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Suse Linux Office Server

24.10.2002 | 14:32 Uhr |

Der Suse Linux Office Server auf zwei CDs ist für kleine Netzwerke mit bis zu 25 PCs geeignet.

Der Suse Linux Office Server ist einfach zu installieren, ohne Linux-Kenntnisse jedoch schwer zu verwalten.

Der Suse Linux Office Server auf zwei CDs ist für kleine Netzwerke mit bis zu 25 PCs geeignet. Er stellt einen Datei-, Druck-, DHCP- und Intranet-Webserver zur Verfügung. Auch lässt sich das Programm als Internet-Gateway nutzen. Die Installation mit dem grafischen Yast2 erfordert nur wenige Mausklicks und ist in etwa einer halbe Stunde erledigt. Das Standard-Dateisystem ist entgegen dem sonst von Suse bevorzugten ReiserFS das altehrwürdige ext2. Ext3 und andere Dateisysteme unterstützt das Programm bei der Installation nicht.

Als Basis des Suse Linux Office Servers dient ein modifiziertes Suse Linux 7.2 mit dem mittlerweile veralteten Kernel 2.4.7. Samba ist in der recht aktuellen Version 2.2.4 vorhanden und wird standardmäßig als Primary Domain Controller eingerichtet. Mit Yast2 lassen sich Benutzer anlegen. Samba lässt sich mit dem Web-Interface Swat konfigurieren. Für NFS- und Netatalk-Support muss der Anwender die Konfigurationsdateien manuell anpassen. Die Online-Update-Funktion lässt sich erst nutzen, nachdem das Programm registriert wurde. Die Dokumentation gibt nur einen kurzen Überblick und verweist oft lapidar auf weiterführende Literatur.

Alternative: Suse Linux Professional 8.0 besitzt ähnliche Funktionen und ist preisgünstiger.

Hersteller/Anbieter

Suse

Weblink

www.suse.de

Bewertung

Betriebssystem

Linux

Preis

299 Euro

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