TFT-Bildschirme im Test

Die besten TFTs mit hochwertigen Bildschirmen

Dienstag, 20.12.2011 | 13:10 von Bernd Weeser-Krell
Die Preise für TFT-Bildschirme, die mit hochwertigen Panels ausgestattet sind, sinken langsam aber stetig. Aktuelle Modelle sind bereits für um die 200 Euro erhältlich. Die Bildergalerie zeigt neun Modelle mit 23- und 24-Zoll-Monitoren.
Meist setzen die Hersteller IPS- oder PVA-Panels ein. Diese unterscheiden sich von den preiswerteren TN-Versionen hauptsächlich in der Farbstabilität bei spitzen Blickwinkeln, aber auch im besseren Farbumfang und höheren Kontrast. Im Vergleich zur Einsteigerklasse bieten die Monitor-Modelle in der Mittelklasse außer einem besseren Panel meist auch mehr Ausstattungsdetails. Eine Höhenverstellbarkeit wie beim Samsung Syncmaster F2380 ist hier in der Regel Pflicht, ebenso verschiedene analoge und digitale Anschlüsse. Legt man noch ein paar Euro drauf, bekommt man auch eine sparsame LED-Hintergrundbeleuchtung.

Preiswerte TFTs im Vergleichstest

Helligkeit und Kontrast als wichtigste Qualitätsparameter

Für einen kräftigen Bildeindruck sind Parameter wie Helligkeit und Kontrast entscheidend. Beide Werte korrelieren in gewisser Weise miteinander: Je heller das Display, desto höher der Kontrast. Allerdings nur dann, wenn Schwarz auch Schwarz bleibt, und der Schwarzwert nicht mit der Helligkeit ansteigt.In der Mittelklasse arbeiten nur wenige Geräte im Test mit einer modernen LED-Hintergrundbeleuchtung. Hier herrscht nach wie vor die konventionelle CCFL-Technik vor.

Die besten großformatigen TFT-Bildschirme

Farbumfang und Farblinearität

Neben Helligkeit und Kontrast haben auch der Farbumfang und die Farblinearität einen großen Einfluss auf die Bildqualität. Der Farbumfang gibt an, wie viele Farben der Monitor unterscheidbar darstellt. Als Klassenbester tut sich Flexscan S2433W von Eizo hervor. Seine Farbdarstellung ist exzellent. Die Farben kommen brillant und natürlich auf den Schirm. Hier zahlt es sich aus, dass der Hersteller überdurchschnittlich viel Aufwand in die Optimierung seiner Monitore steckt. Auch die Farblinearität, also die Abweichung der Farbdarstellung von der Norm ist beim Modell von Eizo extrem gering. Besser können es selbst Hardware kalibrierbare Monitore kaum. Damit eignet sich der Eizo durchaus für den Einsatz in farbkritischen Anwendungen, beispielsweise in der Druckvorstufe.

Dienstag, 20.12.2011 | 13:10 von Bernd Weeser-Krell
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