Galaxy, Nexus, Yoga & Co.

Die besten Android-Tablets

Montag den 16.02.2015 um 10:50 Uhr

von Thomas Rau

Samsung Galaxy Tab 4 10.1 16GB Wi-Fi schwarz
Samsung Galaxy Tab 4 10.1 16GB Wi-Fi schwarz
30 Angebote ab 195,00€ Preisentwicklung zum Produkt

Sie müssen nicht zum iPad greifen, wenn Sie ein gutes Tablet wollen. Bei Android-Tablets finden Sie mehr Auswahl und günstigere Preise. Wir stellen die besten iPad-Alternativen vor.

Das Tablet-Klischee geht so: Das iPad ist für Anspruchsvolle, Windows-Tablets sind für Arbeiter - und Android ist für alle. Denn die Auswahl an Geräten in unterschiedlichen Größen, Ausstattungen und Preisklassen ist bei Android am besten: Von 7 bis 12 Zoll, von unter 100 bis 900 Euro, mit WLAN oder LTE. Wir stellen Ihnen die besten Android-Tablets vor.

Einsteiger: Die besten Android-Tablets unter 250 Euro

Selbst in dieser Preisklasse bekommen Sie Tablets in allen Größen: Obwohl Mini-Tablets mit 7 oder 8 Zoll dominieren, gibt es auch günstige und große Tablets, zum Beispiel das Asus Transformer Pad TF103C oder das Samsung Galaxy Tab 4 10.1 in der WLAN-Variante.

Hohe Auflösungen sind allerdings die Ausnahme - bei den meisten Tablets dieser Preisklasse stören deshalb stufige Buchstaben in Menüs, Apps oder vergrößerten Webseiten. Hochaufgelöste Filme und Fotos wirken wenig eindrucksvoll, auch weil bei den meisten günstigen Tablets die Bildqualität, also Helligkeit, Kontrast und Farbwiedergabe, höchstens Durchschnitt ist.

Stellungswechsel: Wer will, kann das Yoga Tablet 2 auch an
die Wand hängen
Stellungswechsel: Wer will, kann das Yoga Tablet 2 auch an die Wand hängen
© Lenobo

Für grundlegende Aufgaben wie Web-Surfen, Mails und gelegentliche Spiele reicht ihre Rechenleistung aus. Die meisten Billig-Tablets lassen sich auch flüssig bedienen, nur komplexe Webseiten mit vielen Bildern oder Spiele mit vielen Effekten und detaillierten Texturen bringen sie zum Stottern. 

Auch bei der Ausstattung müssen Sie Kompromisse machen: Mehr als 16 GB Speicher sind fast nie drin, oft gibt es nur 8 GB. Allerdings lässt sich bei den meisten Tablets dieser Preisklasse der interne Speicher per Micro-SD-Karte aufrüsten. Selbst Tablets mit LTE gibt es für unter 200 Euro - zum Beispiel das Vodafone Smart Tab 4G .

In der Praxis stören bei den günstigen Tablets vor allem Kleinigkeiten - zum Beispiel Plastik-Gehäuse, die knarzen, wenn Sie sie zu fest anfassen oder ein langsamer WLAN-Chip, der nur über die 2,4-GHz-Frequenz funkt.

Große Ausdauer: Das Lenovo Yoga Tablet 8 hält knapp 10
Stunden im Akkubetrieb durch
Große Ausdauer: Das Lenovo Yoga Tablet 8 hält knapp 10 Stunden im Akkubetrieb durch
© Lenovo

PC-WELT-Empfehlung: Lenovo Yoga Tablet 8

Das Lenovo Yoga Tablet 8 vermeidet zwei Schwächen, die viele günstge Tablets plagen: Es kann eine lange Akkulaufzeit vorweisen - dank des großen Akkus, der im seitlichen Gehäusewulst steckt. Und sein Display ist hell und kontraststark.


Günstiges LTE-Tablet von Vodafone: Smart Tab 4G
Günstiges LTE-Tablet von Vodafone: Smart Tab 4G
© Vodafone

Alternativen

Etwas schicker sieht das Samsung Galaxy Tab 3 8.0 aus, das neben einem guten Bildschirm auch mit kleinen Extras wie einem Infrarot-Sensor glänzt, mit dem Sie das Tablet als TV-Fernbedienung nutzen können.

Das Vodafone Smart Tab 4G ist ein sehr günstiges 8-Zoll-Tablet mit LTE. Es bringt zwar nur 8 GB internen Speicher mit, aber dafür ein angenehm helles Display.


Mittelklasse: Die besten Android-Tablets unter 400 Euro

Die Android-Mittelklasse bietet schnelle Tablets in schönen Gehäusen und viel Ausstattung: Oft bekommen Sie 32 GB Speicher, zahlreiche Anschlüsse wie Kartenleser, Micro-USB und Micro-HDMI und 3G oder LTE. Mehr Tablet braucht kein Mensch - selbst Spezialwünsche wie Full-HD- oder eine noch höhere Auflösung, Stifteingabe oder Metallgehäuse werden von den Mittelklasse-Tablets befriedigt.

Lange Akkulaufzeit und Full-HD-Display: Das Lenovo Yoga
Tablet 2 ist der beste Androide unter 400 Euro
Lange Akkulaufzeit und Full-HD-Display: Das Lenovo Yoga Tablet 2 ist der beste Androide unter 400 Euro
© Lenovo

PC-WELT-Empfehlung: Lenovo Yoga Tablet 2 10

Ein Top-Display und eine lange Akkulaufzeit machen das Lenovo-Tablet zum besten Androiden unter 400 Euro. Sein Gehäuse mit der seitlichen Verdickung, in der sich ein ausklappbarer Standfuss und ein großer Akku befindet, macht es zwar eher praktisch als schlank und schön - aber diese Äußerlichkeiten sind bei großen Tablets nicht so wichtig. 


Kleines Tablet, große Auflösung: Das Samsung Galaxy Tab
Pro 8.4 zeigt 2560 x 1600 Bildpunkte
Kleines Tablet, große Auflösung: Das Samsung Galaxy Tab Pro 8.4 zeigt 2560 x 1600 Bildpunkte
© Samsung

Alternativen

Das Samsung Galaxy Tab Pro 8.4 punktet mit seinem sehr guten Display - es besitzt eine Riesen-Auflösung von 2560 x 1600 Pixel und leuchtstark. Allerdings fällt die Akkulaufzeit des Mini-Tablets nur mäßig aus.

Video: Nvidia Shield Tablet für Gamer
Video: Nvidia Shield Tablet für Gamer

Dem Lenovo Yoga Tablet 2 fehlt es an Spiele-Power, beim Nvidia Shield Tablet müssen Sie diesbezüglich keine Sorgen haben. Für Tablet-Spieler ist das Nvidia-Tablet derzeit alternativlos. Außerdem überzeugt es auch bei Bedienung, Displayqualität und Ausstattung. 


Samsung Galaxy Note Pro 12.2 im Test-Video
Samsung Galaxy Note Pro 12.2 im Test-Video

Oberklasse: Die besten Android-Tablets über 400 Euro

Die Premium-Liga der Android-Tablets lässt kaum Wünsche offen: Die Display-Auflösung liegt meist über Full-HD - durch die hohe Punktedichte sieht Schrift aus wie gedruckt und selbst feinste Farbverläufe stellen die Tablets sauber dar. Haben Sie erst einmal auf einen Bildschirm mit 2560 x 1600 statt 1280 x 800 Pixel geschaut, werden Ihre Augen nicht mehr zurück wollen. Ausstattungsextras wie LTE oder Design-Feinheiten wie besonders dünne und leichte Gehäuse dürfen Sie in der Oberklasse ebenfalls erwarten. Und natürlich die aktuell schnellsten Prozessoren.

Ein Tablet so groß wie ein Notebook: Das Samsung Galaxy
Note Pro 12.2 hat eine Display-Diagonale von 31,2 cm, wiegt aber
trotzdem nur 754 Gramm
Ein Tablet so groß wie ein Notebook: Das Samsung Galaxy Note Pro 12.2 hat eine Display-Diagonale von 31,2 cm, wiegt aber trotzdem nur 754 Gramm
© Samsung

PC-WELT-Empfehlung: Samsung Galaxy Note Pro 12.2

Das Galaxy Note Pro 12.2 lässt kaum Wünsche offen: Es hat ein riesiges Display mit extrem hoher Auflösung, auf dem Sie vier Apps nebeneinander öffnen können. Außerdem ist es leistungsstark und hält dennoch lange im Akkubetrieb durch. Stift-Eingabe, Fernbedienung und LTE sind weitere Ausstattungsschmankerl. Ein großer Spaß also. Aber auch wenn Sie ein Tablet zum Arbeiten suchen, ist das Pro Note unschlagbar.


Alternativen

Die Luxus-Klasse bei Android-Tablets ist fest in der Hand von Samsung. Das Galaxy Tab S 10.5 und das kleinere Galaxy Tab S 8.4 wandeln mit ihren leichten und schmalen Gehäusen auf den Spuren des iPad Air. Und einen Fingerabdruckleser wie das Air 2 haben sie auch. Aber die herausragenden AMOLED-Bildschirme übertreffen das Retina-Vorbild sogar. Die farbstarken Bildschirme arbeiten besonders bei dunkleren Bildinhalten sehr sparsam und ermöglichen den S-Tablets sehr lange Akkulaufzeiten.


Montag den 16.02.2015 um 10:50 Uhr

von Thomas Rau

Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (7)
  • mike_kilo 04:14 | 22.06.2013

    ...ich lese bei Ihrer Vorstellung immer Preise von 300/400 EUR !

    Warum mal keine fuer rund 100 EUR ???
    weil der Artikel mit Die [U]besten[/U] Android-Tablets überschrieben ist. Im 100€-Segment wird man garantiert keine Top-Tablets finden.
    Dennoch existiert auch ein Kurz-Test zu Billig-Tabs aus Fernost, mal abgesehen von den Importkosten > [URL]http://www.pcwelt.de/ratgeber/Power-Tablets-aus-China-7963259.html
    In solcher Preis-Liga darf man nur unterste Schubladen-Quali erwarten. Wer sowas kauft, wird sich schwarzärgern und ist selbst schuld.

    Antwort schreiben
  • toffee 15:10 | 21.06.2013

    ich habe mir vor kurzem das Asus MemoPad ME172V für 109 Euro gekauft.

    Heutzutage gibt es also schon relativ preiswerte Tablets. Man muss nur wissen, dass diese dann (wie bei anderen niedrigpreisigen Elektronikartikeln auch) mitunter Leistungseinbußen oder andere Defizite haben, die den niedrigen Preis rechtfertigen.

    ich habe für meinen Teil nur nach einem Pad gesucht, dass mit in die Uni kommt, auf dem alle PDF's lesbar und zu bearbeiten sind, um unnötige Kosten für das ausdrucken von Skripten und Texten zu sparen (bald hat es sich ammortisiert ^^).
    dass das Tablet dann nicht den tollsten Prozessor hat, um Spiele oder Filme zu spielen/schauen, damit kann ich leben.

    Lesen, Surfen, Bearbeiten von PDF's klappt super und ich bin zufrieden-es deckt schließlich meine Ansprüche (und die Akkuleistung ist nicht zu verachten )
    Wer höhere Ansprüche hat, muss eventuell etwas tiefer in die Tasche greifen.

    Antwort schreiben
  • Gany 16:53 | 21.04.2013

    Zitat: Tabletmaster
    Das erfordert, dass du stets up2date bist. Soll heißen: Du musst das Tablet kurz vor der Erscheinung verkaufen, damit du den möglichst größten Profit daraus schlägst. Dann kaufst du dir das neuste Modell und immer so weiter. So liegt der Einsatz pro Jahr bei 100 Euro ;-)


    Ich finde auch bei solchen Beiträgen sollte die Umwelt (Ressourcenschonung) nicht aussenvor bleiben.
    Da ist dieser Tipp ja wirklich Goldwert!

    Zitat: Tabletmaster
    Ich hoffe, ich konnte helfen.


    Der Umwelt mit Sicherheit!

    Gruss

    Antwort schreiben
  • Tabletmaster 13:39 | 21.04.2013

    Hi!
    Im Folgenden mal eine ausführliche Vorgehensweise, wie ich das handhabe.
    Also für mich spielen mehrere Faktoren beim Kauf eine Rolle. Einerseits die Qualität des Tablets und andererseits der Funktionsumfang. Vorab würde ich Dir das Google Nexus 7 empfehlen, wobei dazu gesagt werden muss, dass bald ein Nachfolgermodell auf den Markt kommt.
    Aber für 100 Euro wirst du nur sehr schwerfällig was finden - zumindest nichts, was Qualität aufweist.
    Wenn du gut mit dem Gerät umgehst, kannst Du zudem von einem sehr guten Wiederverkaufswert profitieren. Wenn du dir den Nachfolger des Google Nexus 7 kaufst und es gut pflegst, dann würde ich mich dazu entscheiden.
    Generell sind Apple-Produkte in dem Segment besser aufgehoben, weil sie sich auch später noch sehr gut verkaufen.
    Es gibt im Netz zahlreiche Anlaufstellen, wo man den Wert seines Tablets schätzen kann. Mein erster Vorschlag wäre da sellbox.
    Schauen wir uns zum Beispiel das iPad mini an. Bei dem genannten Anbieter bekommt man für ein scheinbar neues Gerät mit wenigen Gebrauchsspuren 214 Euro, wobei die jeweilige Konfiguration den Preis entscheidend prägt. Aber vergleicht selbst:

    Ich hatte als Konfiguration exemplarisch "wie neu" und "Ladekabel" gewählt - der maximale Wert. Bei Apple kostet das Modell 329 Euro, sodass du quasi auf deine hundert Euro Einsatz kommst, aber:
    Das erfordert, dass du stets up2date bist. Soll heißen: Du musst das Tablet kurz vor der Erscheinung verkaufen, damit du den möglichst größten Profit daraus schlägst. Dann kaufst du dir das neuste Modell und immer so weiter. So liegt der Einsatz pro Jahr bei 100 Euro ;-)
    Ich hoffe, ich konnte helfen.

    Antwort schreiben
  • true007 04:47 | 19.03.2013

    Ipad Liebhaber

    Also ich finde es geht nichts über das neuste Ipad. Von der Verarbeitung bis Software, gibt es für mich nichts besseres auf dem Markt.
    Beste Grüße
    Paul

    Antwort schreiben
1143728