Subwoofer im Vergleich: Plätze 4 bis 1

Donnerstag den 22.12.2011 um 11:45 Uhr

von Eugen Schmitz

Platz 4: Boston Acoustics ASW 250

Boston Acoustics ASW 250
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© Boston
  • PC-WELT- Preis-Leistungs-Sieger

Dem würfelförmigen Boston ASW 250 fehlen Lautsprecher-Eingänge. Das ist schade, denn mit seinen geringen Abmessungen und der guten Verarbeitung passt er nicht nur ins abgedunkelte Heimkino, sondern auch ins Wohnzimmer. Der Rest der Ausstattung ist ok. Dass in dem kleinen Basswürfel ein nach unten eingebauter 25 cm großer Tieftöner sitzt, war im Heimkinobetrieb unüberhörbar: Explosionen donnerten mit heftiger Wucht. Besonders beeindruckend: Bei Musik meisterte der Boston ASW 250 laute und leise Pegel mit feiner Dynamik und guter Differenzierung. Trotzdem klangen Kick-bässe kräftig und knackig. Dank seiner Pegelfestigkeit kann er auch größere Räume anständig beschallen. Der hohe Stromverbrauch im Standby und leise hörbares Netzbrummen trübten das Vergnügen.

Positiv: Straffe, sehr dynamische und differenzierte Basswiedergabe, Geringe Gehäuse-Abmessungen

Negativ: Nicht für Stereo-Anlagen geeignet, Sehr leises Netzbrummen hörbar, Hoher Stromverbrauch im Standby

Testnote: gut 2,12

Preisurteil: sehr günstig

Preis: (unverb. Preisempfehlung des Herstellers) 299 Euro


Platz 3: Nubert Nubox AW-441

Nubert Nubox AW-441
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© Nubert

Als einziger Testkandidat gehorcht der Nubert Nubox AW-441 den Befehlen einer Fernbedienung. Ist die mal nicht zur Hand, sind Lautstärke und Frequenz mit Reglern auf der Gehäusefront nachsteuerbar. Am Anschlussfeld lässt sich „Soft-Clipping“ aktivieren, das bei extremer Lautstärke die Verstärkung reduzieren und so Schäden am 21-cm-Tieftöner oder an der Elektronik vermeiden soll. Im Heimkino brachte der Nubert AW-441 brutale Explosionen mit dem erforderlichen Druck, Klänge mit dezentem Bassanteil, etwa Pferdegetrappel, wiederum fein differenziert zu Gehör. Tiefe Bassfrequenzen, Kick- und Oberbässe in Musikstücken spielt er knackig und ohne Pegelschwächen. In großen Räumen fehlte jedoch etwas Wucht. Nubert gibt als einziger Hersteller fünf statt zwei Jahre Garantie.

Positiv: Straffe Basswiedergabe, Auch für Stereo-Anlagen geeignet, Umfangreiche Ausstattung, Geringe Gehäuse-Abmessungen, Fünf Jahre Garantie

Negativ: Nicht für große Räume geeignet

Testnote: gut 2,04

Preisurteil: günstig

Preis: (unverb. Preisempfehlung des Herstellers) 359 Euro


Platz 2: Magnat Omega Sub 25A

Magnat Omega Sub 25A
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© Magnat

Der mit 26 cm recht große Tieftöner des Magnat Omega Sub 25A schickt die Bässe in Richtung der Bodenplatte nach unten, weshalb er von außen weder Basstreiber noch Bassreflex-Öffnungen zeigt. Zu sehen ist nur die in glänzendem Schwarz schimmernde Gehäuseoberfläche – auch ein Subwoofer darf bei der Arbeit gut aussehen. Im Heimkino ließ es der Magnat ordentlich krachen, er drückte etwa Explosionen oder Schusswechsel mit bemerkenswerter Schubkraft in den Hörraum. Musik unterlegte der Omega Sub 25A mit einem kräftigen und klar konturierten Tieftonfundament. Schnelle obere Kickbässe knallten ordentlich, tiefe Frequenzen grollten mit Wucht. Hohe Pegel, Druck und Wucht des Magnat Omega Sub 25A waren auch in größeren Hörräumen fühl- und hörbar.

Positiv: Sehr gute, straffe und dynamische Basswiedergabe, Auch für Stereo-Anlagen geeignet, Gute Verarbeitung, Für große Räume geeignet

Testnote: gut 2,03

Preisurteil: günstig

Preis: (unverb. Preisempfehlung des Herstellers) 399 Euro


Platz 1: Teufel S 5000 SW

Teufel S 5000 SW
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© Teufel

PC-WELT Test-Sieger

Der Teufel S 5000 SW ist der Darth Vader unter den getesteten Subwoofern: keine Schönheit, aber groß, schwarz und ziemlich mächtig. Er wiegt doppelt so viel wie der leichteste Testteilnehmer, und sein nach unten feuernder Tieftöner hat mit über 30 cm in etwa den gleichen Durchmesser wie die Felgen eines originalen Mini Cooper. Sein Einsatzgebiet ist das Heimkino, Lautsprecher-Eingänge zum Anschluss einer Stereo-Anlage fehlen. Egal: Wer den S 5000 SW in Aktion hört, dürfte solche Kleinigkeiten vergessen. Der schwarze Bass-Teufel drückte in allen Lagen so kraftvoll, dass nur das eigene Ohr der begrenzende Faktor war. Ob grobmotorisch oder feingeistig, ob Heimkino oder Musik, alles passte, war gerade in der richtigen Dosis straff, voluminös, zurückhaltend oder druckvoll.

Positiv: Sehr gute, straffe und dynamische Basswiedergabe, Für große Räume geeignet

Negativ: Nicht für Stereo-Anlagen geeignet, Leise Luftgeräusche hörbar

Testnote: gut 2,01

Preisurteil: günstig

Preis: (unverb. Preisempfehlung des Herstellers) 399 Euro

Donnerstag den 22.12.2011 um 11:45 Uhr

von Eugen Schmitz

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