Das Tool bietet einen großen Funktionsumfang und zeigte eine gute Reinigungsleistung. Die Darstellung der gefundenen Spyware ist übersichtlich.
Bedienung: Spybot Search & Destroy bietet einen Einsteiger- und einen Expertenmodus. Im einfachen Modus fällt die Bedienung leicht, an manchen Stellen ist aber ein kurzes Einlernen nötig. In den erweiterten Modus müssen sich selbst Profis einarbeiten. Nach einer Orientierungsphase ist die Konfiguration aber auch in diesem Modus einfach.
Neu in der Version 1.3 ist unter anderem die Möglichkeit, bei laufendem Programm zwischen den beiden Modi zu wechseln. An wenigen Stellen der Bedienerführung tauchen englischsprachige Texte auf. Die Hilfe ist ausführlich.
Funktionen: Die Software bietet einen großen Funktionsumfang. Gut gefällt etwa der Assistent, der beim ersten Programmstart unter anderem vorschlägt, die gesamte Registry zu sichern und nach Programm-Updates zu suchen. Ebenfalls gut: Die Software stellt Dateien aus dem Backup auch einzeln wieder her. Das kann sonst nur Pest Patrol. Außerdem listet sie installierte Active-X-Anwendungen auf und zeigt alle Autostart-Einträge an.
Schlecht: Eine Suche nur in ausgewählten Verzeichnissen oder Festplatten fehlt. Dafür lässt sich Spybot S&D automatisch starten, wenn ein bestimmtes Programm beendet wird. So kann man das System etwa immer dann prüfen lassen, wenn man den Internet-Browser schließt.
Suchen/Reinigen: Für die Suche nach Spyware ließ sich das Programm mit 9 Minuten viel Zeit. Anschließend präsentierte das Tool die gefundene Spyware übersichtlich in einer Baumstruktur. Die Beschreibungen waren meist informativ, aber allesamt englischsprachig. Schlecht: Nicht zu allen Fundstellen lieferte das Tool Informationen. Insgesamt war die Reinigungsleistung fast genauso gut wie bei Ad-Aware.
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