Suse Linux Enterprise Server 9

Donnerstag den 27.01.2005 um 14:00 Uhr

von Andreas Marx

Suse Linux Enterprise Server 9 dringt in den Aufgabenbereich der Großrechner vor, in dem bisher Unix dominierte. Unsere Testversion enthielt je 6 CDs für 32-Bit-Intel-Prozessoren und 64-Bit-AMD-Chips und -Intel-Chips. Die Installation auf dem AMD64-Testrechner verlief unproblematisch.

Suse Linux Enterprise Server 9 dringt in den Aufgabenbereich der Großrechner vor, in dem bisher Unix dominierte. Unsere Testversion enthielt je 6 CDs für 32-Bit-Intel-Prozessoren und 64-Bit-AMD-Chips und -Intel-Chips. Die Installation auf dem AMD64-Testrechner verlief unproblematisch.

Die Software-Pakete umfassen unter anderem den Dateiserver Samba 3.0.4, den Webserver Apache 2.0.49 und die KDE-Oberfläche in der Version 3.2.1. Als zentrales Installations- und Konfigurationswerkzeug für Clients und Server dient "Yast", mit dem sich die einzelnen Dienste einrichten lassen. Viele Einstellungen sind allerdings über mehrere Dialoge verstreut, wobei manchmal der Überblick etwas verlorengeht. Erfahrene Administratoren bearbeiten in diesen Fällen lieber die Konfigurationsdateien mit einem Editor manuell.

Erstmals wird in dieser Version ein Kernel der Serie 2.6 eingesetzt, der einige Probleme der Vorversion 2.4 löst. Der um viele Optionen erweiterte Suse-Kernel 2.6.5 ist ein solides Fundament, das für Zuverlässigkeit sorgt. Der Hersteller bietet mindestens fünf Jahre Support und Sicherheits-Updates.

Alternative: Red Hat Enterprise Linux ( www.redhat.de ) bietet vergleichbare Funktionen und ähnliche Leistung.

Gesamtergebnis:

Leistung (50 %) 2,0
Bedienung (35 %) 2,0
Dokumentation (5 %) 3,0
Installation/De-Installation (5 %) 2,0
Systemanforderungen (5 %) 2,0

Gesamtnote:
2,0
Anbieter:
Novell/Suse
Weblink:
www.suse.de
Preis:
ab 404,84 Euro (inklusive 1 Jahr Systemwartung)
Betriebssysteme:
Prozessor:
Pentium Pro, AMD64, Intel EM64T und andere
RAM:
256 MB
Plattenplatz:
1 GB
Sonstiges:
keine Angabe
Sprache:
deutsch

Donnerstag den 27.01.2005 um 14:00 Uhr

von Andreas Marx

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