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Tux Droid

23.12.2009 | 12:41 Uhr |

Der Tux Droid liest Mail- und Twitter-Nachrichten vor. Aber manchmal sollte der sprechende Pinguin lieber den Schnabel halten.

Der Tux Droid ist ein 21 cm großer, sprechender Pinguin. Er funktioniert unter Windows XP, Vista, Windows 7 und Linux. Ein Fisch, der per USB mit dem PC verbunden wird, dient als Sender. Außerdem im Lieferumfang sind eine Fernbedienung, eine Ersatz-Bauchschale und ein Stromkabel mit Adaptern. Auf seiner Rückseite hat der Tux Droid den Power-Schalter, Audio-Aus- und -Eingang für Mikro und Kopfhörer sowie den Lautstärkeregler.

Erste Schritte mit dem Tux Droid
Sobald der Tux Droid ans Stromnetz angeschlossen ist, begrüßt er uns mit einem freudigen "Hello". Dabei schlägt er unter lautem Motorengeräusch mit den Flügeln. Flügel, Schnabel und Augenlider sind beweglich. Auf Wunsch kann der Tux Droid verschiedene Aufgaben automatisch ausführen: zum Beispiel über neue Twitter-Messages informieren, die Uhrzeit ansagen, E-Mails checken, Wetterfrosch spielen oder über Facebook-Events auf dem Laufenden halten.

Leider ist die Sprachqualität des sprechenden Pinguins schlecht: nur mit Fantasie kann man dem Tux Droid folgen. Englische Begriffe versucht er deutsch auszusprechen. Und wenn er Webradio spielt, klingt das wie Beleidigung für die Ohren. Auch die Versuche, uns zwischendurch mit Gähnen und Furzen ein Lachen abzuringen, sind Geschmackssache.

Die Bewegungen und Alarm-Sounds des Tux Droid können wir über das Attitunes-Studio anpassen. Im Online-Shop bekommt man noch mehr kostenlose Gadgets. Mit ihnen liest der Tux Droid z.B. RSS-Feeds vor und dreht sich zur hellsten Lichtquelle seiner Umgebung. Auch die Tux-Stimme kann man ändern. Allerdings stehen nur eine weibliche und eine männliche zur Verfügung, die aber in unterschiedlichen Höhenlagen. Wie ein niedlicher Pinguin hört sich aber keine davon an.

Fazit
Der Tux-Droid sieht zwar niedlich aus und kann auch eine Menge. Aber seine miese Klangqualität und laute Motorengeräusche verderben einem schnell den Spaß. Zudem ist der schräge Vogel ziemlich teuer: 150 Euro kostet der Tux-Droid.

Quelle: PC-Welt

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