Ultraflache Notebooks im Test

Die Ergebnisse: Platz 5 - 8

Donnerstag den 24.11.2011 um 14:35 Uhr

von Thomas Rau

Apple Macbook Air 11
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© Apple

Platz 8: Apple Macbook Air 11 - Schneller, schicker Zwerg

Bei den Tempotests merkt man kaum, dass im kleinen Macbook Air die Stromsparversion des Core i5 steckt. Denn dank der SSD ist das 11-Zoll-Macbook sehr schnell – besonders beim Start von Programmen und beim Test mit Büro-Software. Durch den gebremsten Prozessor bleibt das Macbook Air 11 außerdem immer leise und erwärmt sich selbst unter Last kaum. Fürs Arbeiten unterwegs empfehlen es nicht nur das geringe Gewicht, sondern auch der sehr helle Bildschirm und die äußerst angenehme Tastatur. Im Test fiel die Akkulaufzeit unter Windows allerdings ziemlich mager aus. Spärlich muss man auch die Ausstattung des Macbook Air 11 nennen – angefangen vom geringen Speicherplatz der SSD bis zu den wenigen Anschlüssen am Gehäuse: Selbst ein Kartenleser fehlt dem Zwergen-Laptop.

Positiv: Sehr leicht und flach, Heller Bildschirm, Sehr angenehme Tastatur
Negativ: Kein DVD-Brenner, Kleine Festplatte, Wenig Anschlüsse
Testnote:  befriedigend  3,29 Preisurteil:  teuer Preis: (unverb.Preisempfehlung des Herstellers)  1149 Euro

Lenovo Thinkpad X1
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© Lenovo

Platz 7: Lenovo Thinkpad X1 - Robustes Arbeitstier

Das Thinkpad X1 fühlt sich trotz des flachen Gehäuses robust an, wirkt allerdings wuchtiger als die superflachen Laptops von Apple und Samsung. Es ist fast so schwer wie das Sony SB1, obwohl ihm ein DVD-Brenner fehlt. Eine Docking-Station passt nicht ans Notebook, allerdings lässt sich ein Zusatzakku andocken: Keine schlechte Idee angesichts der schwachen Akkulaufzeit. Lenovo verbaut einen Standard-Core-i5, aber auch eine Festplatte statt einer SSD, was in den meisten Tests den Tempovorteil der stärkeren CPU wieder auffrisst. Der Bildschirm im X1 spiegelt nicht so sehr wie andere Glanz-Displays und leuchtet angenehm hell. Auf der stabilen Tastatur zu tippen ist eine Freude, nur auf dem Schoß sollte man das Thinkpad dabei nicht haben: Unter Last erwärmt sich die Unterseite spürbar.

Positiv: USB 3.0, Anschluss für Zusatzakku, Sehr angenehme Tastatur, Lange Garantie
Negativ: Kein DVD-Brenner, Schwache Akkulaufzeit
Testnote:  befriedigend  3,21 Preisurteil:  teuer Preis: (unverb.Preisempfehlung des Herstellers)  1599 Euro

Apple Macbook Air 13
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Platz 6: Apple Macbook Air 13 - Die Mutter aller Luxus-Notebooks

Das Macbook Air ist das Vorbild für alle flachen Notebooks. Das aktuelle 13,3-Zoll-Modell bietet dank Sandy-Bridge-CPU und SSD ein ordentliches Rechentempo. Diese Leistung hat ihre Kehrseite: Der Lüfter ist unter Last deutlich hörbar, die Unterseite des eleganten Gehäuses wird warm. Der Bildschirm zeigt mit 1440 x 900 Bildpunkten eine höhere Auflösung als die meisten Testkandidaten. Er spiegelt, ist aber hell genug für draußen. An Anschlüssen mangelt es dem Air: Es bietet nur USB 2.0 statt des schnelleren 3.0-Standards. Stattdessen setzt Apple auf Thunderbolt, um eine externe Festplatte oder Monitor anzuschließen: Noch gibt es wenig Peripherie dafür, zum Anschluss eines Monitors benötigen Sie meist einen Adapter. Ein weiterer wird fällig, wenn Sie das Air mit einem Kabel-Netzwerk verbinden wollen.

Positiv:  Schnell, Sehr angenehme Tastatur
Negativ: Kein DVD-Brenner, Wenig Anschlüsse, Spiegelnder Bildschirm, Lüfter recht laut unter Last
Testnote:  befriedigend  3,19 Preisurteil:  teuer Preis: (unverb.Preisempfehlung des Herstellers)  1499 Euro

Samsung NP900X1B
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© Samsung

Platz 5: Samsung NP900X1B - Eine Nummer kleiner und günstiger

Wer’s besonders kompakt, leicht und etwas günstiger wünscht, greift zum 11,6-Zoll-Bruder des NP900X3A. Aber nicht nur der Bildschirm des NP900X1B, auch die SSD ist kleiner und bietet mit knapp 60 GB arg wenig Speicherplatz. Ansonsten ähneln sich die beiden Samsung-Notebooks sehr: Das Kleine hat dieselben Anschlüsse, hält ähnlich lange im Akkubetrieb durch und ist trotz des schwächeren Prozessor nur unwesentlich langsamer. Der Bildschirm mit entspiegelter Oberfläche ist ausreichend hell, um ihn auch draußen ablesen zu können. Allerdings ist auf dem NP900X1B die Home-Premium-Version von Windows 7 installiert, nicht die Pro-Variante wie beim großen Bruder. Wie bei ihm fallen auch beim X1B Fingerabdrücke auf dem schwarzen Glanzlack des Gehäuses unangenehm deutlich auf.

Positiv: USB 3.0, Entspiegelter Bildschirm, Sehr leicht und flach
Negativ: Kein DVD-Brenner, Kleine Festplatte, Akku nicht wechselbar
Testnote:  befriedigend  3,09 Preisurteil:  teuer Preis: (unverb.Preisempfehlung des Herstellers)  1049 Euro

Donnerstag den 24.11.2011 um 14:35 Uhr

von Thomas Rau

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