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Test: 10 Blu-ray-Spieler bis 800 Euro

03.06.2011 | 10:15 Uhr |

Moderne Blu-ray-Spieler laden auch Daten aus dem Internet und spielen Filme und Musik aus dem Netzwerk ab. Im Test spielte aber auch die Bildqualität eine Rolle.

Dass man Blu-ray-Videos am Fernseher schaut, ist ja normal. Dass man auch mit einem Blu-ray-Spieler Fernsehen schauen kann, ist zwar ungewöhnlich, aber ebenfalls möglich: Im Samsung BD-D6900 steckt ein vollwertiger Empfänger für digitales Kabel- und Antennenfernsehen (DVB-C und DVB-T). Dabei hat Samsung an alles gedacht: Es gibt eine eingebaute elektronische Fernsehzeitung (EPG) und einen Einschub für CI-Plus-Module, um kostenpflichtige TV-Programme entschlüsseln zu können. Auf eine per USB angeschlossene Festplatte lassen sich Sendungen sogar aufzeichnen.

Internet: Nur vier Geräte bieten Zusatzdienste
Alle Geräte im Testfeld können per Kabelnetzwerk auf das Internet zugreifen. Der LG Electronics BD670 und der Samsung BD-D6900 haben außerdem WLAN-Funk eingebaut. Beim Philips BDP-7500S2 und beim Pioneer BDP-430 lässt sich WLAN zumindest nachrüsten. Die Blu-ray-Spieler der klassischen HiFi-Hersteller Denon, Kenwood, Marantz, NAD, Onkyo und Pioneer können aus dem Internet nur ergänzende Inhalte zu Blu-ray-Discs laden („BD Live“).

Der beste LCD-TV

Zugriff auf Internet-Videodienste, etwa Internet-TV oder Youtube, bieten nur die Geräte der TV-Hersteller LG Electronics, Panasonic, Samsung und Philips. Bei letzterem ist sogar ein kompletter Internet-Browser integriert. Die BD-Live-Inhalte, etwa „Making of“-Dokus oder Interviews, werden vom Spieler gespeichert. Nur bei den Geräten von Denon, Marantz, Philips und Samsung ist dafür Speicher eingebaut. Besitzer des Panasonic DMP-BDT310 müssen eine SD-Speicherkarte einstecken. Bei den anderen Geräte ist ein USB-Stick gefordert.

Der Kenwood BD-7000 ist sehr modern ausgelegt: Auf der Geräterückseite finden sich Netzwerkanschluss, HDMI-Anschluss und Digitalton-Ausgang - mehr nicht. Analog ist nur der Anschluss für den Strom.
Vergrößern Der Kenwood BD-7000 ist sehr modern ausgelegt: Auf der Geräterückseite finden sich Netzwerkanschluss, HDMI-Anschluss und Digitalton-Ausgang - mehr nicht. Analog ist nur der Anschluss für den Strom.

Immer weniger Anschluss-Möglichkeiten
Die meisten Testteilnehmer sind zierlich und flach gebaut. Nur die solide verarbeiteten HiFi-Boliden Denon DBP-1611UD, Marantz UD 5005 und NAD T 557 machen da eine Ausnahme. Viel Platz für Anschlüsse bleibt also bei dem meisten Geräten nicht. HDMI-Ausgänge sind Standard. Der Panasonic-Spieler hat sogar deren zwei.

Zehn 3D-Fernseher im großen Vergleichstest

Auf Komponenten-Ausgänge muss man beim Panasonic- und beim Kenwood-Gerät verzichten. Letzteres hat außer HDMI-, Digitalton- und Netzwerkanschluss nur noch die Buchse für das Steckernetzteil. Mehrwert: Die beiden Spieler von Denon und Marantz können auch die hochwertigen, aber seltenen DVD-Audio-Musikscheiben und Super-Audio-CDs abspielen.

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