12.11.2008, 08:30

Inga Rapp

Spracheingabe

Dragon Naturally Speaking 10 Preferred

PC-WELT hat die neue Version 10 der Spracheingabe-Software Dragon Naturally Speaking getestet. Zu bemängeln waren lediglich Kleinigkeiten.
Wie schön wäre es, dem Rechner einfach sagen zu können „Tu das“. Die neueste Version von Dragon Naturally Speaking ist ein Schritt mehr auf diesem Weg.

Das Programm wirkt auf den ersten Blick eher unscheinbar: Nur eine kleine Leiste erscheint auf dem Bildschirm. Das mitgelieferte Standard-Headset reicht für den Einstieg vollkommen aus. Bei längerem Gebrauch lohnt sich allerdings die Anschaffung eines bequemeren Kopfbügelmikrofons. Hersteller Nuance wirbt mit einer um 20% verbesserten Erkennungsgenauigkeit gegenüber der Vorgängerversion und einer um 50% verbesserten Reaktionszeit. Eine Viertelstunde Kurztraining soll nun ausreichen, damit sich Programm und Nutzer einander annähern.
Viele Wörter erkennt Dragon tatsächlich relativ schnell. Trotzdem empfiehlt es sich, die Schreibstil-Erkennung durchlaufen zu lassen und die herausgefilterten Wörter danach separat zu trainieren. Im Rahmen des Installationsprozesses durchsucht Dragon hierbei laut Handbuch nur „Eigene Dateien“. Nach erfolgter Installation ist es dann auch möglich, bestimmte Verzeichnisse einlesen zu lassen, beispielsweise mit der Fachliteratur für eine Examensarbeit. Alternativ können Nutzer natürlich nach wie vor jedes Wort einzeln mit der Buchstabierfunktion korrigieren. Die Reaktionszeit war im Test mit einem 2,2-GHz-Prozessor und 3GB RAM in Ordnung. Geübte Tastaturtipper sind allerdings mit Sicherheit schneller.
Handhabung: Praktisch ist die Möglichkeit, Dragon als Mausersatz zu nutzen und die Windows-Oberfläche damit zu bedienen. Leider nimmt Dragon von Haus aus nicht für jede Anwendung Befehle entgegen. Die Microsoft-eigene Textverarbeitung Word lässt sich widerspruchslos auch zu Formatierungen anleiten, in der Openoffice-Textverarbeitung Writer funktionierte dies nicht. Thunderbird und Firefox lassen sich weitgehend mit Dragon steuern. Nur punktuell sind Korrekturen nötig, etwa bei der Eingabe von Webadressen, die Dragon gern mit Umlauten schreibt. Im integrierten Befehlscenter lassen sich ganze Ketten von Abläufen definieren und dann über einen einzigen Befehl steuern, beispielsweise „Schreibe eine Mail an ...“. Diese Funktion lässt sich auch nutzen, um Textbausteine zu definieren wie Grußformeln oder etwa Passwörter, die man nicht laut aussprechen möchte.
Fazit: Dragon Naturally Speaking ist ein zwar teurer, aber zuverlässiger Helfer im sprachgesteuerten Alltag – genügend Rechenpower vorausgesetzt.
Alternative: Voice Pro (www.linguatec.de) bietet einen ähnlichen Funktionsumfang.
BEWERTUNG

Leistung (50%): Note 1,5
Bedienung (35%): Note 1,5
Dokumentation (5%): Note 1,5
Installation/De-Installation (5%): Note 1,0
Systemanforderungen (5%): Note 3,0
GESAMTNOTE: 1,6
Anbieter: Nuance Communications Aachen GmbH
Weblink: www.nuance.de
Preis: 199,- Euro
Betriebssysteme: Windows 2000, XP, Vista
Plattenplatz: Plattenplatz ca. 300 MB
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