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Die DSLR Olympus E-450 im Test

20.07.2009 | 12:48 Uhr |

Nur 628 Gramm wiegt die Olympus E-450. Damit ist die Spiegelreflex-Digitalkamera eine der leichtesten DSLRs auf dem Markt. Lesen Sie, ob sie uns auch im Test überzeugte.

Testbericht zur digitalen Spiegelreflexkamera E-450 von Olympus

Mit der E-450 hat Olympus nach eigenen Aussagen die derzeit kleinste und leichteste Spiegelreflexkamera auf dem Markt - und unsere Messwerte geben dem Hersteller Recht. Die Olympus E-450 ist immerhin 2 Gramm leichter als die spiegellose Micro-Four-Thirds-Kamera Panasonic DMC-G1 und 19 Gramm leicher als die E-420 aus eigenem Haus.

Bildqualität: Die Auflösung der Olympus E-450 verlief sehr gleichmäßig von der Bildmitte zum -rand. Allerdings waren die Test-Ergebnisse der Olympus-DSLR insgesamt für diese Megapixel-Klasse etwas niedrig, so dass die Spiegelreflex-Digitalkamera einen nur befriedigenden mittleren Wirkungsgrad erzielte. Die Eingangsdynamik war sehr hoch. Das bedeutet, die DSLR kommt auch mit kontrastreicheren Motiven klar und stellt Lichter sowie Schatten dar, ohne dass diese absaufen. Die Ausgangsdynamik, also die Anzahl der darstellbaren Helligkeitstufen zwischen den hellsten und den dunkelsten Bildbereichen, war dagegen nur mittelmäßig. Auch in Sachen Bildrauschen konnte uns die Olympus E-450 nicht recht überzeugen. Die Messwerte bei ausgeschalteter Rauchminderung beziehungsweise -reduzierung waren im besten Fall befriedigend, ab ISO 800 ungenügend. Nutzen Sie hier also unbedingt die Optionen im Menü, um das Rauschen zu minimieren.

Ausstattung: Die digitale Spiegelreflex-Digitalkamera Olympus E-450 besitzt drei Art-Filter, die sich über das Moduswählrad aktivieren lassen. Mit "Pop Art" verstärken Sie Farben in Ihren Bildern, "Lochkamera" verpasst den Motiven dunkle Ränder und "Soft Fokus" überzieht die Fotos mit einem Schleier und macht das Motiv sehr weich. Schärfe, Sättigung und Kontrast lassen sich bei der Olympus E-450 in jeweils fünf Stufen anpassen. Außerdem verfügt die Olympus-DSLR über verschiedene Farbfilter.

Handhabung: Mit 628 Gramm ist die Olympus E-450 ein wahres Leichtgewicht. Im Live-Vire-Modus setzt die SLR-Digitalkamera einen Kontrast-Autofokus ein, der im Test gut funktionierte.

Fazit: Die Olympus E-450 ist im untersten Spiegelreflex-Segment angesiedelt. Sie ist sehr leicht und kompakt, lässt sich einfach bedienen und bietet alle Optionen, die DSLR-Neulinge brauchen. Die Bildqualität hatte zwar einige Macken - vor allem hinsichtlich der Auflösung und des Bildrauschens -, aber für den Preis können Sie nicht mehr erwarten.

Alternativen: Die Olympus E-520 kostet zwar etwas mehr als die E-450. Dafür schnitt sie bei gleicher Auflösung vor allem beim Bildrauschen und beim Wirkunsgrad besser ab. Allerdings müssen Sie dafür auf die Art Filter verzichten.

Varianten:
Olympus E-450 mit Zuiko Digital ED 14-42mm 1:3.5-5.6
Olympus E-450 mit Zuiko Digital ED 14-42mm 1:3.5-5.6 und Zuiko Digital 40-150mm 1:4.0-5.6

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