Das Tool bietet eine sehr einfache Bedienerführung und lieferte die übersichtlichste Ergebnisliste. Die Reinigungsleistung war gut, aber nicht top.
Bedienung: Spy Cleaner lässt sich einfach bedienen. Die Funktionen sind gut strukturiert. Man findet fast alle Elemente auf Anhieb. Lediglich die Logdateien verstecken sich unter „Back-up/Restore“ und sind etwas unübersichtlich.
Sehr gut ist die Darstellung der gefundenen Spyware. Mittels einer simplen Baumdarstellung – vergleichbar mit der des Windows- Explorers – erlangt man schnell den Überblick darüber, was sich wirklich auf dem Rechner tummelt. Die gefundene Spyware ordnet das Programm dabei in Kategorien wie „Keylogger“, „Adware“ und „Spyware“ ein.
Funktionen: Das Programm bietet alle wesentlichen Funktionen. Vor der Reinigung lassen sich die gefundenen Dateien und Registry-Einträge automatisch sichern. Erwünschte Fundstellen schließt das Tool von künftigen Suchen aus. Wenn eine Spyware gerade aktiv ist und sich deshalb nicht löschen lässt, sollen die Dateien nach dem nächsten PC-Start beseitigt werden. Automatische Scans lassen sich allerdings nicht anlegen.
Suche/Reinigung: Spy Cleaner brauchte 8 Minuten für die Suche nach Spyware. Das ist langsam. Dafür fand es fast alle versteckten Spyware-Programme. Die Beschreibungen zu den Fundstellen waren kurz, aber meist ausreichend.
Schlecht: Nach der Reinigung waren nicht alle gefundenen Dateien wirklich gelöscht. Auch ein PC-Neustart half da nicht weiter. Erst nachdem wir alle laufenden Programme manuell beendet hatten, löschte das Tool sämtliche Dateien.
Info: Die Gratisversion von Spy Cleaner löscht nur Einträge, die das Programm als Spyware kategorisiert. Das ist aber nur ein kleiner Teil. Das meiste ordnet die Software unter Adware ein. Daher ist diese Version nicht empfehlenswert.
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