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Steel Series Siberia V2 Orange Heat im Test

19.09.2013 | 11:11 Uhr |

Das Siberia V2 zeichnet sich vor allem durch einen hohen Komfort, guten Klang sowie auffälliger Beleuchtung aus. Die limitierte Heat-Orange-Edition leuchtet knallig – doch ist das alles? Im Test erfahren Sie, was das Gaming-Headset sonst noch bietet.

Das Steel Series erfreut sich seit seiner Markteinführung großer Beliebtheit in der der Gaming-Community, insbesondere aufgrund des eingangs erwähnten hohen Tragekomforts und klaren Sounds. Das hat dem dänischen Peripherie-Hersteller wohl Grund genug gegeben, dass Headset noch einmal neu aufzulegen. Damit ist die sogenannte Heat-Orange-Edition geboren, die die Ohrmuscheln auffällig orange leuchten lässt. Welche Änderungen Sie noch erwarten, verraten wir Ihnen im Test.

Ausstattung & Technik: (fast) alles beim Alten

Der Tragekomfort ist sehr angenehm.
Vergrößern Der Tragekomfort ist sehr angenehm.
© Steel Series

Im Hinblick auf das bereits 2009 erschienene Siberia V2 hat der Hersteller auf den ersten Blick nur wenig verändert. Beim Design kommt ausschließlich Kunststoff zum Einsatz, das sich in der Praxis jedoch recht wertig anfühlt. Anstatt den Kopfbügel mit ausfahrbaren Schienen zu verstellen, sorgt ein aufgehängtes Kunstoffband für flexiblen und sicheren Halt – also einfach aufgesetzt und losgezockt! In den Außenseiten der beiden Ohrmuscheln sitzen insgesamt 16 LEDs, die orange leuchten. Üppige 50 Millimeter große Stereo-Audiotreiber sorgen für die Wiedergabe. Das Headset lässt sich ausschließlich über USB betreiben, ein Soundchip sorgt dabei schlussendlich für die standesgemäße Audio-Aufbereitung. Schade ist nur, dass sich keine Klinken-Adapter im Lieferumfang befinden, um die Siberia V2 Heat Orange als Kopfhörer am Smartphone oder Tablet zu nutzen.

Das Mikrofon lässt sich wie gewohnt ausziehen.
Vergrößern Das Mikrofon lässt sich wie gewohnt ausziehen.
© Steel Series

Die Ohrmuscheln sind weich gepolstert, alles in allem lässt sich das Headset auch für große Köpfe sehr angenehm tragen. Auf der linken Seite befindet sich das bekannte ausziehbare Mikrofon, das beim Heat-Orange über eine aktive Rauschunterdrückung verfügt und automatisch die Stimme des Spielers fokussiert. Die Beleuchtung erstrahlt lediglich im angepreisten orange, jedoch lässt sich die Intensität und der Leuchtmodus im Engine-Treiber variieren: So haben Sie die Wahl, die LEDs ständig leuchten oder stufenweise pulsieren zu lassen. Die Option "Trigger" reagiert dynamisch auf den Sound, die LEDs blitzen beispielsweise passend im Rhythmus der Musik oder des Spiels. Im Treiber steht auch noch ein Equalizer mit einigen Presets bereit, selbst Hand anlegen an die Regler dürfen Sie aber auch.

Technische Daten

Steel Series V2 Orange Heat

Fernbedienung

Am Kabel

Kabellänge

1,2 Meter (USB, 2 Meter dank mitgelieferter Verlängerung)

Regler

Lautstärke, Mikrofonstummschaltung

Surround

nein

USB-Soundchip

Ja

Anschluss

USB

Bauweise

Geschlossen

Frequenzgang

18 - 28000 Hz

Impedanz

40 Ohm

Lautsprecher (Durchmesser)

Stereo (50 Millimeter)

Mikrofon abnehmbar

ja (lässt sich in Ohrmuschel aufrollen)

Übertragung

USB

Besonderheiten

Orange leuchtende LEDs (regelbar in sechs Modi)

Klangqualität: nur Stereosound

Fernbedienung am Kabel: Lautstärkeregler und Mikrofon-Stummschaltung.
Vergrößern Fernbedienung am Kabel: Lautstärkeregler und Mikrofon-Stummschaltung.
© Steel Series

In Spielen können die Over-Ears ihre Stärke ausspielen. Bässe betont das Siberia V2 Orange Heat mit viel Druck, ohne dass dabei die Höhen verloren gehen. Nur in Bereich der Mitten fehlt es etwas an Dynamik, was auch bei der Wiedergabe von Musik auffällt. Räumlicher Klang ist aufgrund der beiden Stereotreiber nicht vorhanden, der integrierte Soundchip verzichtet ebenfalls auf eine virtuelle Umsetzung des Surround-Sounds. Das Mikrofon verrichtet seinen Dienst in Sprach-Chats via Teamspeak und Skype sehr gute Dienste, die aktive Rauschunterdrückung klappt tatsächlich sehr gut und filtert störende Nebengeräusche effektiv aus.

Test-Fazit: Steel Series V2 Orange Heat

© Steel Series

Die Heat-Orange-Edition des Siberia V2 punktet vor allem im avisierten Gaming-Bereich und setzt die Erfolgsgeschichte des Klassikers fort. Der Ton ist sehr gut und wuchtig, leichte Abstriche müssen Sie nur im Mittenbereich machen. Auf Surround-Sound müssen Sie leider verzichten. Der Tragekomfort ist sehr hoch, die Verarbeitung ist Top und das Mikrofon hat eine sinnvolle Erweiterung erhalten. Allerdings verlangt der Hersteller einen happigen Preis von über 100 Euro – für ein Stereo-Headset ist das zu viel. Vor allem ändert sich im Hinblick auf die bisher erschienenen Modellen nicht viel, ein Umstieg will also zweimal überlegt sein. Nichtsdestotrotz hinterlässt das Headset einen sehr guten Eindruck.

Allgemeine Daten

Steel Series V2 Orange Heat

Testkategorie

Kopfhörer

Hersteller

Steel Series

Internetadresse

http://steelseries.com/de/

Preis (unverbindliche Preisempfehlung)

110 Euro

Garantie

24 Monate

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