Suse Linux Connectivity Server

Donnerstag den 04.07.2002 um 13:40 Uhr

von Andreas Marx, Oliver Marx

Der Connectivity Server soll kleineren Firmen ein zentrales Linux-Serversystem bieten.
Der Linux-Server von Suse ist einfach einzurichten, bietet aber gegenüber preiswerterer Konkurrenz kaum Vorteile.

Der Connectivity Server soll kleineren Firmen ein zentrales Linux-Serversystem bieten. Dazu gehören ein Datei- und Druckserver, ein Internet-Gateway/Proxy mit integrierter Firewall und ein Nameserver. Die Installation ist dank der Yast2-Oberfläche einfach. Das System lässt sich auch textbasiert mit Yast1 einrichten. Die Software-Pakete kann der Anwender nicht auswählen. Als Basissystem dient ein modifiziertes Suse 7.2 mit dem etwas älteren Kernel 2.4.7 sowie KDE 2.1.2. Die Grundeinstellungen für Samba, Netatalk (Apple) sowie NFS lassen sich mit Yast2 vornehmen. Wer auf Grund des hohen Preises ausgefeiltere Konfigurations-Tools als unter einem Standard-Linux von Suse erwartet, wird enttäuscht. Ein grafisches Tool für das Fein-Tuning des Systems gibt es nicht.

Die Konfigurationsdateien für Samba, NFS und Netatalk muss man manuell editieren. An vielen Stellen des Pakets finden sich noch englische Texte. Dem Paket liegen zwei CD-ROMs sowie je ein schmales Handbuch in Deutsch und Englisch bei. Im Preis enthalten ist ein einjähriger Update-Benachrichtigungs-Service. Ein Update-Service mit der vierteljährlichen Zusendung einer CD kostet 232 Euro pro Jahr.

Alternative: Redhat 7.2 Professional bietet ein wesentlich besseres Preis-Leistungs-Verhältnis.

Hersteller/Anbieter
Suse
Weblink
www.suse.de
Bewertung
Betriebssystem
Linux
Preis
1.148,40 Euro

Donnerstag den 04.07.2002 um 13:40 Uhr

von Andreas Marx, Oliver Marx

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