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Panasonic DMC-FX550

26.03.2009 | 13:39 Uhr |

Panasonic stattet die DMC-FX550 mit einem Leica-Objektiv vom Typ Vario Elmarit aus, dessen Brennweitenbereich bereits bei 25 Millimetern beginnt. Über das Objektiv findet auch die Bildstabilisierung statt, die sich in drei Modi nutzen lässt.

Panasonic stattet die DMC-FX550 mit einem 3-Zoll-Touchdisplay aus, über das sich jedoch nur ein Teil der Kameraeinstellungen anpassen lässt. So können Sie bei aktivierter Halbautomatik (also Blenden- oder Zeitvorwahl) lediglich den jeweils zur Auswahl stehenden Wert sowie die Belichtungskorrektur ändern. Für Letztere gibt's aber auch wie gehabt einen Knopf. Seinen Hauptzweck erfüllt das Touchdisplay jedoch mit der AF-Bewegungsverfolgung: Sie hilft dabei, ein bewegtes Motiv besser festzuhalten, indem Sie es auf dem Display antippen. Der Autofokus verfolgt das Motov automatisch, bis Sie den Auslöser betätigen.

Grundsätzlich fanden wir die Kombination aus herkömmlicher Tastenbedienung und Touchdisplay gelungen. Allerdings vermissten wir eine Einstellhilfe (etwa ein + und ein -), die das schrittweise Anpassen etwa der Blende ermöglicht. Das alleinige Tippen auf der Anzeigeleiste führte nicht immer zum gewünschten Ergebnis, da man schnell mal einen Wert überspringt.

Ausstattung: Die 12-Megapixel-Kamera bietet verschiedene Möglichkeiten, um auf die Belichtung Einfluss zu nehmen. Neben den Halbautomatiken stehen Optionen für Kontrast, Schärfe, Sättigung und Rauschen bereit. Wer's lieber automatisch mag, kann die intelligente Automatik nutzen, die das Motivprogramm selbständig an das Motiv anpasst und über eine Gesichtswiedererkennung verfügt. Zudem lassen sich die Funktionen "Intelligentes ISO" und "Intelligente Belichtung" nutzen, die automatisch die Lichtempfindlichkeit wählt beziehungsweise die Belichtung vornimmt.

Bildqualität: Bei der Panasonic DMC-FX550 hat uns vor allem das Rauschverhalten beeindruckt. Denn erst bei ISO 1600 stellten wir deutliche Bildfehler fest, wobei der Messwert immer noch befriedigend war. Weniger gut schnitt die Kamera jedoch in punkto Auflösung ab: Zwar verliefen die Ergebnisse in allen drei Messbereichen nahe zu gleich. Das Panasonic-Modell verlor jedoch zum Bildrand hin jedoch stark, so dass wir insgesamt einen nur ausreichenden Wirkungsgrad ermittelten. Die Helligkeit ließ ebenfalls um fast eine Blende nach, gemessen von der Bildmitte zum -rand. Dafür verzeichnete das Objektiv bei kurzer Brennweite nur minimal.

Die Eingangsdynamik, die dafür sorgt, dass eine Kamera selbst kontrastreiche Motive ohne Ausbrennen von Schatten und Lichtern darstellen kann, war sehr hoch. Die Ausgangsdynamik war dagegen nur befriedigend. Sie gibt an, wie viele Helligkeitsstufen eine Kandidatin zwischen den hellsten und den dunkelsten Bildbereichen darstellen kann und sorgt beispielsweise für tiefes Schwarz.

Fazit: Die Bildqualität der Panasonic-Kamera konnte uns größtenteils überzeugen. Lediglich die Auflösung war für ein 12-Megapixel-Modell - besonders an den Bildrändern - zu niedrig. Dafür produzierte die FX550 nahezu kein Bildrauschen. Die Bedienung per Touchdisplay fanden wir gewöhnungsbedürftig.

Alternative: Eine ähnliche Bildqualität lieferte auch die Olympus Mju Tough-8000 . Statt eines Touchdisplays wartet die 11,8-Megapixel-Kamera jedoch mit der "Tap Control" auf - einer Bedienung, bei der Sie auf die Seiten des Kameragehäuses klopfen, um einzelne Bildparameter zu verändern. Sie ist darüber hinaus besonders resistent gegen Wasser, Staub, Hitze und Kälte.

Varianten:
Panasonic DMC-FX550 schwarz
Panasonic DMC-FX550 silberfarben

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