TFT-Bildschirme im Vergleich

8 TFT-Bildschirme mit TV-Funktion im Test

Montag, 13.02.2012 | 11:40 von Bernd Weeser-Krell
Bildergalerie öffnen Samsung SyncMaster T27 A950 LED
© Bild: Samsung
TFT-Monitore mit TV-Empfänger eignen sich zum Arbeiten genauso wie für das Filmvergnügen. Wir haben acht Allround-Modelle mit bis zu 27 Zoll Bildgröße getestet.
Die acht Modelle im Testfeld decken das Angebot an TFT-Monitoren mit TV-Funktion gut ab – sowohl was den Preis als auch die Bildgröße angeht. Preislich reicht die Spanne dabei von 249 Euro für den Acer M242HML bis zum 799 Euro teuren Samsung Syncmaster T27A950 LED. Die Bildschirmgrößen bewegen sich zwischen 22 Zoll (Philips T-line 221TE2LB/00) bis 27 Zoll (LG DM2780D).Interessant sind die Kombi-Monitore für alle, die einen kleinen Zweitfernseher etwa im Arbeitszimmer brauchen. Mit der integrierten TV-Funktion ersparen Sie sich diese zusätzliche Investition. Nachteile bieten die Geräte nicht: Alle getesteten Modelle sind vollwertige PC-Monitore und Fernseher.

Innerhalb des Testfelds zeichnen sich drei Trends ab: Alle getesteten Modelle besitzen eine LED-Hintergrundbeleuchtung. Mit dieser Technik lassen sich die Geräte deutlich schlanker und kompakter als mit herkömmlichen Leuchtstoffröhren bauen. Zudem verbrauchen die LEDs deutlich weniger Strom als Leuchtstoffröhren. Der Philips T-line 221TE2LB/00 beispielsweise benötigte im Betrieb lediglich rund 25 Watt. Daneben hat sich die optimale Full-HD-Lösung von 1920 x 1080 Bildpunkten auf breiter Front durchgesetzt. Und das selbst bei den kleineren 22-Zoll-Geräten wie dem Philips T-line 221TE2LB/00. Lediglich der Benq E26-5500 begnügt sich noch mit der alten HD-ready-Auflösung von 1366 x 720 Punkten. Daneben besitzen alle Testkandidaten ein Seitenverhältnis von 16:9, wie man es von den großen TV-Bildschirmen kennt.

Erfreulicherweise verzichten die meisten Hersteller auf den Einsatz von spiegelnden Bildschirmoberflächen. Sieben der acht Testkandidaten haben eine augenfreundliche matte Monitorscheibe, die einfallendes Licht gut kompensiert. Lediglich der Samsung Syncmaster T27A950 LED kommt mit glänzendem Bildschirm. Damit bietet der 27-Zöller zwar als Fernseher ein überzeugendes Bild mit sehr guter Farbwiedergabe und hohem Kontrast. Beim Einsatz am PC – vor allem in helleren Räumen – nerven aber die deutlich sichtbaren Spiegelungen.


Helligkeit und Kontrast: Je höher, desto besser das Bild
Wie bei herkömmlichen Flachbildmonitoren für den PC ist auch bei den Modellen mit eingebauten TV-Empfängern die Bildqualität das entscheidende Beurteilungskriterium. Helligkeit und Kontrast spielen dabei die wichtigste Rolle: Je heller die Darstellung, desto stärker ist auch der Kontrast. Allerdings nur, wenn der Schwarzwert nicht gleichzeitig mit der höheren Helligkeit ansteigt, sondern auf dem ursprünglichen Niveau bleibt.

Als Richtwerte für gute Helligkeit und hohen Kontrast gelten 200 cd/m2 Leuchtkraft beziehungsweise ein Verhältnis von 1000:1. Die leuchtkräftigsten Bildschirme im Testfeld waren der Benq E26-5500 mit 240 cd/m2 und der LG DM2350D mit 239 cd/m2. Damit lassen sich diese Monitore selbst in hellen Räumen gut einsetzen. Aber auch Bildschirme mit weniger Leuchtkraft wie der Samsung Syncmaster T22A550 LED sind ausreichend hell. Das Bild beeindruckt aber eher in abgedunkelten Räumen.

Montag, 13.02.2012 | 11:40 von Bernd Weeser-Krell
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