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Pentax K-r Produkteinschätzung

18.05.2011 | 08:05 Uhr

Die Pentax K-r überzeugt durch Ausstattung und Schnelligkeit sowie durch eine weitere Tatsache: An die Pentax K-r lassen sich nämlich auch alte Pentax-Objektive der beliebten M- und A-Serien anschließen. Mit nur einem Nachteil: Der Autofokus funktioniert dann nicht mehr. Komfortabel ist der große 3-Zoll Monitor. Ein Bildstabilisator optimiert die Bildqualität. Die Akkuleistung ist hervorragend.

Vorteile der Pentax K-r: Die Pentax-K-r macht Fotos in herausragender Qualität. Auch wenn die Kamera mit lediglich 12 Megapixeln ausgestattet ist, kommt das der Bildqualität eher zugute. Die Aufnahmen sind detailreich, haben sehr gute Kontrastwerte und geben Farben natürlich wieder. Aufgrund der starken Akkuleistung bringt es die Pentax K-r auf bis zu 480 Fotos mit Blitz und über 1.100 Fotos, lässt man den Blitz ausgeschaltet. Gegenüber dem Vorgängermodell neu und durchaus zu begrüßen ist eine weitere Verbesserung bei der Pentax K-r. Im Sucher lässt sich nun auch der anvisierte Fokuspunkt erkennen. Die Größe des Displays erlaubt eine gute Kontrolle. Die Verarbeitung von Gehäuse und Kamera ist makellos.
Überraschend vielfältig sind die Einstellungsmöglichkeiten bei der Pentax K-r. Dazu zählen Optimierungen im Bereich Aufhellung und Dynamik, eine Rauschreduzierung und Intervallaufnahmen sowie Mehrfachbelichtungen. Je nach Güte des verwendeten Objektivs sind sogar Korrekturen von Verzeichnungen und stürzenden Linien möglich. Die Pentax K-r eignet sich daher nicht nur für den Fotoeinsteiger, sondern auch für den anspruchsvolleren Fotografen, der experimentieren möchte.

Nachteile der Pentax K-r: Beim Weitwinkel treten leichte Verzeichnungen auf. Wer viel mit offener Blende fotografiert, wird sich manchmal über dunkle Ränder ärgern. Einen HDMI-Ausgang für den Anschluss an einen Flachbildfernseher sucht man bei der Kamera ebenfalls vergeblich. Bisherige Modelle arbeiteten mit AA-Akkus. Die Pentax K-r hat nun, was viele bedauern, erstmals ein proprietäres Akkusystem. Das entsprechende Ladegerät ist allerdings im Lieferumfang enthalten. Über einen im Handel erhältlichen Adapter lässt sich die Kamera aber auch mit den kostengünstigeren AA-Akkus betreiben.

Test-Fazit der Fachmedien

Chip.de : 'Für eine Mittelklasse-DSLR bietet die K-r außergewöhnlich viele Einstellungs- und Tuningoptionen. Die Bildqualität der 12-Megapixel-Kamera befindet sich auf gleichem Niveau wie die des günstigeren Schwestermodells K-x und bleibt insgesamt hinter der Spitzengruppe in dieser Preisklasse zurück.' ...

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