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LG Flatron W3000H im Test

07.12.2009 | 16:00 Uhr |

Das TFT-Display LG Flatron W3000H besitzt ein 30-Zoll-Panel mit einer Auflösung von 2560 x 1600 Bildpunkten. Im Test zeigte der LG Flatron W3000H eine ansprechende Bildqualität.

Das TFT-Display LG Flatron W3000H präsentiert sich in einem schwarzen Kunststoffgehäuse mit sehr schmalen Panel-Rand. Damit wirkt der rießige 30-Zoll-TFT-Display nicht ganz so wuchtig wie ähnliche Geräte anderer Hersteller. Der LG Flatron W3000H besitzt eine native Auflösung von 2560 x 1600 Bildpunkten. Damit lassen sich zwei komplette DIN-A4-Seiten gleichzeitig darstellen.

Bildqualität: Der LG Flatron W3000H lieferte im Test ein sehr helles Bild mit natürlichen Farben. Das Kontrastverhältnis lag auf mittlerem Niveau, was sich besonders am etwas geringen Schwarzwert bei der Filmwiedergabe bemerkbar machte. Dank kurzer Reaktionszeiten lieferte der LG Flatron W3000H immer ein scharfes Bild. Selbst bei schnellen Kameraschwenks zeigten sich keinerlei Nachzieheffekte. Dank des hochwertigen S-IPS-Panel ist die Blickwinkelabhängigkeit des LG Flatron W3000H sehr gering. Selbst bei großem seitlichem Betrachtungswinkel blieb das Bild farbtreu und kontrastreich.

Ausstattung: Der LG Flatron W3000H besitzt lediglich eine DVI-Schnittstelle (mit HDCP-Unterstützung) - sehr mager. Immerhin sind zusätzlich vier USB-2.0-Anschlüsse im Gehäuse integriert. Hier können Sie Tastatur und Maus sowie USB-Platten oder -Sticks einfach anschließen.

Handhabung: Der LG Flatron W3000H hat einen höhenverstellbaren Standfuss. Der Bildschirm lässt sich um rund zehn Zentimeter verschieben - gut für eine ergonomisch korrekte Anpassung an den Arbeitsplatz. Dem LG Flatron W3000H fehlt allerdsings ein Bildschirmmenü für die individuelle Konfiguration an die Lichtverhältnisse am Arbeitsplatz. Lediglich die Helligkeit lääst sich über - gut erreichbare - Tasten an der Frontseite einstellen.

Stromverbrauch: Der LG Flatron W3000H zog maximal 133 Watt Strom im Betrieb. Dies ist gegenüber aktuellen 24 und 26-Zoll-LCD-TVs zwar sehr hoch, im Vergleich zu anderen 30-Zoll-Bildschirmen durchschnittlich. Im Standby-Modus verbrauchte der LG Flatron W3000H nur noch 1,8 Watt - sehr wenig.

Fazit: Der LG Flatron W3000H zeigte im Test eine gute Bildqualität mit heller Darstellung, natürlichen Farben und einer geringen Blickwinkelabhängigkeit. Dank seiner schieren Größe ist der LG Flatron W3000H sicherlich zu allererst ein TFT-Display für Profi-Anwender wie Grafik- und CAD/CAM-Spezialisten. Dank seines vergleichweise günstigen Preises können aber auch ambitionierte Heimanwender Gefallen am LG Flatron W3000H finden.

Alternativen: Das TFT-Display Samsung Syncmaster 305T plus zeigte im Test ebenfalls eine gute Bildqualität mit überzeugender Bildschärfe und natürlichen Farben. Helligkeit und Kontrast lagen beim Samsung Syncmaster 305T plus ebenfalls auf gutem Niveau. Der Samsung Syncmaster 305T plus ist in der Höhe verstellbar und drehbar gelagert. Manko: Dem Samsung Syncmaster 305T plus fehlt ein Bildschirmmenü für eine genaue Bildkonfiguration auf individuelle Bedürfnisse. Der Stromverbrauch ist für ein 30-Zoll-TFT nicht allzu hoch.

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