Spyware Cop ist ein knapp ausgestattetes Programm mit deutlichen Schwächen bei der Reinigung. Die 20 Dollar für das Tool kann man sich sparen.
Bedienung: Das Programm ist übersichtlich und lässt sich einfach bedienen. Allerdings weist es in einzelnen Bereichen Schwächen auf. Wählt man etwa nach einem Suchlauf die Backup- Funktion, speichert das Tool die Spyware und löscht sie anschließend ohne Rückfrage.
Die Protokolldatei ist sehr unübersichtlich. Außerdem lässt sie sich nicht über die Bedienerführung öffnen, sondern muss im Programmverzeichnis gesucht werden. Die Hilfe lässt sich nicht immer aufrufen. Wenn es gelingt, startet keine lokale Hilfedatei, sondern die Website des Anbieters im Internet. Dort werden zwar alle Funktionen knapp erklärt, aber Infos zu Spyware fehlen.
Funktionen: Der Funktionsumfang ist knapp bemessen. Trotzdem bietet das Utility alle notwendigen Werkzeuge. Man kann das gesamte System oder nur einzelne Verzeichnisse durchsuchen. Eine Backup-Funktion ist vorhanden. Updates lassen sich manuell oder automatisch herunterladen.
Suche/Reinigung: Das Programm war mit der Suche nach Spyware schon nach 2 Minuten fertig. Das ist zwar schnell, aber dafür fand das Tool die Mehrzahl der versteckten Spyware-Programme nicht. Und zu den wenigen gefundenen Dateien und Registry-Einträgen lieferte es nur den Namen – eine Beschreibung der Spyware fehlte.
Schlecht: Etliche der erkannten Spyware-Programme konnte das Tool nicht entfernen. Eine entsprechende Meldung gab es dazu nicht aus. Bei einem zweiten Scan fand es die nicht gelöschten Elemente erneut, konnte sie aber wiederum nicht beseitigen. Vor dem dritten Versuch halfen wir dem Tool, indem wir alle laufenden Anwendungen beendeten. So löschte es etwas mehr Spyware – aber immer noch nicht alles.
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