Sie müssen nicht zum iPad greifen, wenn Sie ein Tablet wollen. Bei Android-Tablets finden Sie mehr Auswahl und günstigere Preise. Wir stellen die besten iPad-Alternativen vor.
Googles Betriebssystem Android ist die einzige Alternative zum Apple
iPad: HP hat das
Touchpad und WebOS aufgegeben, RIMs Blackberry OS ist eine wenig erfolgreiche Insellösung, die größere Insellösung von
Amazon in Form des Kindle Fire in Deutschland noch nicht verfügbar. Windows 7 ist als Tablet-Betriebssystem kaum bedienbar und höchstens für Unternehmen interessant. Und Windows-8-Tablets mit der neuen Metro-Oberfläche werden frühestens im September zu kaufen sein.
Vorteile von Android
Für Android spricht bei den Tablets zunächst die
größere Auswahl an Geräten. Für das iPad 2 müssen Sie mindestens 399 Euro ausgeben, die Preise
für das neue iPad 3 beginnen bei 479 Euro. Die Modelle unterscheiden sich nur in der Größe des internen Speichers und der WLAN- beziehungsweise 3G-Funktion. Ein Android-Tablet kriegen Sie dagegen schon für unter 100 Euro. Außerdem haben Sie eine größere Auswahl bei Ausstattung und Bildschirmgröße. Viele Hersteller versuchen, ihre Geräte mit einer eigenen Bedieneroberflächen und speziellen Apps vom Android-Standard zu unterscheiden: Acer zum Beispiel installiert auf dem
Iconia A200 den Acer Ring, Samsung stattet das
Galaxy Tab 10.1N mit TouchWiz aus. Das
Tablet S von Sony oder das
Motorola Xoom 2 haben einen Infrarot-Sender, über den sie das Tablet als Fernbedienung für TV und Receiver nutzen können.
Wer ist besser: Tablet oder Netbook? Das iPad ist sehr zugeknöpft: Sie bekommen Dateien nur über den Umweg der Software
iTunes vom PC auf das Tablet. Um direkt Fotos auf das iPad aufzuspielen, brauchen Sie einen Adapter, für die Ausgabe von Filmen per HDMI auf einen Fernseher ebenfalls.
Die meisten Android-Tablets lassen sich dagegen
einfach per USB-Kabel an Notebook oder PC anschließen: Sie können Dateien dann wie bei einer externen Festplatte über den Windows-Explorer kopieren oder löschen. Außerdem bieten fast alle Android-Tablets einen Kartenleser für SD- oder Micro-SD-Karten. Bei vielen ist zusätzlich ein HDMI-Ausgang an Bord, meist mit einer Micro-Buchse. Mit einem passenden Kabel wird das Android-Tablet so zum Zuspieler für den Full-HD-TV. Das Acer Iconia A200 und das Asus Transformer (Prime) haben sogar einen vollwertigen USB-Anschluss - beim Asus-Tablet sitzt er in der Docking-Tastatur: Daran können Sie zum Beispiel eine externe Festplatte anschließen. Die beiden Geräte verstehen sich auch mit NTFS-formatierten Platten, die die meisten Android-Tablets nicht erkennen.
Bei Videodateien besteht das iPad auf bestimmte Dateiformate, etwa MP4 oder MOV. Andere Videodateien bekommen Sie nur mit Tricks und alternativen Video-Apps zum Laufen. Android-Tablets haben dagegen mit unterschiedlichen Dateiformaten weniger Probleme: Neben MP4 spielen sie meist auch Videos im AVI- oder MKV-Container problemlos ab. Das Asus Transformer Prime mit dem Quadcore-Prozessor Nvidia Tegra 3 spielt sogar problemlos Full-HD-Filme im H.264 High Profile ab.
Wo Apple besser ist
Das Apple iPad 2 ist unschlagbar in seiner flüssigen Bedienung und seiner schnellen Reaktion auf Fingereingaben. Android-Top-Tablets wie das Samsung Galaxy Tab 10.1 oder das Sony Tablet S lassen sich fast so geschmeidig bedienen wie das iPad – aber eben nur fast. Bei vielen Android-Tablets ruckelt es dagegen wahrnehmbar, wenn Sie durch Fotoalben wischen oder Webseiten per Fingergeste vergrößern wollen.
Das gilt sogar für Tablets mit der neuen Android-Version 4.0 (Ice Cream Sandwich): Sie bringt für Tablets ohnehin nicht viel Neues - schneller werden die Tablets dadurch auf jeden Fall nicht.
Beim iPad 2 kommt die Kern-Hardware - etwa der Prozessor - und das Betriebssystem aus einer Hand und ist daher enger verzahnt als bei Android-Tablets: Das zeigt sich beispielsweise in der sehr langen Akkulaufzeit des iPad. Auch bei der Bildschirm-Qualität ist das iPad die Nummer 1: Kein Tablet bietet derzeit einen höhere Auflösung als die 2048 x 1536 Bildpunkte des iPad 3. Auch bei der Farbwiedergabe ist das neue Apple-Tablet konkurrenzlos gut. Immerhin gibt es mit dem Motorola Xoom 2 und dem Samsung Galaxy Tab 10.1N zwei Android-Tablets, die bei der Helligkeit locker mit dem iPad mithalten können: Ihre Displays lassen sich auch unter freiem Himmel problemlos ablesen. Beim Asus Transformer Prime können Sie mit der Einstellung Super-IPS+ die Leuchtstärke sogar auf über 450 cd/qm hochjubeln.
Android-Tablets holen auch bei Design und Verarbeitung auf: Es gibt einige, die dünner und leichter sind als das iPad - zum Beispiel das Samsung Galaxy Tab 10.1N, das Asus Transformer Prime oder das
Toshiba AT200 .
Das meiste Futter fürs Tablet gibt’s bei Apple
Einen riesigen Vorsprung hat Apple vor allem bei den Inhalten für das Tablet: Im App Store sind nicht nur insgesamt mehr Programme verfügbar als im Google Play Store (früher Android Market). Auch bei den speziellen Tablet-Apps führt Apple: Es gibt bereits weit über 200.000 Apps, die fürs iPad angepasst sind.
Hinzu kommt, dass Apples App Store deutlich übersichtlicher und der App-Kauf viel benutzerfreundlicher gestaltet ist als bei Android. Außerdem fehlt zumindest in Deutschland für Android ein vergleichbares Angebot an Musik, Filmen oder Büchern wie es Apple mit dem iTunes- und dem iBook-Store bietet. Zwar haben einzelne Hersteller für ihre Geräte eigene Musik- oder Filmangebote, etwa Sony oder HTC.
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13.10.11
...ich lese bei Ihrer Vorstellung immer Preise von 300/400 EUR !
Warum mal keine fuer rund 100 EUR ???
Ich habe z.B. ein 8 Zoll fuer 100 EUR! SUPER als Android-Tab zum Mitnehmen (statt meines Notebooks)!
Die Firma (ich bekomme dafuer keine Provision !!!) faengt mit YAR an und hoert mit VIK auf (TAB3120)!!!!
Bin allerding auch NUR ein interessierter Rentner, der mit seinen vorhandenen Euros haushalten muss!
LG !!!
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09.05.12
Das Teil soll ganz gut sein.
Tablets sind einfach allgemein nur ein teures Spielzeug.
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