allen erforderlichen TV-Funktionen auf. Darüber hinaus zeigt die Anwendung fortwährend die Senderstärke in einer Messskala von 0 bis 100 Prozent an.

0 Kommentare zu diesem Artikel
63796