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Nikon D600 Produkteinschätzung

Freitag den 21.12.2012 um 08:05 Uhr

Nikon D600
Vergrößern Nikon D600
© Nikon
Mit dem Modell D600 möchte Nikon hochambitionierte Amateure und professionelle Fotografen als Kunden gewinnen. Die digitale Spiegelreflexkamera mit Vollformat-Sensor konkurriert in der Käufergunst mit der Sony A850, der Fujifilm X-Pro1 sowie der - allerdings kostspieligeren - Canon EOS 5D Mark III.
Die Nikon D600 bietet eine Auflösung von 24,3 Megapixel, für die ein Bildsensor im FX-Format sorgt. Videos lassen sich in Full HD (1080p) mit bis zu 30 Bildern pro Sekunde aufnehmen. Zur Motiverfassung stehen sowohl ein 3,2 Zoll großer VGA-LCD-Monitor mit etwa 921.000 Bildpunkten als auch ein Sucher mit praktisch vollständiger Bildfeldabdeckung zur Verfügung. Die unverbindliche Preisempfehlung für das Kameragehäuse der D600 beläuft sich auf 2.149 Euro.

Vorteile der Nikon D600

Das Gehäuse der D600 liegt gut in der Hand und ist leichter als die sonstige Vollformat-Konkurrenz. Zudem wird das Innere der Kamera durch Dichtungen und Gummierungen zuverlässig vor Staub und Feuchtigkeit geschützt. Die D600 von Nikon überzeugt mit einer hervorragenden Bildqualität. Fotos geraten messerscharf, sehr detailreich und weisen erst in sehr hohen ISO-Bereichen störendes Bildrauschen auf. So lassen sich auch großformatige Ausdrucke von Aufnahmen ohne signifikante Qualitätseinbußen erstellen. Sowohl der großformatige Sucher als auch das LC-Display liefern eine gute Motivansicht. Der Body bietet zudem einen eingebauten Blitz, was in dieser Klasse eher ungewöhnlich ist. Der Akku der Nikon D600 ist sehr ausdauernd und liefert - je nach Nutzungsverhalten - genug Strom für mehr als 1.600 Aufnahmen. Der HDMI-Ausgang bietet ein unverfälschtes Live-Signal, was Profis zu schätzen wissen werden.

Nachteile der Nikon D600

Der Bildbereich, den der Autofokus der D600 abdeckt, ist für eine Vollformat-Digitalkamera ziemlich klein. Im Live-View-Modus agiert der Autofokus zudem etwas träge. Kritik muss sich auch der Videomodus der Nikon D600 gefallen lassen. So lässt sich etwa während der Aufzeichnung hier die Blende nicht verstellen. Beim Schwestermodell D800 ist das hingegen möglich.

Diese Produkteinschätzung beruht auf Tests der folgenden Medien: Chip.de , Techradar.com , Photographyblog.com , pocket-lint.com


Test-Fazit der Fachmedien

Chip.de : 'Mit der D600 hat Nikon eine richtige heiße Highend-DSLR im Programm. Das Erfolgsrezept heißt Attraktivität in alle Richtungen. Der anspruchsvolle Amateur, aufsteigend etwa von der D7000, erhält ein bewährtes Bedienkonzept und eine praxiserprobte Ausstattung. Die sehr gute Bildqualität ist da schon Ehrensache und macht auch dem D4- oder D800-gewohnten Profi auf der Suche nach einem leichten Zweitbody die Entscheidung einfach.' ...

Freitag den 21.12.2012 um 08:05 Uhr

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