Wie schnell ein Testkandidat moderne Spiele darstellt, überprüfen wir mit dem synthetischen Benchmark 3D Mark 06 1.0.2 von Futuremark. Die brandneue Version verlangt bereits das Shader-Modell 3.0 und unterstützt zudem Symmetrische Multiprozessorsysteme (SMP). Mehr Infos zu den Änderungen von 3D Mark 06 im Vergleich zum Vorgänger 3D Mark 05 finden Sie in diesem Beitrag.
3D Mark 06 ist ebenfalls sehr grafiklastig, allerdings findet über den CPU-Test „Red Valley“ die reine Prozessor-Leistung ebenfalls Eingang ins Gesamtergebnis. Für den Test aktivieren wir das Treiberprofil für den 3D Mark 06 und führen die Messungen mit den Standard-Einstellungen („Default“) aus.
Die Gesamtwertung konnte die Spiele-Kanone Athlon 64 FX-60 für sich entscheiden. Der Abstand zur „langsamsten“ Zwei-Kern-CPU, dem Pentium D 920 betrug allerdings nur rund fünf Prozent. Auf dem letzten Platz ordnete sich der einzige Ein-Kern-Prozessor im Testfeld ein, der Athlon 64 FX-57. Allerdings war der FX-57 auch nur rund 10 Prozent langsamer als der Spiele-Platzhirsch Athlon 64 FX-60.
Warum die Unterschied nur so gering ausfallen, offenbaren die Einzelergebnisse: Sowohl in den Shader-2.0- als auch -3.0-Tests lagen nämlich alle Testprobanten auf Augenhöhe - die Abweichung der Messwerte liegt unter einem Prozent. Signifikante Unterschiede ergaben sich erst beim CPU-Test. Hier erarbeitete sich der Athlon 64 FX-60 gegenüber dem langsamsten Doppelkerner Pentium D 920 immerhin einen Vorsprung von fast 30 Prozent. Der Pentium D 920 wiederum war fast 20 Prozent flotter als der Ein-Kern-Prozessor Athlon 64 FX-57.
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