TFT-Display

Benq M2400HD

Mittwoch den 25.02.2009 um 13:25 Uhr

von Bernd Weeser-Krell

Der Benq M2400HD zeigte in unseren Teste eine überdurchschnittlich gute Bildqualität. Der 24-Zoll-Schirm ist mit einer Webcam bestückt und besitzt HDMI- und USB-Schnittstellen.
Benq M2400HD: Full HD und Webcam
Vergrößern Benq M2400HD: Full HD und Webcam
© 2014

Der 24-Zoll-Bildschirm Benq M2400HD präsentiert sich in einen glänzend weißen Gehäuse. Der Display-Rand ist recht schmal. Das Panel des Benq M2400HD hat ein Seitenverhältnis von 16:9 mit einer Auflösung von 1920 x 1080 Pixel. Auffällig: Das TFT-Display kommt mit einer aufsteckbaren Web-Cam. Die kann bei Bedarf oberhalb des Panels mittig in einem USB-Port platziert werden. Die Kamera hat eine Auflösung von 2 Megapixel. Auf der rechten Bildschirmseite stehen weitere zwei USB-Schnittstellen für Peripheriegeräte wie etwa Maus und Tastatur zur Verfügung.

Bildqualität: Der Benq M2400HD basiert auf einem TN-Panel (Twisted Nematic), das Vorteile bei der Reaktionszeit (schwarz-weiß-schwarz) gegenüber anderen Panel-Techniken bringt, aber Nachteile bei der Blickwinkelabhängigkeit zeigt. Letztere fällt jedoch beim Benq M2400HD recht moderat aus, während die Reaktionszeit mit rund neun Millisekunden sehr kurz ist. Dementsprechend stellt der Benq M2400HD bewegte Bilder wie Filme, Videos oder Spiele praktisch ohne störende Nachzieheffekte und Unschärfen bei schnellen Kameraschwenks dar. Auch das Computerbild kann sich sehen lassen: Die Farben kommen satt und kräfig auf Panel. Die Helligkeit lag in unseren Tests bei hohen 261 cd/m2 und der Kontrast betrug gute 781:1. Die Bildschärfe war ebenfalls überzeugend. Verschiedene Bildmodi für diverse Anwendungen wie Film oder Photo verbessern die jeweilige Wiedergabe zusätzlich. Es gibt einen sRGB-Modus, der laut Benq die farbtreue Bildwiedergabe über sRGB-kompatible Peripheriegeräte gewährleisten soll. Insgesamt zeigt der Benq M2400HD eine überdurchschnittliche Bildqualität.

Ausstattung: Neben einer analogen VGA- und einer digitalen DVI-Schnittstelle besitzt der Benq M2400HD einen digitalen HDMI-Anschluss der Version 1.3, der den HD-Kopierschutz HDCP und die Wiedergabe des 1080p-Bildmodus unterstützt. Unterhalb des Panels sind zwei Stereolautsprecher im Gehäuse integriert. Audio- und Kopfhörerbuchsen sind vorhanden.

Handhabung. Das Onscreen-Menü ist logisch aufgebaut und einfach zu durchsuchen. Dadurch lassen sich Einstellungen schnell vornehmen. Die Einstelltasten sind rechts am Gehäuse angeordnet. Die Beschriftung der Tasten ist gut lesbar, da farblich von der Gehäusefarbe abgesetzt.

Verbrauch: Der Benq M2400HD verbrauchte in unseren Test wenig Strom. Im Betrieb sind es unter 40 Watt (Einstellung "Standard" mit 90 Prozent Helligkeit), im Standby-Modus 2,4 Watt.

Fazit: Der Benq M2400HD im eleganten weißen Gehäuse überzeugte in den Tests mit einer überdurchschnittlichen Bildqualität. Der 24-Zöller ist neben dem Computereinsatz auch für die Wiedergabe von HD-Filmen geeignet. Der Strombedarf ist niedrig.

Alternativen: Der Samsung Syncmaster T240 liegt preislich in etwa auf dem gleichen Niveau wie der Benq M2400HD. Der 24-Zöller im 16:10-Format liefert insgesamt ein gutes Bild mit ordentlicher Helligkeit und hohem Kontrast. Die Helligkeitsverteilung ist durchschnittlich. Dank der relativ geringen Schwarz-Weiß-Schwarz-Reaktionszeit bringt das LCD Videos oder Filme ziemlich ruckelfrei aufs Panel.

Hardware-Galerie: Die TFT-Displays mit dem besten Kontrastverhältnis

Kaufratgeber: Das ideale TFT-Display

Varianten:

Benq M2200HD (22-Zoll-Modell)

Mittwoch den 25.02.2009 um 13:25 Uhr

von Bernd Weeser-Krell

Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (0)
148410