Besser filmen

10 HD-Camcorder im großen PC-WELT-Test

Freitag, 22.07.2011 | 11:25 von Eugen Schmitz
© iStockphoto/bholland
Viele wünschen sich einen guten Camcorder als ständigen Reisegefährten. Doch welchen? Wir schicken zehn Full-HD-Modelle aus der Preisklasse bis 550 Euro ins Testlabor.
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte, aber bewegte Bilder erzählen ganze Geschichten: Mit Camcordern lassen sich Urlaubserlebnisse bestens festhalten, mit den getesteten Modellen sogar in voller HD-Auflösung. So viele Bilddetails brauchen aber viel Platz. Wie praktisch, dass im JVC Everio GZ-HD520 eine 120 GB große Festplatte eingebaut ist. Das reicht für etwa zehn Stunden Aufnahme in bestmöglicher Qualität. Im Canon Legria HF R26 und im JVC Everio GZ-HM655 stehen 8 GB Speicher für etwa 40 Minuten, im Toshiba Camileo X100 4 GB bereit.

Alle Modelle nehmen auf Speicherkarten auf: das JVC-Festplattengerät auf MicroSD-, alle anderen auf SD-Speicherkarten. 32 GB große SD-Karten sind ab etwa 30 Euro erhältlich. Von den beiden JVC-Modellen abgesehen, haben alle Geräte im Testfeld breite Trageschlaufen, mit denen sie sich auch über längere Zeit bequem halten lassen. Die Anordnung der Bedienelemente, etwa Aufnahmetaste oder Zoom-Wippe, sind bei den Geräten unterschiedlich ausgelegt. Hier sollten Sie vor dem Kauf ausprobieren, ob Sie die Bedienknöpfe gut erreichen.

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Bedienung: Motivkontrolle über Bildschirm statt Sucher

Der Akku des Praktica DVC 14.1 HDMI muss zum Laden in eine
Station, die anderen Camcorder laden im Gerät.
Vergrößern Der Akku des Praktica DVC 14.1 HDMI muss zum Laden in eine Station, die anderen Camcorder laden im Gerät.
© Praktika

Nur der JVC Everio GZ-HD520 lässt sich nur über Tasten steuern. Die anderen Geräte gehorchen den Fingerbewegungen auf den berührungsempfindlichen Bildschirmen, etwa bei der Auswahl des scharf zu stellenden Bereichs im Bild. Beim Toshiba Camileo X100 reagierte das Bedienmenü etwas zögerlich, was das Blättern im Menü erschwerte.

Da keines der Testgeräte einen Sucher hat, muss man Motiv und Bildausschnitt über die Bildschirme kontrollieren. Der Monitor des Everio GZ-GD520 zeigte in manchen Situationen etwas wenig Details. Filmte man mit der Sonne im Rücken, waren die Motive nicht mehr so gut zu erkennen. Besonders stark spiegelte der Bildschirm des Praktica DVC 14.1 HDMI.

Akku: Der Toshiba X100 hielt nicht mal eine Stunde durch
Schlecht, wenn während einer interessanten Aufnahme der Akku schlapp macht. Diese Gefahr ist beim Samsung HMX-H300 am geringsten: Er lief mit einer Akkuladung fast drei Stunden. Der Sony HDR-CX130 schaffte gut zwei Stunden, die beiden Panasonic-Modelle blieben knapp darunter. Toshibas Camileo X100 kam dagegen nur auf knapp 50 Minuten. Da leistet ein Zweit-Akku gute Dienste. Das Aufladen erfolgt umständlicherweise in den Camcordern selbst. Ausnahme: Beim Praktica-Modell gehört ein Ladegerät dazu.

Freitag, 22.07.2011 | 11:25 von Eugen Schmitz
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