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Die besten Android-Tablets

19.06.2015 | 11:25 Uhr | Thomas Rau

Sie müssen nicht zum iPad greifen, wenn Sie ein gutes Tablet wollen. Bei Android-Tablets finden Sie mehr Auswahl und günstigere Preise. Wir stellen die besten iPad-Alternativen vor.

Die Verkäufe von Tablets gehen zurück. Und das ist eine gute Nachricht - nicht für die Hersteller, aber für Sie als Kunden. Denn das nachlassende Interesse ist nach Meinung von Marktexperten vor allem darauf zurückzuführen, dass Tablet-Besitzer mit ihren Geräten zufrieden sind und anders als bei Smartphones spätestens alle zwei Jahre ein neues brauchen.

Für Tablet-Ein- und -Umsteiger heißt das: Auch nicht top-aktuelle Geräte, die inzwischen deutlich günstiger geworden sind, werden Sie zufrieden stellen. Und sie oft besser ausgestattet als neue Geräte: Bestes Beispiel ist das Galaxy Tab A , das Samsung als "Tablet für Deutschland" anpreist. Zugegeben, es ist leicht und hat ein sehr ordentliche Akkulaufzeit - und auch schon Android 5. Aber in allen anderen Kriterien, etwa der Displayauflösung, können ältere Tablets locker mithalten.

Neu, aber nicht unbedingt besser: Samsung Galaxy Tab
A
Vergrößern Neu, aber nicht unbedingt besser: Samsung Galaxy Tab A
© Samsung

Trotzdem bleibt die Auswahl in unterschiedlichen Größen, Ausstattungen und Preisklassen bei Android am besten: Von 7 bis 12 Zoll, von unter 100 bis 900 Euro, mit WLAN oder LTE - das alles bieten Tablets mit Googles Betriebssystem.

Einsteiger: Die besten Android-Tablets unter 250 Euro

Selbst in dieser Preisklasse bekommen Sie Tablets in allen Größen: Obwohl Mini-Tablets mit 7 oder 8 Zoll dominieren, gibt es auch unter 250 Euro große Tablets, zum Beispiel das Asus Transformer Pad TF103C oder das Samsung Galaxy Tab 4 10.1 in der WLAN-Variante.

Tablet mit Schnäppchen-Potential: Das Galaxy Tab 4 10.1
bekommen Sie inzwischen selbst in der LTE-Variante für unter 250
Euro
Vergrößern Tablet mit Schnäppchen-Potential: Das Galaxy Tab 4 10.1 bekommen Sie inzwischen selbst in der LTE-Variante für unter 250 Euro
© Samsung

Vor allem Tablets von Samsaung haben hohes Schnäppchen-Potential: Das Galaxy Tab 4 10.1 bekommen Sie selbst in der LTE-Variante bei einigen Anbietern schon für unter 250 Euro, das WLAN-Modell kostet derzeit rund 200 Euro.

Für grundlegende Aufgaben wie Web-Surfen, Mails und gelegentliche Spiele reicht ihre Rechenleistung aus. Die meisten Billig-Tablets lassen sich auch flüssig bedienen, nur komplexe Webseiten mit vielen Bildern oder Spiele mit vielen Effekten und detaillierten Texturen bringen sie zum Stottern. 

Beim Display sind hohe Auflösungen allerdings die Ausnahme - bei den meisten Tablets dieser Preisklasse stören deshalb stufige Buchstaben in Menüs, Apps oder vergrößerten Webseiten. Hochaufgelöste Filme und Fotos wirken wenig eindrucksvoll, auch weil bei den meisten günstigen Tablets die Bildqualität, also Helligkeit, Kontrast und Farbwiedergabe, höchstens Durchschnitt ist.


Auch bei der Ausstattung müssen Sie Kompromisse machen: Mehr als 16 GB Speicher sind fast nie drin, oft gibt es nur 8 GB. Allerdings lässt sich bei den meisten Tablets dieser Preisklasse der interne Speicher per Micro-SD-Karte aufrüsten.

In der Praxis stören bei den günstigen Tablets vor allem Kleinigkeiten - zum Beispiel Plastik-Gehäuse, die knarzen, wenn Sie sie zu fest anfassen oder ein langsamer WLAN-Chip, der nur über die 2,4-GHz-Frequenz funkt.

PC-WELT-Empfehlung: Samsung Galaxy Tab 4 10.1

Ob als LTE-Modell oder in der WLAN-Variante, das Samsung-Tablet sieht gut aus, ist leicht und flach - und erledigt ansonsten alle Basusaufgaben zufriedenstellend. Außerdem gibt es inzwischen ein Update auf Android 5.


Das Asus Transformer Pad TF103C eignet sich durch seine
Docking-Tastatur auch als Arbeits-Tablet
Vergrößern Das Asus Transformer Pad TF103C eignet sich durch seine Docking-Tastatur auch als Arbeits-Tablet
© Asus

Alternativen

Der Preis Android-Tablet von Asus sinkt gerade unter 250 Euro - und zwar im Paket mit dem Tastatur-Dock, der das 10-Zoll-Tablet zum Netbook-Ersatz macht.


Mittelklasse: Die besten Android-Tablets unter 400 Euro

Die Android-Mittelklasse bietet schnelle Tablets in schönen Gehäusen und viel Ausstattung: Oft bekommen Sie 32 GB Speicher, zahlreiche Anschlüsse wie Kartenleser, Micro-USB und Micro-HDMI und 3G oder LTE. Mehr Tablet braucht kein Mensch - selbst Spezialwünsche wie Full-HD- oder eine noch höhere Auflösung, Stifteingabe oder Metallgehäuse werden von den Mittelklasse-Tablets befriedigt.

Kleines Tablet, große Auflösung: Das Samsung Galaxy Tab
Pro 8.4 zeigt 2560 x 1600 Bildpunkte
Vergrößern Kleines Tablet, große Auflösung: Das Samsung Galaxy Tab Pro 8.4 zeigt 2560 x 1600 Bildpunkte
© Samsung

PC-WELT-Empfehlung: Samsung Galaxy Tab S 8.4

Der Hersteller-Preis des kleinen Galaxy-Tablets liegt bei 499 Euro. Doch inzwischen bekommen Sie es bei vielen Online-Anbietern schon für deutlich unter 400 Euro. Zum Spitzenreiter in dieser Preisklasse macht es der hervorragende AMOLED-Bildschirm, LTE sowie das leichte und dünne Gehäuse.


Tablet mit Extras: Das Dell Venue 8 ist nicht nur
ausnehmend dünn, sondern hat auch eine 3D-Kamera
Vergrößern Tablet mit Extras: Das Dell Venue 8 ist nicht nur ausnehmend dünn, sondern hat auch eine 3D-Kamera
© Dell

Alternativen

Das Dell-Tablet ist nicht schlechter als das Galaxy S 8.4 - sein Gehäuse ist mit einer Bauhöhe von 6 Millimetern sogar noch schmaler. Der AMOLED-Bildschirm leuchtet etwas heller, seine Akkulaufzeit bei der Video-Wiedergabe fällt etwas länger aus. Allerdings fehlt ihm LTE. Dafür bringt es eine Spezial-Kamera für 3D-Aufnahmen mit.

Dell Venue 8: Der beste Preis

Video: Nvidia Shield Tablet für Gamer

Dem Dell-Tablet fehlt es an Spiele-Power, beim Nvidia Shield Tablet müssen Sie diesbezüglich keine Sorgen haben. Für Tablet-Spieler ist das Nvidia-Tablet derzeit alternativlos. Außerdem überzeugt es auch bei Bedienung, Displayqualität und Ausstattung. 

Nvidia Shield Tablet: Der beste Preis

Samsung Galaxy Note Pro 12.2 im Test-Video

Oberklasse: Die besten Android-Tablets über 400 Euro

Die Premium-Liga der Android-Tablets lässt kaum Wünsche offen: Die Display-Auflösung liegt meist über Full-HD - durch die hohe Punktedichte sieht Schrift aus wie gedruckt und selbst feinste Farbverläufe stellen die Tablets sauber dar. Haben Sie erst einmal auf einen Bildschirm mit 2560 x 1600 statt 1280 x 800 Pixel geschaut, werden Ihre Augen nicht mehr zurück wollen. Ausstattungsextras wie LTE oder Design-Feinheiten wie besonders dünne und leichte Gehäuse dürfen Sie in der Oberklasse ebenfalls erwarten. Und natürlich die aktuell schnellsten Prozessoren.

Ein Tablet so groß wie ein Notebook: Das Samsung Galaxy
Note Pro 12.2 hat eine Display-Diagonale von 31,2 cm, wiegt aber
trotzdem nur 754 Gramm
Vergrößern Ein Tablet so groß wie ein Notebook: Das Samsung Galaxy Note Pro 12.2 hat eine Display-Diagonale von 31,2 cm, wiegt aber trotzdem nur 754 Gramm
© Samsung

PC-WELT-Empfehlung: Samsung Galaxy Note Pro 12.2

Das Galaxy Note Pro 12.2 lässt kaum Wünsche offen: Es hat ein riesiges Display mit extrem hoher Auflösung, auf dem Sie vier Apps nebeneinander öffnen können. Außerdem ist es leistungsstark und hält dennoch lange im Akkubetrieb durch. Stift-Eingabe, Fernbedienung und LTE sind weitere Ausstattungsschmankerl. Ein großer Spaß also. Aber auch wenn Sie ein Tablet zum Arbeiten suchen, ist das Pro Note unschlagbar.


Alternative

Die Luxus-Klasse bei Android-Tablets ist fest in der Hand von Samsung. Das Galaxy Tab S 10.5 wandelt mit seinem leichten und schmalen Gehäuse auf den Spuren des iPad Air. Und einen Fingerabdruckleser wie das Air 2 haben es auch. Aber der herausragende AMOLED-Bildschirm übertrifft das Retina-Vorbild sogar.

Samsung Galaxy Tab S 10.5: Der beste Preis

 

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