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T-Mobile MDA Compact

21.03.2005 | 15:47 Uhr |

T-Mobile präsentiert mit MDA Compact ein leichtes Windows-Smartphone mit sehr guter Sprachqualität.

Ausstattung und Bedienung

Der MDA Compact ist die abgespeckte Variante des MDA III (Test in Digital.World 1-2/2005) und daher wesentlich kleiner und leichter. Das große TFT-Display ist bei allen Lichtverhältnissen gut abzulesen. Die Darstellung im Hoch und Querformat erleichtert die Arbeit mit Office-Dokumenten und dem Internet Explorer. Alle Menüs und Funktionen steuert man über die Hardware-Tasten, bequemer ist die Bedienung jedoch mittels Touchscreen. Die Tasten für Kamera und Sprachaufnahme sind ungünstig an der Seite positioniert und werden daher oft ungewollt betätigt. Für die Texteingabe empfiehlt sich neben der Software-Tastatur der Transcriber. Er erkennt handschriftliche Eingaben in Schreib- oder Druckschrift erstaunlich gut. Die Eingabe mit dem IntelliPad, einer Art Handy-Tastenfeld mit T9-Funktion, ist weit weniger komfortabel. Mit einer optionalen SD-Karte lässt sich der Speicher während des Betriebes erweitern. Praktischerweise wird der Akku automatisch geladen, sobald das Gerät mit dem PC verbunden ist.

Unkomfortabel: Das IntelliPad eignet sich lediglich für kurze SMS
Vergrößern Unkomfortabel: Das IntelliPad eignet sich lediglich für kurze SMS
© 2014

Akustik

Im Telefonbetrieb gibt es im Wesentlichen nichts auszusetzen. Der Gesprächspartner klingt zwar über den Lautsprecher etwas blechern, die Qualität ist jedoch besser als beim MDA III. Die Musikwiedergabe überfordert den integrierten Lautsprecher hingegen. Über das mitgelieferte Stereo-Headset tönt der Sound deutlich besser. Auch der Partner am anderen Ende der Leitung klingt über den Kopfhörer wesentlich klarer.

Datenfunktionen und Multimedia

Der MDA Compact lässt sich sehr einfach mit anderen Bluetooth-Geräten koppeln. Die Datenübertragung per GPRS funktioniert alles in allem recht flott, beim Surfen im Internet sollte aufgrund der langen Ladezeiten dennoch auf die Bildanzeige verzichtet werden. Als sehr sinnvolle Beigabe erweist sich der GPRS-Monitor zur Überwachung des Datentransfers. Dank der mitgelieferten Software KSE Truefax 2.0 können Faxe an einen oder mehrere Empfänger gleichzeitig versendet werden. MMS lassen sich mit Audio- und Video-Anhängen versehen. In einer Vorschau erfährt der Anwender Größe und Übertragungsdauer der Nachricht. Der Windows Media Player 10 Mobile spielt Musik und Videos aus dem internen Speicher oder von der Speicherkarte.

Mobiles Fax: Einen oder mehrere Empfänger angeben, das Dokument konvertieren - und schon geht die Post ab.
Vergrößern Mobiles Fax: Einen oder mehrere Empfänger angeben, das Dokument konvertieren - und schon geht die Post ab.
© 2014

Kamera

Beim Einsatz der 1,3-Megapixel-Kamera avanciert das komplette Display zum Sucher. Das Digitalzoom funktioniert leider nicht bei höchster Auflösung. Die Bildqualität genügt lediglich für Schnappschüsse. Allerdings dauert die Auslöseverzögerung mit knapp zwei Sekunden viel zu lang.

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