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Pentax K-3 Produkteinschätzung

04.05.2014 | 08:05 Uhr

Digitale Spiegelreflexkameras leisten sich mittlerweile längst nicht mehr nur Profi-Fotografen. Auch Hobby-Fotografen investieren gerne in ein besseres Equipment wie beispielsweise die Pentax K-3.

Ein Argument für die K-3 ist ihre Unempfindlichkeit gegenüber Feuchtigkeit und Staub. Dazu kommt ein APS-C-Sensor mit einer Auflösung von 24 Megapixel. Erstmals verbaut der Hersteller ein Display mit 3,2 Zoll Diagonale, welches mit über einer Million Bildpunkten zudem eine angenehme Schärfe erzeugt. Doch auf den optischen Prismensucher verzichtet Pentax auch bei der K-3 nicht. Geschätzt wird die neue DSLR auch für die weiterentwickelte 3D-Bildstabilisierung. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt aktuell bei 1.099 € für den Body ohne Objektiv, inklusive Standard-Objektiv liegt diese momentan bei 1.149 € (Stand: April 2014)

Vorteile der Pentax K-3

Ganze 92 Dichtungen hat Pentax verbaut, um die K-3 wetterfest zu machen. was sie selbst für den intensiven Outdoor-Einsatz qualifiziert. Auf einem hohen Niveau befindet sich zudem die Verarbeitungsqualität des Magnesiumgehäuse. Auch dieses steckt leichte Stöße locker weg. Wer sich für die Pentax K-3 entscheidet, wird auch das große Ausstattungspaket in die Kaufentscheidung mit aufgenommen haben. Beschleunigungssensoren eliminieren verwackelte Aufnahmen durch gezielte Gegenbewegungen, was nicht nur in der Theorie- sondern auch in der Praxis gut funktioniert.

Auf Wunsch sorgen sogar Microschwingungen für eine leichte Unschärfe, wodurch der fehlende Tiefpass-Filter ausgeglichen werden soll. Das Autofokus-System ist zwar hauptsächlich auf lichtstarke Objektive ausgelegt, dabei überzeugt die Geschwindigkeit aber trotzdem. Die Bildqualität kann in niedirgen bis mittleren Belichtungsstufen durch eine scharfe und detailreiche Darstellung überzeugen, bei ISO-Werten ab 6400 tritt jedoch ein vergleichsweise starkes Bildrauschen auf. Die Bedienung der Pentax K-3 ist in vielen Situationen selbsterklärend, wobei zwei Einstellräder und viele Direktzugriffe die Arbeit erleichtern. Neben zwei USB-Anschlüssen verfügt die K-3 auch über zwei Speicherkartenslots, die natürlich auch parallel genutzt werden können.

Nachteile der Pentax K-3

Wer eine hochwertige DSLR-Kamera sucht, achtet nur bedingt auf die Preise. Doch die K-3 kostet schon ohne Objektiv um die 1.000 Euro und ist dementsprechend keine billige Angelegenheit. Nicht überzeugen konnte auch der langsame und laute Autofokus, wobei sich dieser Nachteil mit bestimmten Objektiven wieder relativieren könnte. Leider enttäuschen auch der Weißabgleich und die Videoqualität des Full HD Camcorder-Modus. Das relativ hohe Gewicht der K-3 lässt sich angesichts der vielseitigen Outdoor-Möglichkeiten noch verkraften.

Diese Produkteinschätzung beruht auf Tests der folgenden Medien: Colorfoto , digitalcamerareview.com , pcmag.com

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Test-Fazit der Fachmedien

Colorfoto : 'Viel hat sich bei der Pentax K-3 verändert und doch zu wenig, um von einem signifikanten Fortschritt zu sprechen. Bei ISO 100 bringt der neue Sensor eine sichtbar höhere Auflösung, doch dann fallen mit steigenden ISO-Werten die Messergebnisse zu schnell auf das Niveau der Vorgängerin K5II/K5IIs und der kleineren, ebenfalls wetterfesten Schwester K-30 ab.' ...

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