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Sagem Puma Phone im Test

27.09.2010 | 14:30 Uhr |

Puma hat alle Regeln der Handyfabrikation über Bord geworfen und ein quirliges Mobiltelefon entwickelt. Ob die ungewöhnliche Benutzerführung und die Sport-Ausstattung überzeugen können, verrät der Test.

Das Puma-Handy ist eine Co-Produktion zwischen Sportartikel-Hersteller Puma und Handy-Hersteller Sagem. Der Einfluss von Puma zeigt sich dabei sehr deutlich: Viele Sportfunktionen wie Stoppuhr, Kompass oder Zugang zu Sport-Nachrichten sind auf dem Handy zu finden.

Solarpanel auf dem Puma-Handy
Doch der Reihe nach: Schon rein äußerlich unterscheidet sich das Sagem Puma Phone von 99 Prozent der Mobiltelefone auf dem Markt. Auf der Rückseite hat Handyhersteller Sagem nämlich ein Solarpanel integriert. Es sorgt dafür, dass das Handy nicht so häufig an die Steckdose muss. Um einen fast leeren Handy-Akku wieder aufzuladen, eignet es sich jedoch nicht, da die Leistung der Solarzellen zu schwach ist. In unserem Test wurden binnen drei Stunden bei voller Sonnenbestrahlung auf einem Südbalkon gerade mal sieben Prozent regeneriert.

Wenn das Sagem Puma Phone hochfährt, überrascht es mit einem 3D-Puma auf dem 3,2-Zoll-Bildschirm. Das Tier wirkt zwar etwas verschwommen, der dreidimensionale Effekt kommt jedoch gut herüber - zum Angeben prima geeignet.

Kleines Display
Das Display des Sagem Puma Phone ist mit 2,8 Zoll relativ klein und zaudert beim Bedienen. Schuld daran ist die resistive Touchscreen-Technik: Berührungen werden teilweise komplett ignoriert, teilweise erst nach mehrmaligen Versuchen akzeptiert. Auch die Reaktionsgeschwindigkeit des Handys lässt zu wünschen übrig. So dauert es häufig sehr lange, bis das gewünschte Programm startet. Ein Update des Herstellers wäre wünschenswert, um dieses Manko auszubügeln.

Der Puma ist nicht zu übersehen.
Vergrößern Der Puma ist nicht zu übersehen.
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