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Pentax K-50 Produkteinschätzung

09.11.2013 | 08:05 Uhr

Wasserdicht und robust präsentiert sich die Pentax K-50. Rechtfertigen die Neuerungen gegenüber dem Vorgängermodell und Konkurrenten wie der Sony Alpha 57 oder der Panasonic Lumix DMC-G6 einen Kauf?

Die Pentax K-50 bietet einen CMOS-Sensor mit einer Auflösung von 16,1 Megapixeln. Filme werden maximal in 1080p mit 24 Bildern pro Sekunde aufgenommen, das drei Zoll große (aber nicht klappbare) Display bietet 921.000 Pixel. Maximal kann die Kamera 5,3 RAW-Bilder in Serie aufnehmen, der Akku liefert genügend Strom für 1.200 Bilder in Folge (ohne Blitz). Das etwa 650 Gramm schwere Gerät gelangt für eine unverbindliche Preisempfehlung von 599 Euro ohne Objektiv in den Handel.

Vorteile der Pentax K-50

Die Marketingabteilung des Unternehmens bewirbt insbesondere die Unempfindlichkeit gegenüber äußeren Einflüsse, und damit ist tatsächlich bereits eines der besten Features der K-50 genannt: Das wasser- und staubdichte Gerät kann auch bei leichten Regenfällen oder in der freien Natur genutzt werden, ohne dass ständig Angst um die teure DSLR aufkommen muss. Abgesehen von diesen äußeren Features bietet die Kamera viel Schärfe auch in den äußeren Regionen des Bildes und so gut wie kein Bildrauschen bis hin zu ISO-Stufen von 3.200, was sich auch bei großformatigen Ausdrucken positiv bemerkbar macht.

Ein großzügiger Dynamikumfang rundet die guten Ergebnisse der Pentax K-50 ab. Weiterhin profitieren erfahrene Nutzer von den unzähligen Einstellungsmöglichkeiten im Menü. Das zeigt sich zwar etwas verwirrend und für Einsteiger überladen, aber gerade fortgeschrittene Anwender kommen hier voll auf ihre Kosten. Von einfachen Effektfiltern über HDR-Funktion bis hin zu Feinjustierungen des Dynamikbereichs richtet sich das Modell klar an ambitionierte Hobbyfotografen.

Nachteile der Pentax K-50

Das Gehäuse ist zwar wasserdicht, doch die relativ glatte Oberfläche vermittelt kein sehr hochwertiges Gefühl bei der Nutzung der Kamera. Wer häufig auf Schnappschussjagd geht, wird sich hingegen wohl am langsamen Autofokus stören, denn der benötigt ganze 0,7 Sekunden - zu langsam für spontane Ereignisse. Unangenehm sind zu guter Letzt die scharfen Kanten beim Ausklappen des Blitzes sowie die fehlenden Innovationen im Vergleich zum Vorgängermodell, der K-30.

Diese Produkteinschätzung beruht auf Tests der folgenden Medien: Digitalkamera , Heise.de , Chip.de

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Digitalkamera : 'Mit der K-50 unterstreicht Pentax eindrucksvoll, dass auch ein kleiner Hersteller hervorragende Kameras anbieten kann. Zunächst beindruckt die K-50 mit ihrem robusten, spritzwassergeschützten Gehäuse, einem hervorragenden Spiegelreflex-Sucher sowie einer rundum gelungenen Ergonomie. Da verzeiht man ihr gerne kleinere Schwächen, etwa das starr verbaute Display oder das grafisch missglückte Menü-Layout.' ...

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